Die FDP kritisiert, dass die Mittel für Schulen weiterhin nicht abgerufen werden. Ein großes Problem ist laut Lehrergewerkschaft der Netzausbau in ländlichen Gebieten.
Kinder sollen den Umgang mit digitalen Medien schon früh lernen. Das sei so wichtig wie das Üben mit der Schere, meint das Sozialministerium in Mecklenburg-Vorpommern.
Die Coronapandemie müsste eigentlich Katalysator für digitales Lernen sein. Die verfügbaren Gelder werden aber in einigen Fällen kaum von den Bundesländern genutzt.
Viele Jugendliche beziehen ihre Informationen heutzutage aus sozialen Netzwerken, die Gefahr von isolierten Meinungen ist groß. Buzzard will das mit einer neuen App für Schulen verändern.
In vielen Bundesländern beginnt die Schule wieder, die zuständige Gewerkschaft erwartet ein Jahr mit "viel Improvisation". Grund sei die schlechte digitale Ausstattung.
WLAN in allen Klassenzimmern reicht nicht, der ganze Unterricht an Schulen muss sich ändern. An den Problemen dabei sind nicht in erster Linie die Lehrkräfte schuld.
Auch in Nordkorea sind aus Vorsicht vor Covid-19 die Schulen geschlossen worden. Nun findet die Lehre über Computer statt. Allerdings sind die Hürden im Land groß. Vielen Schülern dürfte der Zugang fehlen.
Lösungen von Open Source bis kommerzielle Lernsoftware, HPI-Cloud und Lernraum setzen Schulen derzeit um, um ihre Schüler mit Aufgaben zu versorgen - und das praktisch aus dem Stand. Wie läuft's?
Der Informatikunterricht an deutschen Schulen ist in vielen Bereichen mangelhaft. Apps versprechen, Kinder beim Spielen einfach an das Thema heranzuführen. Das können sie aber bislang kaum einhalten.
Stabilo und der Bund wollen einen Stift entwickeln, der Kinder bei Defiziten mit der Handschrift unterstützt. Mit Hilfe von Machine Learning und einer mobilen App analysiert das System das Geschriebene und passt Übungen an. Das Projekt ist mit 1,77 Millionen Euro beziffert.
Bis zu einem gewissen Alter sind Jungen und Mädchen gleichermaßen an Technik interessiert. Wenn es dann aber um die Berufswahl geht, entscheiden sich immer noch viel mehr junge Männer als Frauen für die IT. Ein wichtiger Grund dafür ist in der Schule zu suchen.
Weil das Bundesverkehrsministerium den Netzbetreibern bei 5G eine Ratenzahlung gewährt, könnte das Geld für den Digitalpakt Schule fehlen. Doch die Regierung will irgendwie Wort halten.
Lesen, schreiben, rechnen und coden: Müssen Kinder programmieren lernen? Vielleicht nicht. Aber sie sollen verstehen, wie Computer funktionieren. Wie das am besten geht.
Kano wird zusammen mit Microsoft einen Lernrechner auf den Markt bringen, der teilweise zusammengebaut werden muss. Die Zielgruppe sind Kinder, denen spielerisch der Umgang und auch die Programmierung nahegebracht werden sollen.
Update Mit einem völlig neuen Produkt will Apple vom Digitalpakt Schule und dem Brexit profitieren. Doch die neue Programmierplattform iCodes könnte die Nutzer des Apple Pie in eine zweifelhafte Abhängigkeit von dem US-Konzern bringen.