Intels Technikchef: Wir wurden vom Eee-PC überrascht

Justin Rattner über Mini-Notebooks und Embedded-Geräte mit Atom-CPU

Als Asus mit einem Mini-Notebook für unter 300 Euro aufwartete, überraschte der taiwanische Hersteller damit nicht nur die Konkurrenz. Auch den Chiphersteller Intel traf der Eee-PC-Erfolg unvorbereitet, gab Intels Technikchef Justin Rattner im Gespräch mit Golem.de zu.

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Intel-CTO Justin Rattner
Intel-CTO Justin Rattner
Im Rahmen eines Interviews am Berliner Flughafen Tegel hat Golem.de Intels Chief Technology Officer (CTO) Justin Rattner getroffen. Obwohl es hauptsächlich um Supercomputer ging, kamen auch Low-End-Systeme mit Atom-CPU zur Sprache. Eigentlich ist Intel sonst eher für neue PC-Konzepte bekannt, die gemeinsam mit Partnern auf hauseigenen Entwicklerkonferenzen präsentiert werden. Mit seinem Mini-Notebook Eee-PC hat Asus hingegen im Alleingang eine neue Gerätekategorie aus der Taufe gehoben.

Inhalt:
  1. Intels Technikchef: Wir wurden vom Eee-PC überrascht
  2. Intels Technikchef: Wir wurden vom Eee-PC überrascht

Gegenüber Golem.de bestätigte Intel-CTO Justin Rattner, dass Intel auf den Eee-PC nicht vorbereitet war: "Ja, wir waren überrascht. Wir haben zwar alle die Chance erkannt, aber es war - bei fehlendem Silizium - sehr schwer abzuschätzen, wie heftig die Reaktion ausfallen würde. Wir freuen uns natürlich und fragen uns nun, warum wir das nicht früher gemacht haben. Ich debattiere das ab und an mit Kollegen."

Statt High-End fanden sich im ersten Linux-basierten Eee-PC ein einfacher Celeron-Prozessor, ein mit 7 Zoll winziges LCD und ein Flash-Speicher statt Festplatte, auf ein optisches Laufwerk musste verzichtet werden. Die zweite Eee-PC-Generation mit größerem Display und Windows kommt in Kürze auch in Deutschland auf den Markt, die dritte Generation mit Atom-CPU wurde bereits angekündigt. Aufgrund der hohen Nachfrage muss Asus nun mittlerweile aus China zusätzlich Billigakkus beziehen, da die bisherigen Lieferanten nicht hinterherkommen.

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