Buzzard: News-App für Schulen soll Filterblasen platzen lassen

Viele Jugendliche beziehen ihre Informationen heutzutage aus sozialen Netzwerken, die Gefahr von isolierten Meinungen ist groß. Buzzard will das mit einer neuen App für Schulen verändern.

Artikel veröffentlicht am , / dpa
Buzzard ist eine kuratierte Nachrichten-App, die Neuigkeiten aus verschiedenen politischen Sichtweisen darstellt.
Buzzard ist eine kuratierte Nachrichten-App, die Neuigkeiten aus verschiedenen politischen Sichtweisen darstellt. (Bild: Tobias Költzsch/Golem.de)

Das Medien-Startup Buzzard baut sein Portfolio aus und geht mit einer News-App an Schulen. Damit sollen Jugendliche im Unterricht lernen, Verschwörungsideologien zu entlarven und Meinungs-Filterblasen im Netz aufzubrechen, wie das Berliner Startup am 16. November 2020 der Deutschen Presse-Agentur zum Start mitteilte. Die App zeige täglich verschiedene Standpunkte auf aktuelle Themen aus Zeitungen, Magazinen, Social Media und Web-Blogs aus dem gesamten Meinungsspektrum in einem Überblick und biete journalistische Einordnungen zu Positionen.

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Bei der App machen zunächst zehn Pilotschulen aus mehreren Bundesländern mit, wie es weiter hieß. Lehrer und Schüler können die Anwendung im Politik- und Gemeinschaftskunde-Unterricht einsetzen. Für die Schulen ist die App kostenlos, Stiftungen sind den Angaben zufolge an der Finanzierung beteiligt.

Buzzard brachte im Mai 2020 seine erste News-App auf den Markt. Seit Ende 2016 hatte das Medien-Startup aus Leipzig, das inzwischen seinen Sitz in Berlin hat, an dem Projekt gearbeitet. Ziel ist es auch hier, Perspektivenvielfalt in Debatten aufzuzeigen und Falschinformationen einzuordnen. Die Idee wurde von vielen prominenten Journalisten unterstützt, zudem gab es mehrere Preise. Eine Crowdfunding-Kampagne fand binnen kurzer Zeit viele Unterstützer.

Kampf gegen Filterblasen und Falschnachrichten

Startup-Mitgründer Dario Nassal sagte am Montag über das neue App-Projekt: "Jugendliche nutzen fast ausschließlich ihr Smartphone, um sich über das Weltgeschehen zu informieren und viele lesen Nachrichten hauptsächlich über die sozialen Medien. Dort allerdings lauern Filterblasen und Fake News." Mitgründer Felix Friedrich ergänzte: "Wir sehen gerade am Beispiel der USA, wie schlimm die gesellschaftliche Spaltung für eine Demokratie ist. Aber auch hierzulande zeigt sich während Corona: Mehr und mehr Menschen leben zunehmend in ihren Blasen."

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Omnibrain 16. Nov 2020

Gerade Kinder stecken in einer extremen Blase. Am stärksten stecken idR. Leute in Blasen...

mbg 16. Nov 2020

Danke, ich kannte die Seite noch nicht. Hast du noch mehr Tipps?

U BEAUFTRAGTER... 16. Nov 2020

Is ja eh alles vorbezahlt durch den deutsch Michel

Miracoolix 16. Nov 2020

ins Darknet zu treiben und ewig ...


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