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Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment
Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment (Bild: André Schume/Golem.de)

Codebug angetestet: Bug mit Feature

Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment
Der CodeBug ist eine kleine Platine zum Experiment (Bild: André Schume/Golem.de)

Mit einer kleinen Platine in Käferform können Kinder und Erwachsene in die Welt der Programmierung einsteigen. Sie kann auch als Addon für das Raspberry Pi benutzt werden.
Von Alexander Merz

Das Codebug-Projekt begann als eine Kickstarter-Kampagne im März 2015. Mittlerweile ist die kleine programmierbare Experimentierplatine mit Minidisplay in Käferform auch im regulären Handel erhältlich. Wir haben ausprobiert, was sich damit anstellen lässt.

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Der Käfer ist kein Arduino

Basis des Codebugs ist nicht wie mittlerweile üblich ein Atmega-Microcontroller, sondern ein Microcontroller der früher bei Elektronikeinsteigern sehr populären PIC-Familie: ein PIC18F25K50 von Microchip. Optischer Blickfang auf der Platine ist allerdings die Matrix aus 25 quadratisch angeordneten roten LEDs. Dazu kommen zwei Buttons und sechs als Beine bezeichnete ringförmige Kontakte. Vier dieser Kontakte dienen als GPIO und können unter anderem auch als kapazitive Sensoren verwendet werden.

Eigene Programme werden über eine Micro-USB-Schnittstelle aufgespielt. Darüber erhält die Platine auch Strom. Alternativ kann sie auch durch eine Knopfbatterie vom Typ 2023 versorgt werden. Über eine Buchsenleiste kann der Käfer auch per SPI angesprochen werden. Die Kontakte der Buchse sind so angeordnet, dass der Codebug direkt auf die korrespondierenden Pins der GPIO-Leiste eines Raspberry Pi gesteckt werden kann.

Schieben statt tippen

Eine Entwicklungsumgebung im klassischen Sinne oder vergleichbar mit der Arduino-IDE gibt es für den Codebug nicht. Stattdessen kommt ein visueller, webbasierter Programm-Editor zur Anwendung. Es handelt sich dabei um den Blocky-Editor von Google. Er listet alle Programmierkonstrukte wie auch Funktionsaufrufe in einem Menü und der gewünschte Block wird per Drag-and-Drop auf einem Zeichenblatt angeordnet. Dort werden sie dann mit anderen Blöcken zu einem Programmfluss kombiniert.

  • Die LED-Matrix und die Kontaktbeinchen fallen sofort auf dem Käfer auf. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Auf der Rückseite befindet sich ein Batteriehalter. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Die Kontakte dienen GPIO. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Über eine Anschlußleiste kann der Codebug auch auf einen Raspberry Pi benutzt werden. (Foto: André Schume/Golem.de)
  • Innerhalb des webbasierten Editors wird Programme mit Hilfe von Blöcken zusammen gesetzt. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Die Blöcke werden über ein Menü ausgewählt. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • So entsteht Block für Block das Programm. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Dahinter steht echter Quellcode. Der aber nicht bearbeitet werden kann. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
  • Compiliert wird der Code auf dem Webserver und dann zum Download angeboten. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)
Compiliert wird der Code auf dem Webserver und dann zum Download angeboten. (Bild: Alexander Merz/Golem.de)

Ähnlich wie bei einem Puzzle kann dabei nicht jeder Block mit jedem beliebig kombiniert werden, vielmehr signalisieren Marker, wo welche Blöcke andocken können. Der Editor verhindert so zwar nicht, dass unsinniger Code entsteht, aber Syntaxfehler sind ausgeschlossen.

So haben wir ein kleines Programm erzeugt, das beim Berühren eines der vier Beine mit einem Pfeil auf dem Display anzeigt, wo es berührt wurde. Das dauerte keine zehn Minuten. Zugute kam uns dabei, dass ganze Blöcke im Editor auch kopiert und eingefügt werden können.

Das eigene Programm ausprobieren 

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mavoe 21. Sep 2016

... Pollin, siehe: http://www.pollin.de/shop/dt/NzAzNzkyOTk-/Bauelemente_Bauteile...

letz 19. Nov 2015

Sehr interessant und sehr günstig, viel günstiger als dieses extrem teure Magnet Clicki...

philtech 18. Nov 2015

Die Namensgebung ist gut getroffen

kendon 18. Nov 2015

Naja, 'nem achtjährigen beizubringen er soll sich die Algorithmen per Tooltip erklären...



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