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MIPS 1004K - Multithreading-Multiprozessor lizenzierbar

Mehr Leistung für Embedded-Systeme

Für den Einsatz in Industriecomputern, Netzwerkhardware und Unterhaltungselektronik bietet MIPS Technologies seinen Kunden nun mit dem "MIPS32 1004K" den laut eigenen Angaben ersten Multi-Threading-fähigen Multiprozessor-Kern an. Für mehr Prozessorleistung lassen sich zudem bis zu vier Single- oder Multi-Threaded-Kerne systemkohärent miteinander kombinieren, verspricht der Chip-Entwickler.

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Bereits bei seinen Single-Cores hatte MIPS Technologies die Pipeline-Effizienz verbessert: beim MIPS32 34K mittels Multithreading und beim MIPS32 74K mit Taktfrequenzen über 1 GHz und einer superskalaren Out-of-Order-Pipeline. Mehr Leistung für Embedded-Massenapplikationen sollen nun "kohärente Multicore-Lösungen" erzielen, mit denen sich "bei gängigen Halbleiterfertigungsprozessen und Taktfrequenzen die Systemressourcen minimieren und die SoC-Performance maximieren lassen", heißt es seitens MIPS. Die höhere Rechenleistung soll der neue 32-Bit-Kern 1004K in Verbindung mit SMP-(Symmetric-Multiprocessing-)basierten Betriebssystemen liefern - und die Umsetzung mehrerer Funktionen und Applikationen auf einer einzigen Plattform erlauben. Bis zu vier der Kerne lassen sich zu einem Multicore-Prozessor verbinden.

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"Mit unserer Multicore-Lösung bieten wir Entwicklern zwei Möglichkeiten, ihre Embedded Applikationen leistungsfähiger zu gestalten: den 74K Core für schnelle single-threaded Anwendungen, oder den 1004K Core für skalierbare, kohärente Multiprocessing-Lösungen, um noch mehr Leistungsfähigkeit zu erzielen", betont John Derrick, President und General Manager der Processor Business Group bei MIPS Technologies. Dazu komme "ein umfangreiches Ecosystem für digitale Produkte im Heimbereich und darüber hinaus."

Der 1004K-Kern bietet einen skalierbaren Migrationspfad für die MIPS32-Kerne 24K und 34K - die bestehende Software lässt sich voll nutzen. Durch die Multithreading-Architektur des 1004K sollen die SOC-Entwicklungskosten gesenkt werden, da für viele Anwendungen weniger Prozessoren als bei bisherigen anderen Multiprozessor-Lösungen für den Embedded-Bereich notwendig sind. Profitieren sollen die digitale Unterhaltungselektronik, Home Networking und die Büroautomatisierung.

Außerdem soll der 1004K-Kern Entwicklern mehr Flexibilität verschaffen: Der "Multicore Coherence Manager" (CM) bildet laut MIPS die Basis für intelligente Systemkohärenz und ist für einen bis vier Single- oder Multi-Threaded-Kerne konfigurierbar. Für optionale Hardware-Kohärenz der I/O-Peripherie enthalten die Kerne eine "I/O Coherence Unit" (IOCU), mit der sich der Overhead beseitigen lässt, der zur Implementierung dieser Funktion in Software erforderlich ist.

Die ersten zwei 1004K-Kern-Modelle sollen noch im zweiten Quartal 2008 zur Verfügung stehen. Zum einen der "MIPS32 1004Kc", der ein kohärentes Processing-System mit Integer-Kernen bietet, und der "MIPS32 1004Kf", der zusätzlich auch noch Fließkommaeinheiten beherbergt.



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