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Via CX700: Chipsatz mit nur einem Chip

Embedded-Lösung mit Potenzial für Media-Clients

Für Embedded-Systeme hat Via jetzt den CX700 vorgestellt, der alle Funktionen eines üblichen PC-Chipsatzes in nur einem Gehäuse vereint - inklusive Grafik und Speicherinterface sowie der Schnittstellen.

Artikel veröffentlicht am ,

CX700 Blockdiagramm
CX700 Blockdiagramm
Auch wenn Via den CX700 anders positioniert, kann er außer im Embedded-Markt auch etwa für Media-Clients oder besonders kompakte Mini-PCs oder Notebooks interessant sein, sofern denn die Leistung eines C7-Prozessors (bis zu 2 GHz bei 20 Watt) oder der noch sparsameren Eden-CPU ausreicht.

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Beim MPEG-2-Decoding soll der CPU der Grafikkern des CX700 helfen, der auf dem Unichrome 128 Pro basiert und unter anderem einen DVI-Port mitbringt. Ob damit auch HD-Videos mit bis zu 1080i dekodiert werden können, wollte Via noch nicht verraten. Die übrigen Funktionen einer Northbridge bringt der CX700 auch mit, sogar DDR-400 oder DDR-2-533-Speicher kann der Chip ansprechen, zwar nur über je einen Speicherkanal, dabei aber mit zwei Modulen.

CX700
CX700
Was sonst in der Southbridge steckt, ist auch in den einen Chip integriert: Ein paralleler ATA-Kanal für zwei Laufwerke, zwei SATA-Ports, sechs USB-Anschlüsse, 8-Kanal-Audio und Support für vier PCI-Karten. PCI-Express beherrscht der CX700 nicht. Das würde seinen Stromverbrauch auch in die Höhe treiben: Maximal 3,5 Watt soll der Chip aufnehmen. Das Gehäuse ist mit 37,5 Millimetern Kantenlänge im Format üblicher PC-Chipsets gehalten.

Selbst bei seiner Eignung als Media-Chipset bleibt dem CX700 aber das Viiv-Logo verwehrt, das bekommen nur Geräte, die Intels Dual-Core-CPUs ansprechen können. Aber für AMD Live! bietet sich vielleicht noch eine Chance, das soll bekanntlich CPU-unabhängig vergeben werden. Via will den CX700 im zweiten Quartal 2006 an PC-Hersteller ausliefern und nannte schon Hersteller von Embedded-Systemen wie Advantech, Freetech, und WinSystems als Interessenten.

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