Abo
  • Services:

Pandaboard mit Cortex-A9

Günstige Entwicklerplattform mit Dual-Core-CPU von ARM

Das schon länger angekündigte Pandaboard mit TIs OMAP-Prozessor 4430 wird nun ausgeliefert. Es kostet in den USA nur 174 Dollar. Mit dem Board lassen sich mobile Anwendungen für Android, Meego und Ubuntu entwickeln.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Pandaboard
Das Pandaboard

Anders als bisher vermutet wurde, unterstützt Texas Instruments nun doch selbst das Pandaboard. Der Chiphersteller stellt die Vorzüge der Entwicklungsplattform dazu auch in einem Video vor. Offenbar will TI damit die Akzeptanz des OMAP4430 vorantreiben: Er ist eines der ersten SoCs auf Basis von ARMs Cortex-A9, dessen beide Kerne auf dem Beagleboard mit bis zu 1 GHz arbeiten.

Stellenmarkt
  1. AKKA GmbH & Co. KGaA, München
  2. init SE, Karlsruhe

Mit 1 GByte Low-Power DDR2 ist das Board viel üppiger ausgestattet als die meisten aktuellen Smartphones, was für eine Entwicklungsumgebung aber nicht unüblich ist. Über einen SD-Slot lassen sich Speicherkarten direkt verwenden. Fast-Ethernet ist ebenso vorhanden wie WLAN-n und Bluetooth 2.1. Die beiden USB-Anschlüsse lassen sich für Eingabegeräte oder als Host verwenden, ein weiterer beherrscht auch OTG.

  • Blockdiagramm (Bild: omappedia.org)
  • Das Pandaboard
  • Bestandteile des Pandaboards (Bild: omappedia.org)
Bestandteile des Pandaboards (Bild: omappedia.org)

Zwei Displays lassen sich parallel betreiben, dafür gibt es sowohl HDMI 1.3 als auch DVI-D, was aber über einen HDMI-Port nur per Adapter erreicht wird. Besonders für mobile Videoanwendungen scheint das Pandaboard interessant, denn es beherrscht HD-Aufnahmen und Wiedergaben bis 1080p30 und Open GL ES 2.0. Die Leistung dürfte auch für 1080i50 reichen, was bei TV-Ausstrahlungen am häufigsten verwendet wird.

Texas Instruments hofft, dass sich rund um das Pandaboard eine Community entwickelt. Deren Projekte sollen auf omappedia.org dokumentiert werden. Dort finden sich auch andere Entwicklungsplattformen wie die Handyplattform Blaze. Verkauft wird das Pandaboard vom US-Anbieter Digikey, der auch weltweit liefert. Es kostet ohne Steuern und Versandkosten 174 US-Dollar und ist damit nur rund 20 Dollar teurer als das beliebte, aber mit Single-Core langsamere Beagleboard.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. (-70%) 8,99€
  2. 4,99€
  3. (-78%) 4,44€
  4. 15,49€

holgerschurig 01. Nov 2010

Marvell? Von denen würde ich die Finger lassen. An die meisten Dokumente über ihre Chips...

Johannes Powers 30. Okt 2010

Rolle vorwärts oder Rolle rückwärts?

Acrobatixx 29. Okt 2010

Bestellen bei Digikey läuft eigentlich ganz stressfrei ab. Einfach über die deutsche...

Felixx 29. Okt 2010

Apple wird schon dafür gesorgt haben um OpenCL Embedded im iPhone 5 bieten zu können...


Folgen Sie uns
       


Apple Watch 4 - Fazit

Die neue Apple Watch bleibt für uns das Maß aller Smartwatch-Dinge.

Apple Watch 4 - Fazit Video aufrufen
Augmented Reality: Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone
Augmented Reality
Das AR-Fabrikgelände aus dem Smartphone

Derzeit ist viel von einer Augmented Reality Cloud die Rede. Golem.de hat mit dem Berliner Startup Visualix über den Stand der Technik und künftige Projekte für Unternehmenskunden gesprochen - und darüber, was die Neuerungen für Pokémon Go bedeuten könnten.
Ein Interview von Achim Fehrenbach

  1. Jarvish Motorradhelm bringt Alexa in den Kopf
  2. Patentantrag Apple plant Augmented-Reality in der Windschutzscheibe
  3. Magic Leap Lumin OS Erste Bilder des Betriebssystems für Augmented Reality

Campusnetze: Das teure Versäumnis der Telekom
Campusnetze
Das teure Versäumnis der Telekom

Die Deutsche Telekom muss anderen Konzernen bei 5G-Campusnetzen entgegenkommen. Jahrzehntelang von Funklöchern auf dem Lande geplagt, wollen Siemens und die Automobilindustrie nun selbst Mobilfunknetze aufspannen. Auch der öffentliche Rundfunk will selbst 5G machen.
Eine Analyse von Achim Sawall

  1. Stadtnetzbetreiber 5G-Netz kann auch aus der Box kommen
  2. Achim Berg "In Sachen Gigabit ist Deutschland ein großer weißer Fleck"
  3. Telefónica Bündelung von Bandbreiten aus 4G und 5G ist doch möglich

Neuer Echo Dot im Test: Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen
Neuer Echo Dot im Test
Amazon kann doch gute Mini-Lautsprecher bauen

Echo Dot steht bisher für muffigen, schlechten Klang. Mit dem neuen Modell zeigt Amazon, dass es doch gute smarte Mini-Lautsprecher mit dem Alexa-Sprachassistenten bauen kann, die sogar gegen die Konkurrenz von Google ankommen.
Ein Test von Ingo Pakalski


      •  /