Schulen ans Netz ist nicht ganz billig. Das merkte die Gemeinde Wiesenthau in Bayern. Außer der Telekom machte keiner ein Angebot für die FTTH-Versorgung.
Mit dem Chromebook Spin 511 und dem Chromebook 311 hat Acer zwei neue Notebooks für den Einsatz im Klassenzimmer vorgestellt. Die Geräte sollen robust gebaut sein, das Chromebook 311 kann sogar den Inhalt einer ganzen Coladose über das Gehäuse ableiten.
Es gibt viele Ideen und Initiativen, die Kinder an die Programmierung heranführen sollen. Microsoft erweitert dies nun um physische Werkzeuge, um auch blinde und sehbehinderte Kinder zu erreichen. Eine spezialisierte gemeinnützige Organisation soll den Vertrieb übernehmen.
Zwei Schulpädagogen haben mehrere Studien zum Thema IT an Schulen zusammengefasst und kommen zum Ergebnis: Technik im Klassenzimmer ist nicht unbedingt ein Vorteil. Der Lehrer selbst sei ein wesentlich wichtigerer Faktor. Etwas Widerspruch in den Aussagen ist erkennbar.
In einigen chinesischen Schulen tragen Schüler eine Uniform von Guanyun Technology, welche erfasst, ob diese anwesend sind und wenn ja, ob sie im Unterricht schlafen. Überdies soll die Bekleidung in der Mensa helfen.
Fünf schwarze und grüne Bundesländer stemmen sich gegen die Initiative des Bundestags, wonach per Grundgesetzänderung Milliarden in Computer und schnelles Internet an Schulen fließen sollen. Es geht vor allem um die Beteiligung an den Kosten und die Lehrpläne.
Als Tafel, als Tisch, als Littfasssäule: E Inks Justwrite Film ist ein flexibles Panel, auf dem Nutzer schreiben und zeichnen können. Nach Angaben des Herstellers ist es preiswert und dünn. Daher könnte sie schnell Einzug in Klassenzimmer halten.
600 Millionen Euro investiert Siemens in seinen Innovationscampus. Das Unternehmen hat sich für Berlin als Standort entschieden. Es werden Schulen, Fertigungsanlagen und Forschungslabore in Spandau entstehen. Es gibt wohl auch Zugeständnisse, die den Denkmalschutz ein wenig auflockern.
Kinder und Eltern sind für den Einsatz von IT in den Schulen, 50 Prozent der Lehrer und Schulleiter sind eher dagegen. Sie halten die digitale Bildung im Unterricht für überbewertet.
LittleBits gehört mittlerweile zu den etablierten und erfolgreichen Anbietern für Elektronik-Lehrkästen. Für sein neues Set hat sich der Hersteller eine Lizenz von Marvel Comics gesichert. Versucht LittleBits mit den berühmten Superhelden von Schwächen abzulenken? Wir haben es ausprobiert.
Times Newer Roman sieht fast aus wie das Original, ist allerdings manipuliert. Leicht breitere Buchstaben, Leerzeichen und Satzzeichen verlängern einen Text optisch um 15 Prozent. Die Schriftart kann unter der General Public License kostenlos heruntergeladen werden - auf eigene Gefahr.
In Deutschland sollen Schüler besser auf die Digitalisierung der Gesellschaft vorbereitet werden. Dazu wird es ab dem kommenden Schuljahr ein neues Fach an Gymnasien geben: IMP steht für Informatik, Mathematik und Physik.
Die Landesmedienanstalt Niedersachsen hält ein verpflichtendes Smartphone-Verbot an Schulen wie in Frankreich für sinnvoll. Schüler sollen dadurch lernen, zu bestimmten Zeiten offline zu sein. In Frankreich sind Smartphones seit Kurzem an fast allen Schulen komplett tabu.
Die Bundesregierung hat einen Sonderfonds auf den Weg gebracht, um den Digitalpakt Schulen umzusetzen und den Glasfaserausbau zu beschleunigen. Gefüllt werden soll er vor allem mit den erwarteten Milliardeneinnahmen aus der Versteigerung der 5G-Frequenzen. Der Opposition reicht das nicht.
