ARM zeigt Cortex-Prozessor in 32 Nanometern

Erster Testchip auf dem Mobile World Congress

In Barcelona hat ARM einen ersten Testchip mit dem Kern "Cortex A9" in einer Strukturbreite von 32 Nanometern vorgestellt. Im Jahr 2010 soll die Serienproduktion aufgenommen werden.

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Wie bei allen Verkleinerungen der Strukturbreite erhofft sich ARM mehr Funktionen auf weniger Raum und Einsparungen in der Leistungsaufnahme. Das ist bei den ARM-Kernen, die in nahezu allen mobilen Geräten verwendet werden, besonders wichtig. Insgesamt hat das Unternehmen nach eigenen Angaben seit der Gründung im Jahr 1989 über 10 Milliarden Prozessoren verkauft.

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Gefertigt werden diese CPUs aber in der Regel nicht von ARM selbst, vielmehr verkauft das britische Unternehmen Lizenzen für seine Architektur. Die ARM-Bestandteile bilden dabei ein System-on-a-Chip (SoC), die einzelnen Bereiche können sich die ARM-Kunden selbst zusammenstellen.

Welche Funktionen des Cortex A9 sich auf dem Testchip befinden, gab ARM noch nicht bekannt. Das Design wurde bereits Ende 2007 vorgestellt und war damals noch für die 65-Nanometer-Bauweise gedacht. Der A9 kann aus bis zu vier RISC-Kernen bestehen, an die Speichercontroller und Grafikeinheiten sowie I/O-Funktionen angeflanscht werden. Die ersten Kunden sind NEC, Nvidia, Samsung, ST und TI.

Im Laufe des Jahres 2009 will ARM seinen Partnern die 32-Nanometer-Technik zur Verfügung stellen, die Massenproduktion ist für 2010 vorgesehen. ARM setzt dabei wie AMD und Intel auf Metall-Gates und High-k-Dielektrika.

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