
Chiphersteller Zoran bietet für seine Quatro-Platinen das Embedded-Linux Inferno samt Treiber und API für den Interpreter IPS der Firma an. Die Platinenfamilie kommt hauptsächlich in Druckern und Multifunktionsgeräten zum Einsatz.

IDF Auf dem Intel Developer Forum in Peking hat Intel das erste System-on-a-Chip auf Basis der noch für 2010 geplanten Plattform "Moorestown" angekündigt. Der neue Chip namens "Tunnel Creek" ist für Autoelektronik vorgesehen, soll aber auch in Tablets passen. Chinesische Hersteller entwickeln bereits Geräte damit.

Kaum sind die neuen Xeons mit bis zu acht Kernen erschienen, werden einige nicht einmal zwei Jahre auf dem Markt befindliche Xeons zum Auslaufmodell. Intel gewährt für die Serverprozessoren aber teilweise Lieferfristen, die bis ins Jahr 2013 reichen.

Der angeblich von Apple selbst entwickelte Prozessor "A4", der das iPad antreibt, ist entschleiert. Die Reparaturspezialisten von iFixit haben die CPU in einem Reinraum zerlegen lassen. Heraus kam: Es handelt sich um einen Single-Core von ARM, dem DDR2-Speicher von Samsung aufgepfropft wurde.

Googles Native Client läuft auch auf ARM-Prozessoren. Bislang war die Software, mit der rechenintensive Webapplikationen direkt auf die CPU zugreifen können, nur für x86-Systeme verfügbar.

Die deutsche Akademie der Technikwissenschaften (Acatech) will in den nächsten 18 Monaten "Embedded Systems 2.0" erforschen. Ziel ist, Deutschlands Chancen bei der Vernetzung des "Internets der Dinge" auszuloten und voranzutreiben. Unterstützt wird die Acatech von Intel, das eigens seinen CEO einfliegen ließ.

Von der kommenden Version 10.04 des Ubuntu-Derivats Ubuntu Netbook Remix für mobile Geräte wird es eine Variante für ARM-Prozessoren geben. Die aus dem Enlightenment-Projekt stammende Grafikbibliothek Evas soll für 3D-Effekte auch auf nicht 3D-fähiger Hardware sorgen.
Globalfoundries und ARM haben auf dem Mobile World Congress in Barcelona Details zu ihrer kommenden Chipfertigungsplattform verkündet. Sie versprechen 40 Prozent mehr Rechenleistung und 30 Prozent geringeren Stromverbrauch.

MWC 2010 Die AMD-Ausgründung Globalfoundries und ARM stellen in Barcelona die Vorteile ihrer geplanten Zusammenarbeit vor. Die neuen SoCs (System-on-a-Chip) versprechen mehr Performance in mobilen Geräten bei niedrigerem Energieverbrauch.

1 GHz, von Apple entwickelt. Das ist fast alles, was die Firma bisher zum Antrieb des iPad sagt. Die Hardware-Auguren wollen aber bereits wissen, dass es sich um einen Prozessor mit ARM-Architektur handelt, der mit der Grafik zu einem System-on-a-Chip (SoC) vereint wurde.
CES 2010 Imagination Technologies will mit dem PowerVR SGX545 mobile und Grafikanwendungen des Embedded-Markts auf ein neues Level heben. Der Chip beherrscht dafür DirectX 10.1, OpenGL 3.2 und OpenGL ES 2.0.

Mit "Hammerhead" stellte die schweizerische Miromico AG eine neue Embedded-Linux-Plattform vor. Die zugehörigen Entwicklerpakete enthalten ein Hammerhead-Mainboard, das auch über Power-over-Ethernet (PoE) mit Energie versorgt werden kann und mit einem Touchscreen geliefert wird.

Unter dem Namen "modulized Notebook" vertreibt ein deutsches Unternehmen ein Gerät, bei dem sich vom Display über das Mainboard die wichtigsten Komponenten selbst zusammenstecken lassen. Möglich wird das durch Bauteile aus dem Embedded-Bereich, was auch ungewöhnliche Schnittstellen mit sich bringt.

Nur 6 x 6 cm groß werden VIAs Mobile-ITX-Mainboards. Der neue Formfaktor ist nur halb so groß wie Pico-ITX - das I/O-Board nicht eingerechnet.

Texas Instruments' EZ430-Chronos ist eine komplette Entwicklungsumgebung in einer Sportuhr. Sie soll sich leicht um neue Funktion erweitern und über Funk mit Sensoren und weiterem Zubehör vernetzen lassen.
Qualcomm verspricht mit seiner neuen Chipsatzfamilie MSM7x30 mehr Leistung für Smartphones. Die Chips auf Basis der ARm-v7-Architektur laufen mit bis zu 1 GHz und sollen vor allem mit hoher Grafikleistung sowohl bei 2D- als auch 3D-Grafik aufwarten.

