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Homeschooling: Berliner Grüne fordern Surfkontrolle bei Schülern

Wegen der Coronapandemie müssen Schüler viel mehr am heimischen PC arbeiten. Dabei sollen sie sich nicht so leicht ablenken lassen.

Artikel veröffentlicht am ,
Eltern sollen einfacher kontrollieren können, was ihre Kinder im Netz alles anschauen.
Eltern sollen einfacher kontrollieren können, was ihre Kinder im Netz alles anschauen. (Bild: Pixabay)

Die Grünen im Berliner Bezirk Pankow wünschen sich eine bessere Kontrolle des Surfverhaltens von Kindern beim Homeschooling. Eine entsprechende Software solle "die Rechner so einstellen, dass zu bestimmten Zeiten, in denen fokussiertes Lernen notwendig ist, nur die von der Schule (bzw. dem Senat) als für den Unterricht notwendig erachteten Webseiten aufgerufen werden können", heißt es in einem Antrag zur Bezirksverordnetenversammlung.

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Dem Antrag zufolge soll das Bezirksamt eine App oder eine kostenlose Software für alle Pankower Eltern bereitstellen, "die sie auf die Rechner ihrer Kinder herunterladen und die mit einem Passwort gesichert" werde. So könne ein "ablenkungsfreier" Modus eingestellt werden, der ein konzentriertes Lernen von zu Hause ermögliche, heißt es weiter.

Zur Begründung schreiben die Grünen: "Auf sich alleine gestellt am Bildschirm sitzend fällt es vielen Kindern und Jugendlichen schwer, fokussiert zu lernen. Denn anders als ein Schulbuch bietet ein IT-Endgerät mit Internetzugang vielfältige Möglichkeiten der Ablenkung, vom Youtube-Video bis zum Computerspiel." Während Kinder ihre Aufgaben bearbeiteten, poppten Fenster mit Nachrichten aus dem Klassenchat auf. "Zeitgleich zur Zoom-Konferenz mit der Lehrkraft wird gezockt oder in das danebenliegende Smartphone werden Nachrichten eingetippt", heißt es weiter.

Dem Antrag zufolge gibt es zwar schon entsprechende Kindersicherungen, doch diese "zielen zumeist auf jugendgefährdende Inhalte ab, nicht jedoch auf Ablenkung vom Unterrichtsstoff allgemein". Die Verantwortung, private Endgeräte oder Internetzugänge beispielsweise über den Router entsprechend zu programmieren, dürfe nicht den damit häufig überforderten Eltern aufgebürdet werden. In Baden-Württemberg hätten Startups schulbezogene Lösungen entwickelt, erklären die Grünen und verweisen zudem auf das in den USA entwickelte Programm Bark for Schools. Das Programm überwacht nach Angaben der Entwickler die Aktivitäten der Kinder mit Blick auf Cybermobbing, Erwachseneninhalte, Depressionen, Selbstmordabsichten oder sexuelle Belästigung.

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Palerider 12. Jun 2020

Naja - so gesehen hat es aber nahezu jede Partei schonmal vergeigt... kann man auch...

dummzeuch 12. Jun 2020

Die Installation ist freiwillig (also freiwillige Entscheidung der Eltern, nicht der...

dummzeuch 12. Jun 2020

Nein, sie stellen lediglich den Eltern Hand- und Fußfesseln zur Verfügung. Das Anketten...

Gole-mAndI 12. Jun 2020

Wir reden hier von einem mehrere hundert Euro teuren Gerät, dass eventuell ausschlie...

Herr Unterfahren 12. Jun 2020

Keine Partei hat mehr Lehrer in ihren Reihen als die Grünen. Ist doch logisch, daß die...


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