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Intel Galileo: Generation 2 im August

Intel hat seinen Arduino-Klon überarbeitet. SoC und Ram bleiben gleich, aber die IO-Fähigkeiten wurden nach Community-Kritik deutlich verbessert.

Artikel veröffentlicht am ,
Intel Galileo Gen2
Intel Galileo Gen2 (Bild: Intel)

Laut Intel wird die überarbeitete Variante des Intel Galileo, genannt Gen2, im August weltweit verfügbar sein. Auf dem Kleinrechner läuft wie auch beim Vorgänger der SoC Intel Quark X1000 mit 400 Mhz, dazu hat er 256 MB RAM. Wieder verfügt er über einen Micro-SD-Karteneinschub wie auch einen Mini-PCI-Express-Anschluss.

  • Die Leiterplatine der ersten Generation wirkt aufgeräumt im Vergleich mit dem Gen2. (Foto: Intel)
  • Beim Gen2 setzt Intel offenbar mehr auf dezidierte Logik zur GPIO-Anbindung. (Foto: Intel)
Beim Gen2 setzt Intel offenbar mehr auf dezidierte Logik zur GPIO-Anbindung. (Foto: Intel)

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Die weiteren Anschlüsse und Eigenschaften hat Intel aber deutlich verbessert. Der Stromanschluss akzeptiert nun Spannungen von 7 bis 15 Volt. Alternativ kann die Stromversorgung mit 12 V per Power-over-Ethernet erfolgen, wenn ein entsprechendes Modul eingesetzt wird.

Intel hat die Schaltgeschwindigkeit bei 12 der 20 der digitalen IO-Pins erhöht und spricht dabei von "fully native speed", ohne nähere Angaben zum entsprechenden IO-Expander zu machen. Ob davon auch der I2C-Bus profitiert, wird aus den bisherigen Informationen nicht deutlich. PWM-Signale können nun mit 12 Bit Auflösung generiert werden.

Für den Anschluss von USB-Geräten steht eine normale USB-A-Schnittstelle zur Verfügung, statt wie zuvor die kaum verbreitete Micro-A-Schnittstelle. Für den Anschluss des Galileo als Client an einen Rechner dient weiterhin ein Micro-B-Anschluss.

Eine serielle Konsole über UART wird nicht mehr über einen - im Hobbybereich eher unüblichen - Klinken-Ausgang bereitgestellt, sondern per FTDI-USB-Konnektor mit 6 Pins.

Intel hat mit diesen Änderungen auf Kritik der Anwender reagiert. Insbesondere die Kompatibilität zu einer Vielzahl von Arduino-Shields und per I2C-angebundenen Sensoren ließ bislang zu wünschen übrig. Über einen Video-Ausgang verfügt aber auch der Gen2 nicht.

Keine neue Distribution

Intel hält weiterhin an einer Yocto-basierten Linuxdistribution fest, obwohl sie wenig einsteigerfreundlich ist. Einige Mängel, die wir in unserem Test mit der damaligen Version feststellten, sollen mit der BSP-Version 1.0.2 verschwunden sein. Diese Version soll bereits den Gen2 unterstützen.

Software-Alternativen

Inzwischen gibt es durch Anwender Versuche, auf andere Distributionen auszuweichen. Am weitesten fortgeschritten ist eine Debian-Variante.

Aber auch Microsoft arbeitet an einem Windows für den Galileo. Bis vor kurzem konnten sich Entwickler für Microsofts Internet-of-Things-Kit, bestehend aus dem Intel Galileo und einer vorbereiteten SD-Karte, registrieren. Die Auslieferung der Kits steht aber noch aus. Auch die zugehörige Webseite wirkt noch unfertig.

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peter.kleibert 15. Jul 2014

Ok, danke für die Aufklärung. Kenn mich offensichtlich zu wenig in der Szene aus.


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