Schulunterricht: IT-Ausstattung der Schulen wird immer schlechter

Trotz Versprechen der Bundesregierung zur Besserung wird die IT-Ausstattung in den Schulen von den Schülern von Jahr zu Jahr immer schlechter bewertet. Die Rechner bringen sie nun selbst mit in den Unterricht.

Artikel veröffentlicht am ,
Kinder am Computer
Kinder am Computer (Bild: Luélia Ribeiro (Lupuca)/CC BY-SA 2.0)

Schüler bewerten die IT-Ausstattung an ihren Schulen jedes Jahr schlechter. Das ist das Ergebnis einer Befragung von 512 Schülern durch den Bitkom Research und das Meinungsforschungsinstitut Aris, die am 9. Dezember 2014 vorgelegt wurde. Die Befragung ist nach den Angaben repräsentativ.

Stellenmarkt
  1. IT-Administrator WAN/LAN Rollout (w/m/d)
    Dataport, Bremen
  2. Mitarbeiter / Mitarbeiterin IT (m/w/d)
    Sankt Katharinen-Krankenhaus GmbH, Frankfurt
Detailsuche

Danach bezeichnen 54 Prozent den Zustand der Computertechnik an ihrer Schule als mittelmäßig oder schlecht. Die Kritik der Schüler an der mangelhaften IT-Ausstattung der Schulen nimmt stetig zu: Im Jahr 2010 waren nur 40 Prozent der Schüler unzufrieden, im Jahr 2007 lediglich 38 Prozent.

Jeder dritte Schüler (35 Prozent) bringt wegen der schlechten Ausstattung sein eigenes Notebook mit in den Unterricht, jeder fünfte (19 Prozent) ein Tablet.

"Wenn die Ausstattung nicht stimmt, sind die Bemühungen zum Einsatz digitaler Medien im Unterricht zum Scheitern verurteilt", sagte Bitkom-Vizepräsident und Bertelsmann-Manager Achim Berg. "Die Schüler helfen sich selbst. Ihre Smartphones und Tablets haben nicht selten ein Vielfaches der Rechenleistung der in die Jahre gekommenen 'Computerkabinette' unserer Schulen. Die Schere zwischen der privaten IT-Ausstattung und dem Gerätepark der Schulen öffnet sich immer weiter."

Golem Karrierewelt
  1. Deep-Dive Kubernetes – Observability, Monitoring & Alerting: virtueller Ein-Tages-Workshop
    10.11.2022, Virtuell
  2. ITIL 4® Foundation: virtueller Zwei-Tage-Workshop
    10./11.10.2022, virtuell
Weitere IT-Trainings

8 von 10 Schülern werden mit Hilfe von digitalen Tafeln (Whiteboards) unterrichtet. Schon deutlich seltener werden Tablets (29 Prozent) oder E-Book-Reader (6 Prozent) eingesetzt. Täglich genutzt werden all diese Geräte aber kaum. Nur 35 Prozent der Schüler erleben täglich Whiteboards im Unterricht, noch weniger Notebooks (34 Prozent) oder stationäre PCs (28 Prozent). Selbst der Beamer wird nur bei jedem vierten Schüler (25 Prozent) an jedem Schultag eingesetzt.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed


tristanheussner 18. Dez 2017

obwohl früher 20 ger jahre gabs ja einiges aber viles wurde mid ods undiversen programmen...

Der Held vom... 11. Dez 2014

Wie schon andernorts geschrieben: Die Meinung der kleinen Scheißer ;-) ist komplett...

Der Held vom... 11. Dez 2014

https://wiki.openoffice.org/wiki/Market_Share_Analysis#Analyst_Statements Und das sind...

derdiedas 11. Dez 2014

So ein Blödsinn, ein PI hat für alles - aber auch wirklich alles was man in der IT gerne...



Aktuell auf der Startseite von Golem.de
Kamerasystem
Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf

Tesla will auf Ultraschallsensoren in seinen Autos zugunsten des Kamerasystems Tesla Vision verzichten und muss vorübergehend Funktionen streichen.

Kamerasystem: Tesla gibt Ultraschallsensoren und Parkfunktionen auf
Artikel
  1. Streaming: Discovery+ ist als Prime-Video-Channel verfügbar
    Streaming
    Discovery+ ist als Prime-Video-Channel verfügbar

    Zunächst gibt es Discovery+ über Amazons Channel-Angebot von Prime Video nicht in der preisgünstigeren werbefinanzierten Variante. Jahresabos fehlen dauerhaft.

  2. Top Aufmerksamkeit, kein Papierkram
     
    Top Aufmerksamkeit, kein Papierkram

    Echte Briefe haben bei Empfängern eine hohe Aufmerksamkeit. Deshalb ist Geschäftspost oft noch aus Papier. Zeit, Geld und Aufwand sparen Unternehmen mit dem E-POST MAILER. Mit dem Tool lassen sich Briefe per Mausklick hybrid und nachhaltig versenden.
    Sponsored Post von Deutsche Post

  3. iOS 16.1: Apple rahmt die Dynamic Island ein
    iOS 16.1
    Apple rahmt die Dynamic Island ein

    Die Dynamic Island beim iPhone 14 Pro und iPhone 14 Pro Max wird bei dunklen Bildschirmhintergründen übersehen, weshalb Apple nun das Interface ändert.

Du willst dich mit Golem.de beruflich verändern oder weiterbilden?
Zum Stellenmarkt
Zur Akademie
Zum Coaching
  • Schnäppchen, Rabatte und Top-Angebote
    Die besten Deals des Tages
    Daily Deals • Günstig wie nie: Inno3D RTX 3090 Ti 1.999€, MSI B550 Mainboard 118,10€, LG OLED 48" 799€, Samsung QLED TVs 2022 (u. a. 65" 899€, 55" 657€) • Alternate (Acer Gaming-Monitore) • MindStar (G-Skill DDR4-3600 16GB 88€, Intel Core i5 2.90 Ghz 99€) • 3 Spiele für 49€ [Werbung]
    •  /