Abo
  • IT-Karriere:

Grundschule: Telekom berechnet 80.000 Euro für 200 Meter Glasfaser

Schulen ans Netz ist nicht ganz billig. Das merkte die Gemeinde Wiesenthau in Bayern. Außer der Telekom machte keiner ein Angebot für die FTTH-Versorgung.

Artikel veröffentlicht am ,
Netzausbau bei der Telekom
Netzausbau bei der Telekom (Bild: Deutsche Telekom)

Die Anbindung der Grundschule der oberfränkischen Gemeinde Wiesenthau mit Glasfaser von der Deutschen Telekom kostet 80.000 Euro. Wie Nordbayern.de aus dem Gemeinderat berichtet, geht es um eine Kabelverlegung zum 200 Meter entfernten Verteilerschrank. Drei Anbieter hatte die Gemeinde angeschrieben, nur die Telekom war interessiert. Der staatliche Zuschuss beträgt 50.000 Euro.

Stellenmarkt
  1. ING-DiBa AG, Nürnberg
  2. BWI GmbH, Bonn

Die Telekom hat den Preis bestätigt. "Die Tatsache, dass kein anderer Anbieter überhaupt ein Angebot abgegeben hat, spricht für sich. Aber die Gemeinde muss nicht annehmen", sagte Telekom-Sprecher Markus Jodl Golem.de auf Anfrage. Die Telekom belegt nach eigenen Angaben derzeit 75 Prozent der gesamten Tiefbaukapazität für Kabel in Deutschland.

Zu wenig Tiefbaukapazität in Deutschland

Bei den jetzigen Tiefbaukapazitäten kann bis zum Jahr 2025 nur die Hälfte der Haushalte versorgt werden. Das sagte Iris Henseler-Unger, Direktorin und Geschäftsführerin des Wissenschaftlichen Instituts für Kommunikation (WIK), im November 2018. "Wir haben durchschnittlich einen Preisanstieg von 30 Prozent", erklärte Henseler-Unger. Es gebe eine deutliche Preissteigerung in den Gebieten, wo stark gefördert wurde. Es gebe auch Preisanstiege von 50 Prozent.

Die Branche, die Kabelnetztiefbau betreibt, sei mittelständisch geprägt. Hier seien sehr kleine Unternehmen unterwegs. Große Baukonzerne wie Hochtief seien hier nicht aktiv.

Auf Seite der Kommunen müsse die Akzeptanz alternativer Verlegemethoden erhöht werden - in der Praxis würden diese von den Kommunen häufig noch abgelehnt oder die Genehmigungsverfahren nähmen sehr viel Zeit in Anspruch.



Anzeige
Hardware-Angebote
  1. (reduzierte Überstände, Restposten & Co.)

Michael Graetz2 13. Mär 2019

Ich habe die Diskussion gewonnen. Fertig.

Flamburion 24. Feb 2019

6 letztes Wort nehmen, erster Satz Satzbau unvollständig da fehlt ein Verb.

Bonita.M 20. Feb 2019

In den meisten Fällen ist das so, dass die APs überlappen und somit konkurrieren.

waldschote 19. Feb 2019

Kenne die Software nicht. Nach der Beschreibung geht es aber Richtung Groupware. Ist der...

Dorfl 19. Feb 2019

Naja, gespart hab ich schon, das Haus hat den Mehrwert "FTTH" für weniger Kosten und nach...


Folgen Sie uns
       


Akku-Recycling bei Duesenfeld

Das Unternehmen Duesenfeld aus Peine hat ein Verfahren für das Recycling von Elektroauto-Akkus entwickelt.

Akku-Recycling bei Duesenfeld Video aufrufen
Raumfahrt: Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen
Raumfahrt
Galileo-Satellitennavigation ist vollständig ausgefallen

Seit Donnerstag senden die Satelliten des Galileo-Systems keine Daten mehr an die Navigationssysteme. SAR-Notfallbenachrichtigungen sollen aber noch funktionieren. Offenbar ist ein Systemfehler in einer Bodenstation die Ursache. Nach fünf Tagen wurde die Störung behoben.


    iPad OS im Test: Apple entdeckt den USB-Stick
    iPad OS im Test
    Apple entdeckt den USB-Stick

    Zusammen mit iOS 13 hat Apple eine eigene Version für seine iPads vorgestellt: iPad OS verbessert die Benutzung als Tablet tatsächlich, ein Notebook-Ersatz ist ein iPad Pro damit aber immer noch nicht. Apple bringt aber endlich Funktionen, die wir teilweise seit Jahren vermisst haben.
    Ein Test von Tobias Költzsch

    1. Tablets Apple bringt neues iPad Air und iPad Mini
    2. Eurasische Wirtschaftskommission Apple registriert sieben neue iPads
    3. Apple Es ändert sich einiges bei der App-Entwicklung für das iPad

    Erneuerbare Energien: Die Energiewende braucht Wasserstoff
    Erneuerbare Energien
    Die Energiewende braucht Wasserstoff

    Kein anderes Element ist so universell und dabei simpel aufgebaut wie Wasserstoff und das energiereiche Gas lässt sich aus fast jedem Energieträger gewinnen. Genauso vielseitig gestaltet sich seine Nutzung.
    Ein Bericht von Jan Oliver Löfken

    1. Strom-Boje Mittelrhein Schwimmende Kraftwerke liefern Strom aus dem Rhein
    2. Speicherung von Überschussstrom Wasserstoff soll bei Engpässen helfen
    3. Energiewende DLR-Forscher bauen Kohlekraftwerke zu Stromspeichern um

      •  /