Abo
  • Services:

Native Client Binarys laufen unverändert auf x86 und ARM

Applikationen laufen mit 97 Prozent der Geschwindigkeit nativer Applikationen

Googles Native Client läuft auch auf ARM-Prozessoren. Bislang war die Software, mit der rechenintensive Webapplikationen direkt auf die CPU zugreifen können, nur für x86-Systeme verfügbar.

Artikel veröffentlicht am ,
Native Client Binarys laufen unverändert auf x86 und ARM

Der Native Client dürfte eine wesentliche Rolle in Googles Strategie spielen, das Web zu einer universellen Plattform für Applikationen zu machen. Die Software gewährt Webapplikationen direkten Zugriff auf den Prozessor, um rechenintensive Aufgaben ohne ressourcenfressende Abstraktionsschichten ablaufen zu lassen.

Stellenmarkt
  1. Universitätsmedizin der Johannes Gutenberg-Universität Mainz, Mainz
  2. JOB AG Industrial Service GmbH, Baunatal

Der direkte Zugriff auf die CPU ist aber mit einem großen Nachteil verbunden, denn wer derart hardwarenah programmiert, muss sich an die jeweils verwendete Plattform anpassen. So war der Native Client bislang auch nur für x86 verfügbar, dort aber immerhin für Windows, Mac OS X und Linux.

Auch wenn sich damit in der heutigen IT-Landschaft ein sehr großer Anteil an Clients abdecken lässt, ist das für mobile und Embedded-Endgeräte, die zumeist mit ARM- und MIPS-Prozessoren laufen, keine Option. Doch gerade bei solchen Geräten ist eine Software wie der Native Client besonders interessant, gilt es doch, die vergleichsweise geringe Rechenleistung möglichst effizient zu nutzen.

Vor diesem Hintergrund kommt Googles Ankündigung, mit dem Native Client nun auch weitere Hardwareplattformen zu unterstützen, große Bedeutung zu: Ab sofort können Binarys, die für den Native Client kompiliert werden, auf 32- und 64-Bit-x86-Systemen sowie auf ARM-Prozessoren ausgeführt werden.

Google verspricht unter Verweis auf eigene Benchmarks, dass Native-Client-Applikationen mit etwa 97 Prozent der Geschwindigkeit von echten nativen Applikationen laufen, und das mit dem gleichen Code sowohl auf x86-CPUs mit 64 Bit als auch ARM-Prozessoren.

Um Entwicklern die Möglichkeit zu geben, ihre Applikationen auch auf anderen, nicht vom Native Client unterstützten Architekturen laufen zu lassen, arbeitet Google an einer Technik auf Basis von LLVM, mit der sich portable Versionen der Native-Client-Programme erzeugen lassen. Diese Binarys soll ein Browser dann auch auf Prozessoren ausführen können, für die der Native Client nicht zur Verfügung steht, ohne dass dazu ein Zugriff auf den Quellcode der Applikation notwendig ist.



Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 12,99€
  2. 59,99€ mit Vorbesteller-Preisgarantie
  3. (-15%) 23,79€

Anonymer Nutzer 19. Mär 2010

Es gibt ja verschiedene Compile-Techniken: Lesbarer Sourcecode zu Bytecode (eine Art...

IrgendEinAnderer 19. Mär 2010

So viell unwissenheit auf einem Haufen! Silverlight basiert auf .NET .NET verwendet...

.................. 18. Mär 2010

Von .exe in Assembla konvertieren macht auch der Loader. Ausser bei statischen Exe-Files...

zilti 18. Mär 2010

Lies mal den zweiten Satz ;) Ich weiss, im ersten habe ich auch "zur Laufzeit...

ppppppppppp 18. Mär 2010

ncl und activex hören sich ähnlich an, aber sind total unterschiedliche dinge. ähnlicher...


Folgen Sie uns
       


The Crew 2 - Fazit

The Crew 2 bietet zum Teil wahnwitzige Neuerungen, stolpert im Test aber trotzdem über alte Fehler.

The Crew 2 - Fazit Video aufrufen
Garmin Fenix 5 Plus im Test: Mit Musik ins unbekannte Land
Garmin Fenix 5 Plus im Test
Mit Musik ins unbekannte Land

Kopfhörer ins Ohr und ab zum Joggen, Rad fahren oder zum nächsten Supermarkt spazieren - ohne Smartphone: Mit der Sport-Smartwatch Fenix 5 Plus von Garmin geht das. Beim Test haben wir uns zwar im Wegfindungsmodus verlaufen, sind von den sonstigen Navigationsoptionen aber begeistert.
Ein Test von Peter Steinlechner

  1. Garmin im Hands on Alle Fenix 5 Plus bieten Musik und Offlinenavigation

Battlefield 5 Closed Alpha angespielt: Schneller sterben, länger tot
Battlefield 5 Closed Alpha angespielt
Schneller sterben, länger tot

Das neue Battlefield bekommt ein bisschen was von Fortnite und wird allgemein realistischer und dynamischer. Wir konnten in der Closed Alpha Eindrücke sammeln und erklären die Änderungen.
Von Michael Wieczorek

  1. Battlefield 5 Mehr Reaktionsmöglichkeiten statt schwächerer Munition
  2. Battlefield 5 Closed Alpha startet mit neuen Systemanforderungen
  3. Battlefield 5 Schatzkisten und Systemanforderungen

Krankenversicherung: Der Papierkrieg geht weiter
Krankenversicherung
Der Papierkrieg geht weiter

Die Krankenversicherung der Zukunft wird digital und direkt, aber eine tiefgreifende Disruption des Gesundheitswesens à la Amazon wird in Deutschland wohl ausbleiben. Die Beharrungskräfte sind zu groß.
Eine Analyse von Daniel Fallenstein

  1. Imagen Tech KI-System Osteodetect erkennt Knochenbrüche
  2. Medizintechnik Implantat wird per Ultraschall programmiert
  3. Telemedizin Neue Patienten für die Onlinepraxis

    •  /