Informatik ist für die Schweiz ein wichtiges Fach. Daher beschließt das Land, es als Pflichtunterricht an Schulen zu lehren. Vermittelt werden soll den Schülern ein Verständnis von Programmiersprachen, Netzwerktechnik und Sicherheitsaspekten.
Deutschland und Europa hängen in der KI-Forschung hinter China und den USA her. Der KI-Bundesverband fordert mehr Engagement und mehr Ausbildung für die neue Technologie. Dazu gehört Forschungsförderung, aber auch Datenkunde im Schulunterricht.
Statt Programme zu tippen werden bei Lomo bunte elektronische Bausteine auf einer schwarzen Befehlsleiste aufgesteckt, um eine Spielzeugschildkröte zu steuern. Der Hersteller sucht wieder per Crowdfunding nach Käufern für sein neues Lernspielzeug.
In China wird eine KI eingesetzt, die automatisiert Klassenarbeiten benoten kann. Das System nutzt gesammelte Daten von 60.000 chinesischen Schulen als Grundlage - teilweise ohne die Kenntnis der Schüler oder der Eltern. Generell haben nur sehr wenige Forscher Zugriff auf die Ergebnisse.
Das Bundesbildungsministerium will im Digitalpakt Schule kein Geld für Schüler-Tablets ausgeben. Für die Geräte sollen arme Familien Hartz-IV-Leistungen beantragen.
Substantiell mehr Informatikprofessoren fordert die Gesellschaft für Informatik. Mehr angehende Lehrerinnen müssten zur Aufnahme eines Informatikstudiums bewegt werden, um Rollenvorbilder zu schaffen.
Trotz wachsendem Interesse an der Informatik werden kaum mehr Professoren und Lehrkräfte eingestellt. Die Hochschulen müssten selbst mehr tun, um wissenschaftlichen Nachwuchs zu halten.
Arduino hat sein Engineering Kit vorgestellt, einen Baukasten für viele verschiedene Roboter mit Bauteilen, Motoren und Mikrocontrollern. Arduino will das Set an Hochschulen bringen und legt es deshalb für Matlab und Simulink aus. Aber auch Hobbybastler sollen angesprochen werden.
Bislang herrschte vor allem ein Niedlichkeitswettbewerb zwischen populären Spiel- und Lernrobotern für Kinder, jetzt durchbricht ein Roboter für jüngere Teenager das Schema nicht nur optisch: Cue fällt auch durch ein eher loseres Mundwerk auf.
Apple hat sein kurzfristig angesetztes Bildungs-Event genutzt, um ein neues 9,7-Zoll-iPad auf den Markt zu bringen. Es handelt sich um das erste Modell außerhalb der iPad Pro-Reihe, das den Apple Pencil unterstützt. Für Schulen gibt es das iPad günstiger.
Der Digitalpakt Schule ist noch immer nicht gestartet. In Nordrhein-Westfalen soll es für den Übergang mit "Bring your own device" und eigenen Smartphones der Schüler losgehen.
Ein Pflichtfach Informatik ab der 5. Klasse befürworten 69 Prozent der Bundesbürger. Deswegen müsse nicht jeder Programmierer werden, aber jeder sollte wissen, wie digitale Technologie funktioniere, erklärte der Bitkom-Chef.
Cole Engineering Services und die US Army haben eine Simulation entwickelt, die Schüler und Lehrer auf Schießereien und Amokläufe vorbereiten soll. Es ist möglich, Lehrer, Polizist und sogar Täter zu spielen. Bots machen die Simulation realistischer.
Finnland steht weit oben im PISA-Ranking und ist für seine guten Schulen bekannt. Neue Konzepte wollen die Schulbildung noch freier gestalten und binden dabei auch Laptops und Tablets mit Lern-Apps in den Unterricht ein. Wie das funktioniert, haben wir uns an einer Schule in Helsinki angeschaut.
Kreativität und das Interesse an MINT-Berufen hängt bei Frauen zusammen. Das behauptet zumindest Microsoft in einer Marktstudie. Vor allem Mädchen bis 16 Jahre schätzen sich als sehr kreativ ein. Es fehle aber der Praxisbezug im MINT-Unterricht.
