Texas Instruments kauft Luminary Micro

Stellaris-Produktlinie für ARM Cortex-M3-MCUs kommt ins Haus

Texas Instruments, eine der größten US-amerikanischen Technologiefirmen, hat Luminary Micro, einen Anbieter von Microcontrollern (MCU) auf ARM-Cortex-M3-Basis, geschluckt. Die Stellaris-Produktlinie wird fortgeführt.

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Texas Instruments (TI) übernimmt trotz schwerer Zeiten für die Halbleiterbranche die Firma Luminary Micro. Über den Preis wurde zwischen den Parteien Stillschweigen vereinbart. Luminary Micro hat 55 Beschäftigte und erhielt seit seiner Gründung vor fünf Jahren 44 Millionen US-Dollar Risikokapital.

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Der Kauf ist bereits abgeschlossen, gab Texas Instruments bekannt. Luminary Micro entwickelt, vermarktet und vertreibt Microcontroller (MCU) auf Basis des ARM Cortex-M3 unter dem Markennamen Stellaris. Cortex-M3 ist eine neue Architektur des britischen Unternehmens ARM, die als Nachfolger für ARM7 im MCU-Bereich gilt. Die Stellaris Mischsignal-Microcontroller werden unter anderem für Applikationen in den Bereichen Fernüberwachung, Kassensysteme, Energie, Sicherheit, Fertigungsautomation und Gaming eingesetzt.

TI will Stellaris-Produkte für die Bereiche Ethernet MAC+PHY, USB On-The-Go und USB Host/Device anbieten, erklärte Brian Crutcher, der den Konzernbereich Advanced Embedded Control (AEC) bei Texas Instruments leitet. Texas Instruments habe mit dem Zukauf 300 verschiedene 16- und 32-Bit-MCUs im Angebot.

Der Firmensitz von Luminary Micro in Austin, Texas, wird beibehalten. Jim Reinhart, ehemals Chef von Luminary Micro, wird Luminary als Abteilung von Texas Instruments weiterhin leiten.

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