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Eben Upton: Raspberry Pi 4 könnte erst 2019 erscheinen

In einem Interview spricht der Erfinder des Raspberry Pi über die zukünftige Entwicklung des Bastelrechners. Statt der populären Hardware soll zukünftig die Software stärker im Vordergrund stehen.

Artikel veröffentlicht am ,
Raspberry Pi 4 - Symbolbild
Raspberry Pi 4 - Symbolbild (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

In einem Interview mit der britischen Wired bezeichnet der Erfinder des Raspberry Pi, Eben Upton, den Raspberry Pi 3 analog zum ersten Raspberry Pi als "three-year product". Der Raspberry Pi 3 erschien 2016, damit dürfte erst 2019 tatsächlich mit einem Raspberry Pi 4 zu rechnen sein.

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Upton schließt allerdings nicht aus, dass es kleinere Hardwareverbesserungen geben könnte. Das ist in der Vergangenheit bei älteren Raspberry-Pi-Modellen bereits passiert.

Software statt Hardware

Die Raspberry Pi Foundation will sich zukünftig stärker auf die Softwareentwicklung und die Bildungsarbeit konzentrieren - dabei wird nicht unbedingt ein Raspberry Pi als Basis vorausgesetzt. Das wurde bereits deutlich, als die Foundation eine Version ihres Pixel genannten Linux-Desktops ankündigte, die auch auf normalen PCs läuft. Im Rahmen der Bildungsarbeit sollen weltweit Programmierkurse angeboten werden.

Gerüchte um den Raspberry Pi 4

In den vergangenen Wochen spekulierten einige Medien über den Raspberry Pi 4, denn in der Vergangenheit stellte die Raspberry Pi Foundation oft Ende Februar ein neues Modell vor. Sie stützten sich dabei als Quelle auf einen Artikel eines britischen IT-Magazins vom Januar 2017. Veranlasst durch eine Umfrage durch Google unter Raspberry-Pi-Nutzern und -Interessenten nimmt der Artikel an, dass ein neuer, leistungsstärkerer Raspberry Pi 4 bald erscheinen sollte.

Dabei verweist der Artikel seinerseits auf Mutmaßungen in einem Youtube-Video vom September 2016. Dessen Macher, Rasim Muratovic, behauptet, der Raspberry Pi 4 würde vermutlich ein Broadcom BCM4908-SoC nutzen und 2 GByte RAM besitzen. Während die RAM-Größe durchaus realistisch ist, übersah nicht nur der Videomacher, dass das genannte SoC anscheinend keine GPU besitzt. Auf der Broadcom-Webseite finden sich mittlerweile keine Informationen zum SoC mehr, selbst die originale Pressemeldung ist verschwunden.

Die Raspberry Pi Foundation begünstigt solche Spekulation immer wieder, da sie selten konkrete Informationen zur weiteren Hardware- und Softwareentwicklung veröffentlicht und kursierende Gerüchte weder bestätigt noch dementiert.



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ikhaya 08. Aug 2017

Bis dahin sollte er wohl eher AV1 der AOMedia Gruppe unterstützen.

ElTentakel 02. Mär 2017

Darf ich arge Bedenken anmelden, das die 2,5A nie ohne Spannungsverlust ihren Verbraucher...

Salzbretzel 01. Mär 2017

Ich finde es mit dem Pi bequemer. Anschließen, kurz den Code getippelt und fertig ist...

MattiasSch 01. Mär 2017

Shenzhen versucht in den Westen zu verkaufen, sämtliche Banana Pi, Orange Pi und Nano...

LeCaNo 01. Mär 2017

Ich bin wahrscheinlich nicht der einzige der 5 GHz bei der neuen Generation für...


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