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Smooth-Stone: ARM-Prozessoren für Server

Server fürs Rechenzentrum mit dem Stromverbrauch eines Mobiltelefons, daran arbeitet das US-Startup Smooth-Stone. Das 2008 gegründete Unternehmen konnte jetzt 48 Millionen US-Dollar zur Umsetzung seiner Pläne einsammeln.
/ Jens Ihlenfeld
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Smooth-Stone(öffnet im neuen Fenster) will ARM-Chips ins Rechenzentrum bringen und so die Leistungsaufnahme von Servern deutlich reduzieren. Mit dem eingesammelten Kapital in Höhe von 48 Millionen US-Dollar soll die Entwicklung der Chips abgeschlossen und diese auf den Markt gebracht werden.

Zu den Geldgebern zählen unter anderem der Chipentwickler ARM, dessen Designs auch bei Smooth-Stone zum Einsatz kommen sollen, sowie der Halbleiterhersteller Texas Instruments. Hinzu kommen die Risikokapitalgeber Advanced Technology Investment Company, Battery Ventures, Flybridge Capital Partners und Highland Capital Partners.

Die Leistungsaufnahme der Systeme sei heute wichtiger denn je, so Smooth-Stone. Vor allem die mit hoher Leistungsaufnahme verbundene Abwärme ist in Rechenzentren ein Problem. Lässt sich diese deutlich senken, so wäre es möglich, sehr viel mehr Server auf gleichem Raum unterzubringen.

Smooth-Stone will mit seinem Ansatz dafür sorgen, dass die Leistungsaufnahme im Rechenzentrum in Zukunft keine entscheidende Größe mehr ist.

Dabei ist Smooth-Stone nicht das erste Unternehmen, das besonders energieeffiziente Prozessoren ins Rechenzentrum bringen will. Das US-Unternehmen Seamicro hat im Juni 2010 eine Art Supercomputer mit Atom-Chips vorgestellt, der in einem Rackeinschub von zehn Höheneinheiten 512 dieser Intel-CPUs unterbringt.


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