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Prozessoren: Nvidia spricht über Tegra 3 und Projekt Denver

Prozessoren

Nvidia spricht über Tegra 3 und Projekt Denver

Der Nachfolger des Dual-Core-Chips Tegra 2, der derzeit in neuen Android-Smartphones für Furore sorgt, könnte schon auf dem kommenden MWC 2011 in Barcelona vorgestellt werden. Auf Nvidias ersten ARM-Prozessor für Server und Desktops muss aber noch bis 2013 gewartet werden.

In einem Interview mit Hexus hat Nvidias Tegra-Chef Mike Rayfield erklärt, was das Unternehmen mit seinen ARM-SoCs in den kommenden Jahren vorhat. Der Tegra 2 steht kurz vor der Auslieferung und wurde auf der CES 2010 angekündigt, der Tegra 3 folgte auf derselben Messe 2011 nicht. Nun erklärte Rayfield über diesen Chip: "Ich komme recht nah an den Rhythmus von einem Launch pro Jahr heran". Damit wäre der MWC 2011, der ab dem 14. Februar 2011 in Barcelona stattfindet, der nächste mögliche Termin für eine Ankündigung des nächsten Prozessors für Smartphones und Tablets von Nvidia.

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Der Chiphersteller nutzt seit einigen Jahren stets themenbezogene Veranstaltungen für die Vorstellung seiner neuen Produkte. So antwortete auch Nvidia-CEO Jen-Hsun Huang auf der GTC 2010 auf die Frage von Golem.de, warum dort Geforce-Grafikkarten kein Thema gewesen seien: "Weil das hier nicht die Geforce-Konferenz ist". Es ist also sehr wahrscheinlich, dass das Tegra 3 auf dem MWC angekündigt wird.

Auf der CES, die sich nicht klar auf eine Produktkategorie eingrenzen lässt, kündigte Huang mit nur einer Folie das Projekt Denver an: Nvidia entwickelt eine für Server und Desktops vorgesehene CPU mit ARM-Kernen. Mike Rayfield ergänzte nun im Interview, dass Denver mit Nvidia-GPUs für Supercomputer gekoppelt werden soll. Das dauert aber noch: Erst mit der übernächsten GPU, Maxwell, soll Denver erscheinen.

ARM-Prozessor von Nvidia erst 2013

Laut Nvidias Roadmap, die Huang auf der GTC 2010 vorlegte, soll Maxwell 2013 erscheinen. Davor ist als Nachfolger des aktuellen Fermi für 2011 noch Kepler vorgesehen. Entwickelt werden kann für Denver aber vielleicht schon früher: "Maxwell ist das erste Endprodukt, welches Projekt Denver verwendet", sagte Mike Rayfield. Das lässt offen, ob zuvor schon - wie bei den Tegras - Entwicklerversionen erscheinen werden.

Denver ist für Entwickler besonders interessant, weil Microsoft ebenfalls auf der CES 2011 angekündigt hat, Windows 8 auch an ARM-Prozessoren anzupassen. Für dieses Betriebssystem fehlen aber bisher leistungsfähige ARM-Plattformen, die für x86-Prozessoren gerade im Serverumfeld Konkurrenz bedeuten könnten.


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wolfi86 22. Jan 2011

Ich hab irgendwo was gelesen, dass China auch daran arbeitet bis in wenigen Jahren eigene...

Jetrel 21. Jan 2011

es wurde ja angekündigt, das WIndows 8 auch auf ARM CPUs läuft. Natürlich müssen dennoch...

Rama Lama 20. Jan 2011

"Der Chiphersteller nutzt seit einigen Jahren stets themenbezogene Veranstaltungen für...

Malte Gral 3 20. Jan 2011

Dann wäre mir mulmig.



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