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ARM Cortex-A8

Beagleboard xM mit höherer Taktrate und mehr Speicher

Das neue Beagleboard xM von Texas Instruments (TI) bietet einen höher getakteten ARM-Cortex-A8-Prozessor und mehr Arbeitsspeicher. Die Spezifikationen und das Layout des Beagleboards hat TI vollständig offengelegt, alternativ kann der Minicomputer auch kostengünstig erworben werden.

Artikel veröffentlicht am ,
ARM Cortex-A8: Beagleboard xM mit höherer Taktrate und mehr Speicher

Texas Instruments hat eine neue Variante des Beagleboards vorgestellt: Das Beagleboard xM bringt den neuen, auf 1GHz getakteten Prozessor Cortex-A8 von ARM mit, der Arbeitsspeicher wurde auf 512 MByte erweitert. Der Prozessor ist Teil des eingebauten OMAP3530-SoCs (System-on-a-Chip), der darüber hinaus einen Grafikprozessor von PowerVR Technologies bietet. Der Grafikchip bietet via OpenGL ES 2.0 sowohl beschleunigte 2D- als auch 3D-Grafik. Die Ausgabe erfolgt über DVI-D oder S-Video.

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Für den Klang sorgt der integrierte Audiochip TMS320C64x+, der ebenfalls von Texas Instruments stammt. An dem Beagleboard sind auch Ein- und Ausgänge für Mikrofon und Kopfhörer oder Lautsprecher angebracht.

Zusätzlich verfügt das Beagleboard über vier USB-2.0-Anschlüsse und einen 10/100-MBit-Ethernet-Anschluss. Über eine JTAG-Schnittstelle kann die Hardware auf Fehler überprüft werden, zusätzlich steht eine weitere Schnittstelle für I2C-, I2S-, SPI- und MMC-/SD-Erweiterungen zur Verfügung. Das Beagleboard kann über einen seriellen RS-232-Port oder über eine Speicherkarte im integrierten MicroSD-Slot gebootet werden. Die Hardware ist komplett auf einer 3,25 x 3,25 Zoll großen Platine untergebracht.

Beagleboard für Linux

Die Beagleboard-Community hat bereits etliche Distributionen auf den OMAP-SoC portiert, neben Ubuntu laufen unter anderem Android, MeeGo, WinCE, QNX, Angstrom, Symbian, Debian sowie Gentoo auf dem Hardwarewinzling.

Das Beagleboard eignet sich aber nicht nur als Entwicklungsumgebung für mobile Plattformen, sondern auch für Hardwareexperimente, etwa zum Verarbeiten von Daten aus einem Beschleunigungsmesser. Einen Überblick über die zahlreichen Projekte bietet die Webseite beagleboard.org.

Das Beagleboard kann für 150 US-Dollar von Digikey erworben werden, das das Board für Texas Instruments vertreibt. Dort sind auch die einzelnen Komponenten erhältlich. Die detaillierten Hardwarespezifikationen sind auf der Webseite gegenwärtig nur für die Vorgängerversion als PDF-Datei erhältlich, die für das neue Board sollen in wenigen Tagen folgen.

Zusätzlich zum Beagleboard bietet Texas Instruments auch das Hawkboard mit OMAP L 138 auf Basis eines ARM9 mit 495 MHz an, das eine geringere Leistungsaufnahme hat als das Beagleboard. Darüber hinaus gibt es noch das Leopardboard als Erweiterung für das Beagleboard, das mit einer Webcam ausgestattet ist. Für beide stehen ebenfalls das Layout und die Spezifikationen frei zur Verfügung.

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penghizer 19. Jun 2010

Stimmt, Elrad hieß die Zeitschrift. :-) Die DSP-Artikelserie in der Elrad und dass mit...

merkwürdig 18. Jun 2010

Das Board ist ja gut und schön aber müsst ihr unbedingt eine IMovie Intro Loop nehmen für...

AntiTroll 18. Jun 2010

Ja, außer Testsysteme gibts vom dem aber noch nichts.

woglinde 18. Jun 2010

Schon, fuers "alte" beagleboard gibts die sgx-Treiber von TI. Gruss Henning

Captain Obvious 18. Jun 2010

https://addons.mozilla.org/de/firefox/addon/1865/


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