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ARM Zentrale in Cambridge
ARM Zentrale in Cambridge

Gerücht: Apple will Chipentwickler ARM kaufen

Britische Firma wird mit 6 Milliarden Euro bewertet

Apple soll die Absicht haben, ARM Holdings zu kaufen. Damit könnte Apple den Rest der Branche von ARM-Technologie ausschließen. Das wäre eine Kriegserklärung an die gesamte Konkurrenz.

Apple soll laut der britischen Wirtschaftszeitung London Evening Standard Übernahmegespräche mit dem Chipdesigner ARM Holdings führen. Das britische Unternehmen wird mit 5,2 Milliarden Pfund (6 Milliarden Euro) bewertet. Apple hatte im letzten Quartal einen Gewinn von über 3 Milliarden US-Dollar gemacht und verfügt über Geldreserven in Höhe von 41,7 Milliarden US-Dollar.

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"Eine solche Übernahme wäre für Apple sehr vorteilhaft", sagte ein Börsenexperte der Zeitung. "Auf diese Art könnte Apple verhindern, dass ARM-Technik in Computer und Gadgets anderer Hersteller eingebaut wird."

Das 1990 als Joint Venture zwischen Acorn, Apple und VLSI gegründete Unternehmen ist inzwischen als ARM Holdings unabhängig und börsennotiert. ARM stellt selbst keine Chips her, sondern entwickelt nur die Designs in einer Art Baukastensystem. Rund um einen der kleinen RISC-Kerne, die sehr wenig Leistung aufnehmen, können die Lizenznehmer von ARM sich dann eigene Systems-on-a-Chip (SoC) zusammenstellen.

Diese SoCs werden dabei an den jeweiligen Einsatzzweck angepasst, beispielsweise mit bis zu vier Kernen (ARM Cortex-A9) oder mit speziellen Bussen und einem Grafikkern. All das lässt sich auf einem einzigen Die unterbringen, was die Leistungsaufnahme weiter reduziert und Kosten in der Herstellung spart.

Mit diesem Konzept ist ARM sehr erfolgreich. Nach Angaben des Unternehmens wurden bisher insgesamt 15 Milliarden Prozessoren mit ARM-Architektur verkauft, 200 Chiphersteller sind Lizenznehmer von ARM. Die SoCs landen dabei nicht nur in bekannten mobilen Geräten wie Mediaplayern und Smartphones, sondern auch in Netzwerkgeräten und der Automobilelektronik. Gefertigt werden diese Bausteine wiederum von Drittfirmen wie Samsung, ST Micro und Texas Instruments.

Apple gilt als größter Kunde von ARM, da in jedem iPod, iPhone und iPad ein ARM-Kern steckt. Mit einer Übernahme des britischen Chipentwicklers könnte sich Apple folglich viele Kosten sparen. Fraglich ist bei einem Kauf von ARM durch Apple, was mit den anderen Lizenznehmern passiert. Üblicherweise sind die Lizenzverträge für Chipdesigns auf viele Jahre ausgelegt, so dass es Apple kurzfristig nicht gelingen dürfte, andere Hersteller von mobilen Geräten aus dem Markt zu drängen.
[von Nico Ernst und Achim Sawall ]


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MikeKB 19. Mai 2010

Ist doch cool das die Verdummung nun noch mehr voranschreitet da alle Welt nun Windoof...

asdf1234 23. Apr 2010

außerdem ist apple bzw. mr. jobs doch irgendwie so ;) doch, doch, bei apple ist alles zu...

studi 23. Apr 2010

Das arm nicht produziert sondern nur entwickelt. Da stecken bis zum Endprodukt das du in...

Temporärfokussi... 23. Apr 2010

Ah wie mich das Nervt. Immer nur das Bild vom Großen Bruder mit dem Springerstiefel in...

Skylla 23. Apr 2010

Falls tatsächlich etwas bei irgend jemanden in den Startlöchern ist, dann hat dieser...



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