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Intel kauft Wind River für 884 Millionen US-Dollar

Chiphersteller will jenseits von PCs und Server wachsen

Intel übernimmt mit Wind River einen Spezialisten für Embedded-Betriebssysteme mit starken Wurzeln im Open-Source-Bereich. Insgesamt bezahlt Intel rund 884 Millionen US-Dollar für das Unternehmen, 11,50 US-Dollar pro Aktie.

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Wind River zählt zu den größten Anbietern von Software für Embedded-Systeme und soll Intel helfen, das Software-Geschäft jenseits von PCs und Servern auszubauen. Dabei geht es vor allem um Smartphones, mobile Internetgeräte (MIDs), Unterhaltungselektronik, In-Car-Infotainment und Netzwerkequipment.

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Das Geschäftsmodell von Wind River soll sich nicht ändern, das Unternehmen künftig als Tochter von Intel agieren und auch als solche will Wind River weiterhin Lösungen für unterschiedliche Hardware-Architekturen anbieten. Zu den wichtigsten Produkten des Unternehmens gehört VxWorks, ein proprietäres Echtzeit-Betriebssystem.

Das 1981 gegründete Unternehmen Wind River beschäftigt rund 1.600 Mitarbeiter und setzt seit einigen Jahren auf Linux, nachdem das Unternehmen zuvor einer der größten Verfechter von BSD war. Zuletzt war Wind River unter anderem an der Entwicklung von Intels Linux-Distribution Moblin für atombasierte Netbooks beteiligt und entwickelte zusammen mit Freescale, Mips und Montavista die Embedded Glibc (Eglibc), die künftig unter anderem in Debian die Glibc ersetzen soll. 2008 stellte das Unternehmen einen eigenen Hypervisor zur Hardwarevirtualisierung vor.

Wind River erzielte im Geschäftsjahr 2009 einen Umsatz von 359,7 Millionen US-Dollar.



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