• IT-Karriere:
  • Services:

Dobrindt: 30 MBit/s für Schulen sind nicht ausreichend

Bundesverkehrsminister Dobrindt hat erkannt, dass ein 30-MBit/s-Anschluss für eine ganze Schule nicht genügt. Schulen können jetzt auch das Breitbandausbauprogramm nutzen, um Glasfaser zu erhalten.

Artikel veröffentlicht am ,
Jugendliche bei einem IT-Wettbewerb von Liberty Global in Amsterdam
Jugendliche bei einem IT-Wettbewerb von Liberty Global in Amsterdam (Bild: Achim Sawall/Golem.de)

Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt (CSU) will Schulen über das Bundesprogramm zum Internet-Breitbandausbau fördern. Das gab das Ministerium am 14. Juli 2017 bekannt. "Das mit vier Milliarden Euro ausgestattete Bundesprogramm zum Breitbandausbau in Deutschland kann ab sofort auch für Gigabit-Anschlüsse in Schulen genutzt werden", erklärte das Ministerium.

Stellenmarkt
  1. Würth Industrie Service GmbH & Co. KG, Bad Mergentheim, Großraum Würzburg
  2. Stadtverwaltung Eisenach, Eisenach

Dabei sei eine Förderung auch möglich, wenn das Schulgebäude bereits über einen Anschluss von 30 MBit/s verfügt. Der Passauer Neuen Presse sagte der Minister: "30 MBit/s für das gesamte Schulgebäude und Hunderte Schüler ist nicht ausreichend." Städte und Kommunen könnten zu diesem Zweck ab sofort Mittel aus dem Breitband-Förderprogramm beantragen.

Dobrindt kommt Wankas gescheitertem Plan DigitalpaktD zur Hilfe

Bundesbildungsministerin Johanna Wanka (CDU) hatte im Oktober 2016 erklärt, der Bund werde mit dem Plan DigitalpaktD in den kommenden fünf Jahren allen rund 40.000 Schulen in Deutschland eine schnelle Internetanbindung, WLAN-Hotspots und Computer zur Verfügung stellen. Dafür werde die Bundesregierung fünf Milliarden Euro bereitstellen. Doch im März 2017 wurde berichtet, dass Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) "Wanka kein Geld für Digitalisierung der Schulen" gebe.

Die Kommunen hatten das angekündigte Fünf-Milliarden-Programm begrüßt, forderten aber eine weit höhere Investitionssumme von Bund und Ländern. "Digitale Bildung kostet Geld. Es fehlt bisher an einer abschließenden Kostenschätzung, aber es müssen mindestens 2,5 Milliarden Euro pro Jahr aufgewendet werden", sagte Gerd Landsberg, Hauptgeschäftsführer des Deutschen Städte-und Gemeindebundes.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


Anzeige
Top-Angebote
  1. (u. a. RU7099 70 Zoll (178 cm) für 729,90€ (Vergleich 838€), RU7179 75 Zoll (189 cm) für 889...
  2. (Arthouse Cnma, RTL Crime, StarzPlay jeweils 3 Monate für 0,99€/Monat)
  3. 649,00€ (Vergleichspreise ab 718,99€)
  4. (aktuell u. a. MSI Optik MAG271CP Gaming-Monitor für 279,00€, Corsair Gaming Void Pro 7.1...

GodFuture 10. Okt 2017

Stimmt, die Gebäudeausstattung sehe ich auch wichtiger als Gigabits an Internet. Die...

WalterV 18. Jul 2017

Der Kapazität bedarf wird durch die Anforderung errechnet. Falsch ist, wenn man eine...

plutoniumsulfat 17. Jul 2017

Warum soll da eigetnlich der Lehrplan wechseln? Man kann doch einfach den alten Lehrplan...

Dwalinn 17. Jul 2017

Und welches Asiatische Land?

Schrödinger's... 16. Jul 2017

Vermutung: Die anderen Clients im Netz werden wohl mehr down als up Bandbreite...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S20 - Hands on

Samsung hat gleich drei neue Modelle der Galaxy-S20-Serie vorgestellt. Golem.de konnte sich die Smartphones im Vorfeld bereits genauer anschauen.

Samsung Galaxy S20 - Hands on Video aufrufen
Unitymedia: Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS
Unitymedia
Upgrade beim Kabelstandard, Downgrade bei Fritz OS

Der Kabelnetzbetreiber Unitymedia stellt sein Netz derzeit auf Docsis 3.1 um. Für Kunden kann das viel Arbeit beim Austausch ihrer Fritzbox bedeuten, wie ein Fallbeispiel zeigt.
Von Günther Born

  1. Hessen Vodafone bietet 1 GBit/s in 70 Städten und kleineren Orten
  2. Technetix Docsis 4.0 mit 10G im Kabelnetz wird Wirklichkeit
  3. Docsis 3.1 Magenta Telekom bringt Gigabit im Kabelnetz

Kommunikation per Ultraschall: Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher
Kommunikation per Ultraschall
Nicht hörbar, nicht sichtbar, nicht sicher

Nachdem Ultraschall-Beacons vor einigen Jahren einen eher schlechten Ruf erlangten, zeichnen sich mittlerweile auch einige sinnvolle Anwendungen ab. Das größte Problem der Technik bleibt aber bestehen: Sie ist einfach, ungeregelt und sehr anfällig für Missbrauch.
Eine Analyse von Mike Wobker


    Geforce Now im Test: Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU
    Geforce Now im Test
    Nvidia nutzt einzigartige CPU und GPU

    Wer mit Nvidias Geforce Now spielt, bekommt laut Performance Overlay eine RTX 2060c oder RTX 2080c, tatsächlich aber werden eine Tesla RTX T10 als Grafikkarte und ein Intel CC150 als Prozessor verwendet. Die Performance ist auf die jeweiligen Spiele abgestimmt, vor allem mit Raytracing.
    Ein Test von Marc Sauter

    1. Cloud Gaming Activision Blizzard zieht Spiele von Geforce Now zurück
    2. Nvidia-Spiele-Streaming Geforce Now kostet 5,49 Euro pro Monat
    3. Geforce Now Nvidias Cloud-Gaming-Dienst kommt noch 2019 für Android

      •  /