• IT-Karriere:
  • Services:

Lego Education Spike Prime: Block für Block programmieren lernen

Mathe büffeln? Formeln pauken? Basic-Code entwickeln? Ganz ehrlich: Es gibt angenehmere Arten, die MINT-Welt kennenzulernen.

Ein Test von Jan Rähm veröffentlicht am
Lernspaß ab der fünften Klasse soll Lego Education Spike Prime bringen.
Lernspaß ab der fünften Klasse soll Lego Education Spike Prime bringen. (Bild: Lego/Lego Education)

Lego-Modellbauer aufgepasst: Der Artikelautor Jan Rähm hat in unserem Eventforum Leserfragen rund um das Bearbeiten dieses Bausatzes beantwortet, die Antworten sind hier nachzulesen.

Inhalt:
  1. Lego Education Spike Prime: Block für Block programmieren lernen
  2. Erste Tests mit Kraft- und Farbsensoren
  3. Programmieren für Anfänger
  4. Was nicht so gut funktioniert
  5. Stolzer Preis

Auch zu Hause können eigentlich für die Schule gedachte Materialien Spaß machen, vor allem wenn es sich um kunterbunte Steckbausteine handelt. Wenn sie obendrein programmierbar sind, ist auch daheim für den Lerneffekt gesorgt - wie bei dem neuen Spike-Prime-Set von Lego Education.

Sowohl das Programmieren mit Lego als auch die Unterrichtsbegleitung mit den Bausteinen hat eine lange Historie. Vor 40 Jahren bot das Unternehmen erstmals pädagogisch-didaktische Materialien für die Integration von Lego Technic in den Unterricht an. Das erste programmierbare Modul Lego Mindstorms RCX erschien 1998, also vor 22 Jahren. Zum Lego-Education-Jubiläum spendierte sich der Spielzeugkonzern eine neue MINT-Lernlösung: Spike Prime.

Mit Spike Prime sollen Kinder der 5. bis 8. Klasse praktisch und mit viel Spaß an MINT-Themen herangeführt werden - aber nicht nur sie. Auch wir hatten beim Ausprobieren der Roboter und anderer Maschinchen unseren Spaß. Auf Stolpersteine stießen wir auch, aber keines der Probleme war wirklich groß.

Stellenmarkt
  1. Bundeskriminalamt, Wiesbaden, Berlin, Meckenheim
  2. Hornbach-Baumarkt-AG, Bornheim bei Landau / Pfalz

Spike Prime beinhaltet neben Lego-Elementen, Sensoren und Motoren auch einen programmierbaren Hub, der mittels der Spike-App gesteuert wird. Es bringt zudem lehrplanbezogene Unterrichtseinheiten mit, die auf 45-minütige Schulstunden zugeschnitten sind.

Ein Hub, Sensoren und Motoren

Genug der Vorrede: ran ans Set! Der Basisbaukasten kommt in einer großen gelben Box, die zwei herausnehmbare Sortierkästen für die einzelnen Elemente enthält. Noch sind sie leer - die Bauteile und die elektronischen Komponenten befinden sich in diversen Plastikbeuteln und einer Pappschachtel.

In den Beuteln sind Bausteine, Motoren, Sensoren und ein Micro-USB-Kabel enthalten. Der Hub samt Lithium-Ionen-Akku befindet sich in der Schachtel. Lose in der Box liegen zwei große Lego-Technic-Rahmen sowie zwei Lochplatten - beide Teilearten sind sehr praktisch, in exotischen Farben und gänzlich neu im Technic-Teile-Portfolio. Bereits hier zeigt sich, dass die Spike-Prime-Serie auch eine große Anziehung auf Lego-Technic-Modellbauer ausüben kann.

Um Ordnung auf dem Tisch zu schaffen, verteilen wir entsprechend den Angaben auf der beiliegenden Pappkarte Teile in die Fächer der Sortierkästen und andere Teile lose in die große gelbe Aufbewahrungsbox. Bleiben noch der Hub, die Sensoren und die Motoren.

