Großes Display und trotzdem wenig Pixel, eine Arduino-basierte Spielekonsole will mit ihrem Retro-Charme punkten. Die Spieleauswahl ist noch sehr übersichtlich, der Käufer soll aber auch selbst programmieren.
In einem Interview spricht der Erfinder des Raspberry Pi über die zukünftige Entwicklung des Bastelrechners. Statt der populären Hardware soll zukünftig die Software stärker im Vordergrund stehen.
Per Crowdfunding werden Käufer für einen Raspberry-Pi-betriebenen Roboterarm gesucht. Dieser ist preiswert, taugt aber nur bedingt als Werkzeug. Stattdessen sollen Kinder damit Programmierexperimente durchführen.
Um Mädchen fürs Programmieren zu interessieren, hat ein Unternehmen auf der Nürnberger Spielwarenmesse 2017 einen naheliegenden und doch unüblichen Ansatz gezeigt: die Siggy-Programmiersets.
Bei den elektronischen Tinkerbot-Bastelsets wird Wert auf bewegliche Elemente und einen einmaligen Programmiermodus gelegt. Wir haben uns eines der Sets näher angeschaut und damit viel Spaß gehabt, aber uns zuweilen auch ganz schön angestrengt.
Plezmo stellt in einer Crowdfunding-Kampagne seine drahtlosen Elektronikbausteine vor. Per Adapter passen diese auf Lego-Bausteine, Die Software unterstützt auch Lego Mindstorms.
Mit der Mikrocontroller-Platine Calliope Mini sollen schon Drittklässler das Programmieren lernen. Die Macher haben eine Crowdfunding-Kampagne gestartet, um das Projekt bekannter zu machen.
Die Proteste und Weigerung der Hochschulen, dem Unirahmenvertrag der VG Wort zuzustimmen, zeigen Wirkung. Die VG Wort will noch in diesem Jahr eine Übergangslösung für 2017 erarbeiten. An der heftig kritisierten Einzelmeldung von Seminartexten will die VG Wort offenbar festhalten.
Universitäten und ganze Bundesländer weigern sich, dem neuen Rahmenvertrag der VG Wort für Hochschulen zuzustimmen. Die ersten Verhaltensregeln verschiedener Unis zeigen, wie absurd und blödsinnig es im Jahr 2017 in der Hochschulbildung zugehen soll. Deshalb wird wohl jeder die Regeln umgehen.
Wenn die Kids ständig vor der Spielekonsole abhängen, warum soll man ihnen nicht Programmieren mit einem Spielecontroller beibringen? Diesen Ansatz verfolgt ein neues Mikrocontroller-Experimentierset von Kosmos. Wir haben gedaddelt und programmiert.
Sam's Curious Cars unterscheidet sich von anderen Elektroniksets. Beim Preis werden viele zuerst abwinken. Doch mit seinen kabellosen Bauelementen hebt sich das Set deutlich von der Konkurrenz ab. Wir haben es uns angeschaut und nicht nur Autos gebaut.
Auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung wird noch viel über digitale Bildung geredet, im Saarland setzt man Ideen einfach um: Engagierte Lehrer haben mit Unterstützung der Wirtschaft eine zentrale Lehrumgebung - eine kleine Schul-Cloud - für digitale Bildung geschaffen. Und in einem Pilotprojekt wird die Schule zur Smart School.
Oft fehlt es nicht den Schulen an der IT-Ausstattung, sondern nur den Schülern. Lehrer sehen nämlich noch zahlreiche Hürden für den Einsatz digitaler Medien im Unterricht, wie eine heute veröffentlichte Studie zeigt.
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz findet, Handyverbote seien von gestern und will die Benutzung von Smartphones im Unterricht gestatten. Die Bremer Bildungssenatorin Bogedan will auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung am 16. und 17. November in Saarbrücken werben.
Der Bund will fünf Milliarden Euro in die Modernisierung der digitalen Infrastruktur an Schulen investieren. Kritiker finden, dieses Geld wäre in der Sanierung von maroden Schulen oder in Leseförderung besser angelegt. Doch es wäre fatal, die Summe nicht in digitale Bildung zu investieren.
Laut den Lehrern müssen an Schulen ganz andere Probleme gelöst werden, statt Wi-Fi und Tablets anzuschaffen. Whiteboards, Computer und Laptops sind meist nicht einsatzfähig, weil es kein Wartungspersonal gibt. Zudem gibt es Ängste vor WLAN.
Die Schul-Cloud ist Teil vom DigitalpaktD für die Schulen. Dafür müssten "in den Schulen lediglich Tastaturen und Monitore bereitgestellt werden", erklärte das Ministerium.
Die Städte halten den Plan für schnelle Internetanbindung, WLAN-Hotspots und Computer für nicht ausreichend finanziert. Bundesbildungsministerin Wanka will einmalig 5 Milliarden Euro ausgeben, die kleineren und mittleren Städte fordern mindestens 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Inspiriert von der öffentlichkeitswirksamen kostenlosen Verteilung des BBC Micro an britischen Schulen will eine deutsche Initiative ein eigenes Mikrocontroller-Board in deutsche Schulen bringen. Damit ist sie allerdings nicht allein.
Jahre zu spät startet die Regierung ein Programm, um die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Der Plan DigitalPaktD lässt sich zudem fünf Jahre Zeit, stellt aber immerhin viele Milliarden Euro bereit.
Google und Microsoft fördern den Programmiernachwuchs seit längerem, jetzt folgt Apple mit einer eigenen Lern-App. Wir haben mit Programmiercode Kristalle gesammelt und Schalter umgelegt und festgestellt: Der Lehrplan stimmt, aber die Umsetzung hakelt.
