Montavista kündigt neues Linux für Mobiltelefone an

Mobilinux 5.0 mit kompakter SELinux-Version

Mit Mobilinux 5.0 hat Montavista eine neue Version seiner Linux-Variante für mobile Geräte angekündigt. Mobilinux ist insbesondere für Mobiltelefone gedacht und unterstützt unter anderem WLAN und Bluetooth. Zudem soll das System vor Schadsoftware geschützt sein.

Artikel veröffentlicht am , Julius Stiebert

Mobilinux nutzt mit MicroSELinux eine kleine Version der von der NSA entwickelten Linux-Kernel-Sicherheitserweiterung SELinux. Damit sollen sowohl Nachrichten als auch die Systemsoftware gesichert werden, um etwa zu verhindern, dass Schadsoftware die Kontrolle über das Gerät übernimmt.

Stellenmarkt
  1. IT-Infrastruktur-Systembetre- uer (m/w/d)
    Gezeiten Haus Gruppe, Wesseling
  2. Operation Manager EMEA (m/w/d) Network Services
    Schweickert GmbH, Walldorf
Detailsuche

Montavista verspricht darüber hinaus eine bessere Energieverwaltung, durch die vor allem die Batterielaufzeit verlängert werden soll, wenn Multimedia-Anwendungen auf dem Gerät genutzt werden. Damit die mit Mobilinux laufenden Geräte mit der Außenwelt Kontakt aufnehmen können, unterstützt das Betriebssystem WLAN und Bluetooth. Für die Audiotreiber wird das Linux-Subsystem ALSA verwendet und das GStreamer-Framework sorgt für entsprechende Codecs, um Audio- und Videodateien abzuspielen.

Die neue Version der mobilen Linux-Variante enthält Echtzeitfunktionen, um Reaktionszeiten von 50 Mikrosekunden zu gewährleisten. Ferner soll die Startzeit so reduziert worden sein, dass in weniger als 10 Sekunden, nachdem das Gerät angeschaltet wurde, der erste Anruf getätigt werden kann. Mobilinux 5.0 unterstützt außerdem Multicore-Prozessoren und liefert eine verbesserte Entwicklungsumgebung mit.

Ab November 2007 soll Mobilinux 5.0 verfügbar sein und anfangs die OMAP-2430-Plattform von Texas Instruments sowie kurz darauf auch OMAP 3430 unterstützen. Sechs weitere Plattformen sollen Anfang 2008 hinzugefügt werden. Neben Handy und Smartphones ist Mobilinux vor allem auch für Navigationssysteme und portable Geräte im Medizinbereich gedacht.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Microsoft
Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben

Private Teams-Nutzer und Mitglieder von Organisationen konnten bisher nicht über Teams kommunizieren. Das ändert Microsoft nun.

Microsoft: Alle Teams-Nutzer können nun miteinander schreiben
Artikel
  1. Windschlüpfriges Elektroauto: Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit
    Windschlüpfriges Elektroauto
    Lightyear One fährt bei Kälte und 130 km/h noch 400 km weit

    Das Elektroauto Lightyear One ist bei 10 Grad Celsius und 130 km/h getestet worden. Trotz des kleinen Akkus liegt die Reichweite bei 400 km.

  2. EU-Kommission: Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS
    EU-Kommission
    Von der Leyens intransparenter Umgang mit SMS

    Per SMS soll von der Leyen einen Milliardendeal mit Pfizer ausgehandelt haben. Doch die SMS will sie nicht herausgeben - obwohl sie müsste.

  3. Kryptowährung: Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen
    Kryptowährung
    Millionen US-Dollar über Lücke auf Kryptoplattform gestohlen

    Hacker haben eine Sicherheitslücke auf der Finanzplattform Qubit ausgenutzt. Das Unternehmen bittet um Rückgabe der Kryptocoins gegen eine Belohnung.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Alternate (u.a. HP Omen 25i 165 Hz 184,90€) • MindStar (u.a. Patriot Viper VPN100 1 TB 99€) • HyperX Streamer Starter Set 67€ • WD BLACK P10 Game Drive 5 TB 111€ • Trust GXT 38 35,99€ • RTX 3080 12GB 1.499€ • PS5 Digital mit o2-Vertrag bestellbar • Prime-Filme für je 0,99€ leihen [Werbung]
    •  /