Abo
  • Services:

Google Bloks: Programmcode zum Anfassen

Google stellt ein Programmiersystem zum Anfassen vor. Damit sollen Kinder programmieren lernen und verschiedene Geräte fernsteuern. Neu ist das Konzept aber nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Brain Board mit angesteckten Base Boards und Pucks
Brain Board mit angesteckten Base Boards und Pucks (Bild: Google)

Das Bloks-Projekt von Google soll Kindern beim Einstieg in die Programmierung helfen. Statt Programmcode zu schreiben, werden Algorithmen aus steckbaren Blöcken zusammengebaut. Diese Bausteinprogramme sollen Geräte wie Roboter und Tablets über Bluetooth und WLAN ansteuern. Derzeit ist das Projekt im Entwicklungsstadium, ob oder wann das System erworben werden könne, teilte Google noch nicht mit.

Stellenmarkt
  1. WEGMANN automotive GmbH & Co. KG, Veitshöchheim
  2. Handwerkskammer Ostwestfalen-Lippe zu Bielefeld, Bielefeld

Basis des Systems ist das sogenannte Brain Board. Daran werden über ein Bussystem die als Base Board bezeichneten Blöcke angeschlossen und mit Strom versorgt. Sie dienen als Basis für jeweils einen Puck: Dieser Aufsatz legt die jeweilige Funktionsweise des Baseboards fest, er entspricht einem Funktionsaufruf oder einem Kontrollkonstrukt in einem Programm. Der Definition und der Gestaltung der Pucks sollen kaum Grenzen gesetzt werden, da es sich um rein passive Komponenten handelt. Karton und leitfähige Tinte sollen für eigene Designs ausreichen. Auch komplexere, parameterisierbare Eingaben sollen möglich sein.

  • Ein Beispielprogramm mit Bloks (Bild: Google)
  • Die drei Elemente des Blok-Systems (Bild: Google)
  • Mögliche Puck-Designs (Bild: Google)
Ein Beispielprogramm mit Bloks (Bild: Google)

Mit technischen Details hält sich Google zurück. Die eigentliche Programmlogik läuft auf einem Raspberry Pi ab. Das Brain Board ist letztlich nur ein Aufsatz für den Bastelrechner zur Kommunikation mit den Base Boards. Laut Google soll dafür der Raspberry Pi Zero zum Einsatz kommen. Das verwundert zum einen, weil der Zero bislang schlecht lieferbar ist. Zum anderen fehlt ihm die Bluetooth- und WLAN-Fähigkeit des Raspberry Pi 3. Die entsprechende Funktechnik müsste dann auf dem Brain Board verbaut werden, was den Preis deutlich verteuern würde.

Ein vergleichbares System wurde bereits Ende des vergangenen Jahres vorgestellt: Der Roboter im Primo-Cubetto-Set wird nach einem ähnlichen Prinzip programmiert, wobei die Programmieroptionen im Vergleich zum Bloks-Projekt eingeschränkt sind. Nicht zu verwechseln sind sowohl das Bloks-Projekt als auch der Cubetto mit steckbaren Elektroniksystemen wie dem Brick'r'Knowledge-Sets, denn Elektrikkenntnisse werden dabei nicht vermittelt.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. 249,90€ + Versand (im Preisvergleich über 280€)
  2. (Neuware für kurze Zeit zum Sonderpreis bei Mindfactory)
  3. 449€

Folgen Sie uns
       


PC Building Simulator - Test

Der PC Building Simulator stellt sich im Test als langweiliges Spiel, aber gutes Product Placement heraus - inklusive falscher Informationen und Grafikfehlern.

PC Building Simulator - Test Video aufrufen
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test: Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit
NUC8i7HVK (Hades Canyon) im Test
Intels Monster-Mini mit Radeon-Grafikeinheit

Unter dem leuchtenden Schädel steckt der bisher schnellste NUC: Der buchgroße Hades Canyon kombiniert einen Intel-Quadcore mit AMDs Vega-GPU und strotzt förmlich vor Anschlüssen. Obendrein ist er recht leise und eignet sich für VR - selten hat uns ein System so gut gefallen.
Ein Test von Marc Sauter und Sebastian Grüner

  1. Crimson Canyon Intel plant weiteren Mini-PC mit Radeon-Grafik
  2. NUC7CJYS und NUC7PJYH Intel bringt Atom-betriebene Mini-PCs
  3. NUC8 Intels Mini-PC hat mächtig viel Leistung

Digitalfotografie: Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher
Digitalfotografie
Inkonsistentes Rauschen verrät den Fälscher

War der Anhänger wirklich so groß wie der Ring? Versucht da gerade einer, die Versicherung zu betuppen? Wenn Omas Erbstück geklaut wurde, muss die Versicherung wohl dem Digitalfoto des Geschädigten glauben. Oder sie engagiert einen Bildforensiker, der das Foto darauf untersucht, ob es bearbeitet wurde.
Ein Bericht von Werner Pluta

  1. iOS und Android Google lanciert drei experimentelle Foto-Apps
  2. Aufstecksucher für TL2 Entwarnung bei Leica

Datenschutz: Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach
Datenschutz
Der Nutzer ist willig, doch die AGB sind schwach

Verbraucher verstehen die Texte oft nicht wirklich, in denen Unternehmen erklären, wie ihre Daten verarbeitet werden. Datenschutzexperten und -forscher suchen daher nach praktikablen Lösungen.
Ein Bericht von Christiane Schulzki-Haddouti

  1. Soziales Netzwerk Facebook ermöglicht Einsprüche gegen Löschungen
  2. Soziales Netzwerk Facebook will in Deutschland Vertrauen wiedergewinnen
  3. Denial of Service Facebook löscht Cybercrime-Gruppen mit 300.000 Mitgliedern

    •  /