Nach der Ankündigung im Frühjahr 2017 ist der Teres-I nun erschienen. Der Bastel-Laptop kann modular erweitert werden, alle Teile sollen auch einzeln verfügbar sein. Allerdings ist er vergleichsweise teuer.
Optisch zwischen Phantom der Oper, Terminator und Halloween-Dekoration ist Creoqodes neues Roboterprojekt angesiedelt. Die Arduino-basierte Plattform zeichnet sich besonders durch ihre Kamera zur Objekterkennung und -verfolgung aus.
Die Roboter von Algobrix werden nicht nur aus Lego-kompatiblen Klötzchen gebaut, sondern mit ihnen auch programmiert. Die Crowdfunding-Kampagne hat innerhalb eines Monats ihr Ziel bereits um das Zehnfache übertroffen.
Windows 10 S soll schneller und sicherer sein als ein vollwertiges Windows. Microsoft verdreht zur Vorstellung Tatsachen, wie wir im Test festgestellt haben. Das Betriebssystem mit Store-Beschränkung gehört nicht auf den Surface Laptop, sondern in die Schule.
Windows 10 S gibt es nicht mehr nur auf dem Surface Laptop. Nutzer können sich das Betriebssystem jetzt kostenlos herunterladen. Dazu stellt Microsoft einen Installer zur Verfügung. Vor dem Probieren sollten Anwender aber ihre Daten sichern.
Nicht nur wegen ihrer Größe ist die Creoqode keine Spielekonsole für den Zeitvertreib im Bus oder einer Billigfluglinie. Denn die Spiele sind nur ein Köder, um in die Programmierung einzusteigen. Wir haben sie zusammengebaut und ausprobiert.
Bundesverkehrsminister Dobrindt hat erkannt, dass ein 30-MBit/s-Anschluss für eine ganze Schule nicht genügt. Schulen können jetzt auch das Breitbandausbauprogramm nutzen, um Glasfaser zu erhalten.
Sechs Monate und einen Tag hat ein hessischer Schüler gebraucht, um ein grundlegendes Problem von Nurflüglern zu lösen. Auch andere Jugendliche aus Deutschland haben bei der größten Science Fair der Welt die Jury mit ihrem Projekt beeindruckt.
Wenn Wirtschaft und Politik sich für ein Bildungsprojekt zusammentun wollen, erwarten wir wohlfeile Worte und nur selten fassbare Resultate. Umso mehr überrascht uns die deutsche Calliope-Initiative - ihre Mikrocontroller-Platine ist besser, als wir erwartet haben.
Ein Computerspiel als Informatiklehrer: Microsoft will sein Klötzchenspiel Minecraft noch stärker in Schulen etablieren und hat ein Addon dafür vorgestellt. Damit lernen Schüler das Programmieren - Anfänger per Drag-and-Drop, Fortgeschrittene per Javascript.
Es beginnt bereits in der Schule: Microsoft untersucht die Gründe für das Desinteresse vieler Frauen an technischen Berufen. Die europaweite Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Mädchen in Deutschland weibliche Vorbilder und Lehrer vermissen.
Großes Display und trotzdem wenig Pixel, eine Arduino-basierte Spielekonsole will mit ihrem Retro-Charme punkten. Die Spieleauswahl ist noch sehr übersichtlich, der Käufer soll aber auch selbst programmieren.
In einem Interview spricht der Erfinder des Raspberry Pi über die zukünftige Entwicklung des Bastelrechners. Statt der populären Hardware soll zukünftig die Software stärker im Vordergrund stehen.
Per Crowdfunding werden Käufer für einen Raspberry-Pi-betriebenen Roboterarm gesucht. Dieser ist preiswert, taugt aber nur bedingt als Werkzeug. Stattdessen sollen Kinder damit Programmierexperimente durchführen.
Um Mädchen fürs Programmieren zu interessieren, hat ein Unternehmen auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2017 einen naheliegenden und doch unüblichen Ansatz gezeigt: die Siggy-Programmiersets.
Bei den elektronischen Tinkerbot-Bastelsets wird Wert auf bewegliche Elemente und einen einmaligen Programmiermodus gelegt. Wir haben uns eines der Sets näher angeschaut und damit viel Spaß gehabt, aber uns zuweilen auch ganz schön angestrengt.