Mit dem Cortex-A5 MPCore erweitert ARM seine CPU-Familie Cortex A nach unten. Der neue Chip soll Smartphonefunktionen für eine breite Masse von Handys bringen. Er ist deutlich günstiger und genügsamer als seine großen Brüder Cortex-A8 und Cortex-A9, die für High-End-Smartphone vorgesehen sind.
Der Chipdesigner ARM will künftig eng mit AMDs Ausgründung Globalfoundries zusammenarbeiten. Gemeinsam wollen die beiden Kunden flexible Lösungen rund um ARM-Chips kommender Generationen anbieten.
Samsung hat auf Basis von ARMs CPU-Kern Cortex A8 zwei neue Prozessoren vorgestellt. Den S5PC110 für Smartphones und den S5PV210 für den Einsatz in Netbooks. Beide nehmen Full-HD-Videos in 1080p auf und spielen diese auch über einen HDMI-Ausgang ab.
ARM bietet sein Prozessordesign Cortex A9 MPCore ab sofort auch in einer Version für 2 GHz an, die für TSMCs 40-Nanometer-Herstellungsprozess ausgelegt ist. Diese auf Geschwindigkeit optimierte Version des Cortex A9 MPCore soll mit Intels Atom-Prozessor konkurrieren.
Der Chiphersteller ARM ist neues Mitglied der Linux Foundation. Das Unternehmen will so seine Zusammenarbeit mit der Linux-Community stärken.
Der weltgrößte Auftragsfertiger für Halbleiter, TSMC, will im ersten Quartal die Musterproduktion von Systems-on-a-Chip (SoC) mit 28 Nanometer breiten Strukturen aufnehmen. Die Bausteine sollen in mobilen Geräten wie Handys landen.
NEC hat DivX Plus HD lizenziert, um die Technik in seine Enhanced Multi-Media Architecture (EMMA) zu integrieren. Die Chips sollen Blu-ray-Player und Set-Top-Boxen in die Lage versetzen, hochauflösende DivX-Plus-Videos wiederzugeben.

AMD hat die bisher nur aus einer CPU bestehende Familie "Neo" um zwei neue Modelle erweitert. Die neuen Prozessoren bieten zwei statt einen Kern, aber keinen höheren Takt. Dafür sind sie ähnlich sparsam und lassen sich ohne CPU-Sockel direkt auf Mainboards löten.
Trotz zahlreicher Konkurrenz bei der Entwicklung von Universalspeichern, die die Vorteile von DRAM und Flash vereinen sollen, forscht NEC weiter an seinem "Magnetoresistive Random Access Memory", kurz MRAM. Inzwischen gibt es Fortschritte und eine neue Positionierung: MRAM soll in SoCs für Unterhaltungselektronik Platz finden.
Auf Basis eines in vielen mobilen Geräten verbauten ARM-Kerns haben Samsung und die Designschmiede Intrinsity den nach eigenen Angaben bisher schnellsten ARM-Prozessor mit A8-Kern entworfen. Das System-on-a-Chip (SoC) namens "Hummingbird" läuft mit bis zu 1 GHz und bei Spannungen um 1 Volt.
Embedded-Spezialist Montavista will seine kommerzielle Linux-Distribution auf eine Startzeit von nur einer Sekunde getrimmt haben. Das Unternehmen zeigt die neue Version beim Virtual Freescale Technology Forum.
Wind Rivers Hypervisor ist ab sofort verfügbar. Die Lösung ist an die Betriebssysteme der Firma angepasst, kann aber auch andere Systeme virtualisieren. Die Entwicklungsumgebung basiert auf Eclipse.
Intel übernimmt mit Wind River einen Spezialisten für Embedded-Betriebssysteme mit starken Wurzeln im Open-Source-Bereich. Insgesamt bezahlt Intel rund 884 Millionen US-Dollar für das Unternehmen, 11,50 US-Dollar pro Aktie.

Computex Von AMD gibt es zur Computex in Taipei eine neue Grafikkarte, die speziell die Bedürfnisse des Embedded-Markts abdecken soll. Die Radeon E4690 unterstützt DirectX 10.1 und soll besonders lange für potenzielle Kunden verfügbar sein. AMD verspricht die dreifache Rechenleistung gegenüber dem Vorgänger.

Vor Analysten hat Intel in der vergangenen Woche seine Roadmap für Prozessoren für Handhelds erweitert. Die ursprünglich noch für 2010 erwartete Plattform "Medfield" soll demnach erst 2011 erscheinen, und zwar als erstes Paket für diesen Formfaktor mit 32-Nanometer-Chips.

Texas Instruments, eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen, hat Luminary Micro, einen Anbieter von Microcontrollern (MCU) auf ARM-Cortex-M3-Basis, geschluckt. Die Stellaris-Produktlinie wird fortgeführt.
Innobase hat eine eigenständige Embedded-Version von InnoDB veröffentlicht. Die Software war ursprünglich als Storage-Engine für MySQL entwickelt worden.