  • Halb voll: die Aufbewahrungsbox des Sets LEGO Spike Prime samt Inhalt nach dem Öffnen. (Bild: Jan Rähm)
  • In die praktischen Einleger kommen die ersten acht Tütchen. Schön zu erkennen sind die sehr exotischen Farben des Sets. (Bild: Jan Rähm)
  • Der Rest der Teile sowie Motoren, Sensoren, Hub und auch der Inhalt einer ominösen Tüte 13 kommen lose in die Box. (Bild: Jan Rähm)
  • Läuft! Bereits im Auslieferungszustand meldet sich der Hub mit einem einfachen Testprogramm für die elektronischen Komponenten. (Bild: Jan Rähm)
  • Geht, geht nicht - die Sensoren schalten die Motoren im Testprogramm an und aus, der optische und der Tastsensor erlauben auch eine Regelung der Ausgangsleistung. (Bild: Jan Rähm)
  • Das Kernstück: der Lego Spike Prime Hub von oben und unten. (Bild: Jan Rähm)
  • Mit sechs variabel nutzbaren Anschlüssen ist der Hub bei Spike Prime allen anderen Serien in Teilen überlegen. (Bild: Jan Rähm)
  • Vorder- und Rückseite sind eher unspektakulär und zeigen lediglich den USB-Port mit Kennzeichnung - einmal geprägt ... (Bild: Jan Rähm)
  • ... und einmal als Aufkleber. (Bild: Jan Rähm)
  • Unser erstes Bauprojekt ist ein kleiner Hüpfer! (Bild: Jan Rähm)
  • Er ist sozusagen ein Hub auf Beinchen. (Bild: Jan Rähm)
  • Treffen der Generationen und ein Fremder: die mehr oder weniger smarten Batterieboxen beziehungsweise Hubs von Lego. Von links oben nach rechts unten: Mindstorms NXT, Spike Prime, Mindstorms EV3, Powered Up, Control+, Power Functions, Buwizz (nicht Lego) (Bild: Jan Rähm)
  • Von links oben nach rechts unten: Mindstorms EV3, Buwizz (nicht Lego), Spike Prime, Mindstorms NXT, Power Functions, Control+, Powered Up (Bild: Jan Rähm)
  • Lego Education im Lauf der Jahre (Bild: Lego/Lego Education)
In die praktischen Einleger kommen die ersten acht Tütchen. Schön zu erkennen sind die sehr exotischen Farben des Sets. (Bild: Jan Rähm)

Hub und Akku liegen separat in ihrer kleinen Pappschachtel. Der Akku hat laut Angaben auf der Unterseite eine Ausgangsspannung von 7,3 Volt (V) bei einer Kapazität von 2.100 Milliamperestunden (mAh). Zum Vergleich: Der zusätzlich erhältliche Akku für das Mindstorms-System wird mit 7,4 V bei 2.200 mAh angegeben, der Akku für das Lego-Power-Functions-System mit 7,4 V bei 1.100 mAh. Der Zusammenbau von Hub und Akku ist mit einem Klick erledigt.

An der Stirnseite des Hubs befindet sich ein Micro-USB-Anschluss für die Verbindung zum Rechner und zum Aufladen des Akkus - ein Ladegerät liegt dem Set nicht bei. Schade ist, dass Lego nicht auf das aktuelle USB-C gesetzt hat. Was derzeit ebenfalls fehlt, ist eine Ladestation für einen Klassensatz Spike-Prime-Akkus.

Bislang ist das Aufladen nur im Hub per USB möglich, was bei mehr als ein oder zwei der Sets schnell in einem Kabelsalat endet. Außerdem steht der Hub so während des Ladens nicht zum Spielen beziehungsweise für den Unterricht zur Verfügung. Hier muss Lego noch eine praktikable Lösung finden.

Bitte aktivieren Sie Javascript.
Oder nutzen Sie das Golem-pur-Angebot
und lesen Golem.de
  • ohne Werbung
  • mit ausgeschaltetem Javascript
  • mit RSS-Volltext-Feed
Erste Tests mit Kraft- und Farbsensoren 
  1. 1
  2. 2
  3. 3
  4. 4
  5. 5
  6.  


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. gratis
  2. 24,99€
  3. 15,49€

mrballz 20. Mai 2020

wie auf jedem ordinärem bus-system, mittels zeitfenstern für jedes beim host angemeldete...

minnime 14. Mai 2020

Die Erklärung passt so aber das hat eben alles nichts mit Parallelisierung zu tun. Ne...

JanX 14. Mai 2020

Äpfel? Birnen? Das eine ist das mechanische System, dem LEGO seit Anfang an treu...

JanX 14. Mai 2020

Da bin ick mal gespannt :)

ap (Golem.de) 14. Mai 2020

Magst du das noch mal hier los werden?


Folgen Sie uns
       


Sony Playstation 5 - Fazit

Im Video zum Test der Playstation 5 zeigt Golem.de die Hardware und das Dashboard der Konsole von Sony.

Sony Playstation 5 - Fazit Video aufrufen
    •  /