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Enlightenment: Mit Linux den Kühlschrank steuern

Für seine Touchscreen-Oberfläche hat Embedded-Hersteller Profusion auf die Enlightenment Foundation Libraries (EFL) zurückgegriffen. Das Embedded-System kommt in der Kühlschrankserie von Electrolux zum Einsatz und soll nicht nur Rezepte ausgeben können.
/ Jörg Thoma
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Die schwedische Firma Electrolux(öffnet im neuen Fenster) hat zusammen mit dem brasilianischen Embedded-Systeme-Hersteller Profusion an einem interaktiven Kühlschrank gearbeitet(öffnet im neuen Fenster) , der zunächst in Brasilien auf den Markt kommen soll. Der Kühlschrank wird über einen Touchscreen gesteuert, auf dem eine Benutzeroberfläche läuft, die auf den Enlightenment-Foundation-Libraries(öffnet im neuen Fenster) basiert.

Der Touchscreen hat eine Auflösung von 480 x 800 Pixeln und enthält neben einer Steuerung für den Kühlschrank auch eine in einer Datenbank gespeicherte Rezeptesammlung. Zusätzlich soll das Kühlgerät Fotos anzeigen und Termine verwalten können.

Enlightenment 17 auf i.MX31
Enlightenment 17 auf i.MX31 (01:36)

Das eingebettete Linux-System läuft auf einem 400-MHz-Prozessor vom Typ Freescale i.MX25 und ist mit 128 MByte RAM ausgestattet. Die Wahl der Enlightenment-Oberfläche liegt nahe, denn die EFL-Bibliotheken können auch ohne GPU grafische Effekte darstellen, etwa Transparenz. Profusion hat den Enlightenment-Desktop E17 inzwischen auch für die Verwendung auf dem i.MX31 von Freescale(öffnet im neuen Fenster) portiert.

Ob und wann der interaktive Kühlschrank in Deutschland erhältlich sein wird, ist nicht bekannt. [von Alexander Rudolf Syska und Jörg Thoma]


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