Sam Labs ergänzt seine Sets um ferngesteuerte Rennwagen aus elektronischen Modulen und einer Kartonkarosserie. Gesteuert oder programmiert wird per App.
Kostenlos für Schüler und nur 13 britische Pfund für alle anderen: Für den Microbit-Lerncomputer gab es zwar bereits viel Lob. Doch die Platine kann Schülern das Thema verleiden, und auch Hobbybastler sollten sich den Kauf eher zweimal überlegen.
Google stellt ein Programmiersystem zum Anfassen vor. Damit sollen Kinder programmieren lernen und verschiedene Geräte fernsteuern. Neu ist das Konzept aber nicht.
Auf Basis von Civilization 5 entwickelt Firaxis Games ein Strategiespiel, mit dem Schüler neben historischem Wissen auch allgemeine Strategien zum Lösen von Problemen lernen sollen. Die Lehrenden sollen Wissen und Fähigkeiten sogar überprüfen können.
Während andernorts noch über digitale Bildung diskutiert wird, setzt sie ein Kölner Gymnasiallehrer bereits um: mit Tablets und dem Klötzchenspiel Minecraft. Er sagt: "Das Spiel eignet sich für jedes Fach."
Das Modder-Tool für Minecraft kann jetzt auch mit Mikrocontrollern kommunizieren. Damit können im Spiel elektronische Schaltungen angesteuert und ausgewertet werden.
Schüler, die sich mit Messenger-Diensten über Prüfungsfragen austauschen oder bei der Wikipedia spicken gehen? Nicht im Irak. Denn wenn das Internet bei der Prüfung stört, wird es einfach abgeschaltet.
Der Einstieg in Sicherheitstechnik lässt sich am einfachsten spielerisch vermitteln, glaubt Facebook. Das Unternehmen pflegt dafür seit einigen Jahren eine Art Wettbewerbsplattform. Diese ist nun Open Source.
Cloudready soll auch betagte Laptops in ein nahezu vollwertiges Chromebook verwandeln und damit besonders für Schulen mit veralteter Hardware interessant sein. Das klappt gut - mit kleinen Haken.
Mit einer Crowdfunding-Kampagne sucht ein ungewöhnlich designter Laufroboter Käufer. Die Elektronik des Zegobeast setzt auf einen Arduino und kann selbst programmiert werden.
Erst entwickelte er Schachcomputer, dann Suchalgorithmen. Jetzt hat Thomas Nitsche mit seinen Söhnen und seiner Frau die E-Learning-App Math 42 entwickelt, die mehr als 8 Millionen Euro wert ist. Wir haben sein Startup besucht, das nicht dem Klischee entspricht.
Der Verlag von XKCD-Zeichner Randall Munroe gibt auch Schulbücher heraus. Einige Zeichnungen aus dem Buch Thing Explainer sowie exklusives Material werden deshalb künftig zu Unterrichtsmaterial für die Highschool.
Wie wird aus einem 4-x-2-Stein ein Lehrmittel? Wer glaubt, allein der Ort und die Uhrzeit unterscheide das Spielen vom Lernen mit Lego, liegt ein wenig daneben.
Der Kosmos-Verlag hat auf der Nürnberger Spielwarenmesse sein neues Arduino-Experimentierset vorgestellt. Schon Zehnjährige sollen damit in die Mikrocontroller-Programmierung einsteigen können.
Mit dem Forschungsprojekt Scratch vom MIT sollen Kinder spielerisch programmieren lernen. Die Musikindustrie sieht dadurch aber ihre Urheberrechte verletzt und geht nun massiv dagegen vor.
Lehrer würden gerne mehr digitale Medien im Unterricht nutzen. Doch dies scheitert häufig an zu wenigen Geräten. Für 600 bis 800 Millionen Euro wäre das deutschlandweit zu lösen.
CES 2016 Lego Education stellte ein neues Robotikset für Schüler der 2. bis 4. Klasse vor. Damit sollen Kinder nicht nur in die Programmierung einsteigen können, sondern auch der Sachunterricht lebendiger gestaltet werden.
Die Ausstattung aller deutschen Schulen mit moderner Computertechnologie und Internet war einst das Wahlkampfversprechen der CDU. Zur Mitte der Legislaturperiode bewertet noch jeder dritte Lehrer die Verfügbarkeit von Rechnern in der Sekundarstufe als nicht gut.
In Zeiten von Arduino & Co scheinen klassische Elektronikbaukästen ausgedient zu haben. Darunter leidet die Grundlagenvermittlung. Wir haben ausprobiert, ob Allnet mit seinem System die Verbindung von Tradition und Moderne schafft.
Ein Roboterset mit einer wortwörtlich hölzernen IDE richtet sich an Kinder im Alter von drei bis sieben Jahren. Weder ein Computer noch Lese- und Schreibkenntnisse sind zum Programmieren erforderlich.
Mit einer kleinen Platine in Käferform können Kinder und Erwachsene in die Welt der Programmierung einsteigen. Sie kann auch als Addon für das Raspberry Pi benutzt werden.
Eine Microcontroller-Platine nach dem Vorbild des BBC Micro Bit will Kinder und Jugendliche in Deutschland an die Welt der Elektronik heranführen. Dafür werden Unterstützer gesucht.
Deutschen Schülern fehlen digitale Kompetenzen, das zeigt der erste Pisa-Report zum Thema. Er enthüllt aber auch: Computer allein machen den Unterricht nicht besser.
Die BBC hat den finalen Entwurf ihrer kostenlosen Experimentierplatine für Schüler vorgestellt. Ab Ende Oktober sollen alle Schüler der 7. Klasse in Großbritannien die Platine erhalten.