Mit Em-ITX stellt Via einen Formfaktor für besonders kompakte Embedded-Systeme auf x86-Basis vor. Die Boards messen in der Grundfläche 12 x 17 cm und sollen Systeme mit einer Höhe von unter 2 cm ermöglichen.
Die seit einigen Tagen angekündigte Kooperation zwischen Intel und dem weltgrößten Auftragsfertiger TSMC aus Taiwan ist weniger spektakulär als zunächst angenommen. Dennoch lässt Intel demnächst Produkte mit seinen Prozessordesigns außerhalb der eigenen Fabriken herstellen.
In Barcelona hat ARM einen ersten Testchip mit dem Kern "Cortex A9" in einer Strukturbreite von 32 Nanometern vorgestellt. Im Jahr 2010 soll die Serienproduktion aufgenommen werden.

Samsung hat einen Controller für Wireless USB gebaut, der auf einem Chip sämtliche Funktionen der drahtlosen Technik vereint. Seine Leistungsaufnahme soll so niedrig sein, dass er sich auch für mobile Geräte eignet.
Die Firma Round Solutions hat eine kleine Steckplatine vorgestellt, die einen kompletten Linux-PC enthält. Laut Hersteller soll sich der Rechner im Überwachungsbereich einsetzen lassen.

Good OS kündigt Cloud an, laut Hersteller ein neues Betriebssystem, mit dem Nutzer in Sekunden ins Web kommen sollen. Es soll ab 2009 mit Gigabytes Touch-Screen-Netbook ausgeliefert werden.
Der Flash Player 10 soll künftig auch auf mobilen Endgeräten laufen. Dafür wollen Adobe und ARM sorgen. Sie wollen die Software besser auf ARMs Prozessoren anpassen. Künftig sollen Flash-Inhalte auch auf ARM-basierten Geräten zur Verfügung stehen.
Mit dem Kayak-PC und einem neuen Snapdragon-Chip will der Chiphersteller Qualcomm im Markt für drahtlose internetfähige Computer mitspielen und eine Alternative zu Netbooks und Nettops mit Intels Atom-Prozessor bieten. Die hochintegrierten Chips bringen UMTS, WLAN, Bluetooth und GPS von Hause aus mit.
Zusammen mit Canonical, dem Unternehmen hinter Ubuntu, will ARM ein Paket schnüren, das den auf Intels Atom-Prozessor basierenden Netbooks und Nettops Konkurrenz macht. Ubuntu wird dazu in einer ARM-Version erscheinen.
Mit "Warp!!2" hat der japanische Embedded-Linux-Spezialist Lineo eine neue Schnellstartlösung für Linux vorgestellt. Ein Linux-System, das gewöhnlich 31 Sekunden zum Starten benötigt, soll damit in rund 3 Sekunden einsatzbereit sein.

Mit dem VIA VB8001 hat VIA Technologies sein erstes Mini-ITX-Mainboard mit 1,6-GHz-Nano-Prozessor vorgestellt. Auf der Embedded Systems Conference (ESC) in Boston (USA) zeigt der Hersteller es in Aktion und präsentiert auch den in Kürze erscheinenden Pico-ITX Formfaktor sowie einen neuen Touch-Panel-PC.
Intel hat OpenedHand gekauft, eine Firma, die an Linux- und Unix-Umgebungen für Embedded-Geräte arbeitet und sich auch an der Gnome-Embedded-Plattform beteiligt. Nun soll sie mit an Intels Moblin-Plattform arbeiten.
Das Advanced XIP Filesystem (AXFS) wurde für die Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen. Bereits bis zur übernächsten Version 2.6.28 könnte es so weit sein. Das System wurde für den Einsatz in Embedded-Systemen entwickelt.
Die Motion Picture Association of America (MPAA), der Interessenverband der großen Hollywood-Studios, besteht weiterhin auf der Einführung eines sogenannten Broadcast-Flags für HD-Filme. Einwände von Kritikern weist der Verband in einer aktuellen Stellungnahme zurück.

Für Embedded-Produkte denkt sich nicht einmal Intel schicke Marketing-Namen aus. Und so heißt das neue System-on-a-Chip auch schlicht "EP80579". Es vereint Prozessor-Kern und Chipsatz auf einem Die, dazu kommen noch I/O-Funktionen und eine Verschlüsselungseinheit. Intel will damit bei Betreibern von Telefonnetzen und in anderen Netzwerkgeräten landen.

Gerätehersteller können noch bis Anfang November 2008 das Betriebssystem Windows 3.11 for Workgroups lizenzieren. Dann stellt Microsoft das Produkt ein. Erschienen ist die Version bereits 1993.
Embedded-Spezialist Wind River hat einen eigenen Hypervisor entwickelt, der auf den Einsatz in Geräten abgestimmt ist. So soll er sich besonders für Netzwerkprodukte und industrielle Anwendungen eignen. Unter anderem unterstützt die Lösung VxWorks und Wind Rivers Linux-Distribution.