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Wübben-Stiftung: Hälfte der Lehrer sieht digitale Medien skeptisch

Kinder und Eltern sind für den Einsatz von IT in den Schulen, 50 Prozent der Lehrer und Schulleiter sind eher dagegen. Sie halten die digitale Bildung im Unterricht für überbewertet.

Artikel veröffentlicht am ,
Jugendliche am Smartphone
Jugendliche am Smartphone (Bild: Martin Wolf/Golem.de (Montage))

Die Lehrer in Deutschland sehen den Einsatz von digitalen Medien an Schulen skeptisch. Das geht aus dem Schulleitungsmonitor der Universität Essen-Duisburg im Auftrag der Wübben-Stiftung hervor, der der Rheinischen Post vorliegt. Die Hälfte der Schulleiter (49 Prozent) erklärt, dass der Nutzen digitaler Medien überbewertet werde.

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In ihren Kollegien gebe es zu 50 Prozent Vorbehalte gegen die Nutzung digitaler Medien, gaben die Schulleiter an. Für den Monitor wurden im Frühjahr 2018 insgesamt 1.471 Schulleiter befragt. Oft sind es ältere Lehrkräfte, die mit der Technik nichts anfangen können.

Die Wübben-Stiftung, die für die Förderung benachteiligter Kinder und Jugendlicher eintritt, sieht die Einstellung der Lehrer zur Digitalisierung als Problem. "Dass der Schulleitungsmonitor diese Diskrepanz aufdeckt, halte ich für bedenklich, zeigt er doch, dass zu viele Schulleiterinnen und Schulleiter die Herausforderungen der Gegenwart nicht realisiert haben", sagte Hauptgeschäftsführer Markus Warnke.

Persönlichkeit des Lehrers entscheidend?

Widerspruch gegen den Eindruck, die Lehrerschaft sei gegen Digitalisierung, erhebt der Vorsitzende des Deutschen Lehrerverbandes, Heinz-Peter Meidinger. "Die Lehrerschaft ist sich einig, dass wir eine bessere digitale Ausstattung der Schulen wollen", sagte Meidinger. Die Schulen könnten sich bei der Digitalisierung nicht ausnehmen: "Die Kinder wachsen in einer digitalen Welt auf." Skepsis gebe es in der Frage, ob die Schüler durch digitale Stoffvermittlung besser abschneiden. "Entscheidend für den Lernerfolg bleibt die Persönlichkeit des Lehrers", sagte Meidinger.

Laut einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom sind die meisten Bürger der Meinung, dass digitale Medien und Inhalte in Schulen deutlich stärker zum Einsatz kommen sollten. 84 Prozent sagen, dass digitale Kompetenzen im Schulunterricht einen höheren Stellenwert genießen sollten. Genauso viele meinen, Schulen sollten die Fähigkeit vermitteln, sich sicher in sozialen Netzwerken und im Internet zu bewegen. Sieben von zehn (69 Prozent) sind dafür, dass Informatik ab der 5. Klasse Pflichtfach werden soll. Und sechs von zehn (61 Prozent) sind der Ansicht, dass Schulen Programmieren ebenso selbstverständlich vermitteln sollten wie Rechnen oder Schreiben.

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plutoniumsulfat 25. Okt 2018

Stimmt, daran hatte ich nicht gedacht. So kann man von allen beteiligten ein Feedback...

ibito 23. Okt 2018

Alle Verschlüsselungsprogramme sind machtlos gegen Quantencomputer. Aber nach meiner...

plutoniumsulfat 21. Okt 2018

Wenn man sich gerade in weiterführenden Schulen umschaut, wird das Konzept da auch eher...

xxsblack 21. Okt 2018

Ich Danke dir für diese Info.

Anonymer Nutzer 20. Okt 2018

die evaluationsbögen haben mich nach ein paar mal eher demotiviert, denn das wiederholt...


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