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Flash kommt aufs Handy

Adobe und ARM wollen Flash Player 10 und Adobe AIR für ARM optimieren. Der Flash Player 10 soll künftig auch auf mobilen Endgeräten laufen. Dafür wollen Adobe und ARM sorgen. Sie wollen die Software besser auf ARMs Prozessoren anpassen. Künftig sollen Flash-Inhalte auch auf ARM-basierten Geräten zur Verfügung stehen.
/ Jens Ihlenfeld
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Der Flash Player 10 für ARM soll ab der zweiten Jahreshälfte 2009 zur Verfügung stehen. Dabei konzentrieren sich die beiden Unternehmen die Architekturen ARMv6 und ARMv7 die in den Chip-Familien ARM11 und Cortex-A zum Einsatz kommen.

Adobe will mit Flash und dem darauf basierenden AIR eine konsistente Runtime für Multimediale Anwendungen über Plattformgrenzen hinweg anbieten und hat dazu zusammen mit anderen, darunter ARM, das Open Screen Projekt gegründet. Aus diesem geht auch die Zusammenarbeit zwischen Adobe und ARM hervor.

Auf diesem Weg will Adobe vor allem seine Vormachtstellung im Bereich Web-Video verteidigen. Doch das setzt voraus, dass Flash-Videos auf auf mobilen Endgeräten zur Verfügung stehen. Hier sind oft Prozessoren auf Basis der Designs von ARM zu finden. Hier soll der Flash Player die Möglichkeiten zur Hardwarebeschleunigung nutzen, um beispielsweise Videos wiederzugeben. Auch Broadcom, Nvidia, Samsung und Texas Instruments, die alle Chips auf Basis der ARM-Designs anbieten, werden mit einbezogen.

Adobe will den Flash Player 10 für ARMv6 und ARMv7 seinen Partnern im Open Screen Projekt kostenlos zur Verfügung stellen.


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