Ununi.tv: Bildungsflatrate für 10 Euro

Ununi.tv will das Netz zur Volkshochschule machen. Das Startup bringt Schüler und Dozenten per Google-Hangouts zusammen.

Artikel veröffentlicht am ,
Das Logo von Ununi.tv auf der Crowdfunding-Seite
Das Logo von Ununi.tv auf der Crowdfunding-Seite (Bild: Ununi.tv)

Bildung ist Ländersache? Nicht im Netz. Hier ist Bildung Nutzersache, findet Ununi.tv. Dessen Gründer suchen Kapital für den Relaunch ihrer Seite. Für 10 Euro pro Monat soll es eine Bildungsflatrate geben. Jeder, der etwas kann, darf den anderen etwas beibringen. Die Nutzer bauen sich ihre Schule selbst.

Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert

Welche Inhalte stehen im Vordergrund? Social Media und Crowdfunding zum Beispiel. Wolfgang Gumpelmaier, Mitbegründer von Ununi.tv: "Das Thema ist Leben und Arbeiten im 21. Jahrhundert." In erster Linie alles, was mit Selbstständigkeit zu tun hat. So etwas lernt man laut Gumpelmaier auf keiner Uni. "Ununi.tv soll Lücken schließen, die das Bildungssystem nicht schließen kann."

Google+-Community

Lücken stopfen kostet was. Es soll ein Abomodell für alle Gruppen geben, für Schüler und Experten, wie Gumpelmaier die Dozenten nennt. Für 10 Euro gibt es einen Monat Zugang zu den Grundfunktionen von Ununi.tv - zur Google+Community und zu Tutorials. 100 Euro kostet das Jahresabo. Jeder bezahlt, ob Dozent oder Schüler.

Spezielle Themenwünsche kosten extra. Ein Nutzer interessiert sich fürs Crowdfunding? Im Ununi.tv-Shop kann er sich einen Experten suchen, der ihm die Grundlagen beibringt. Face-to-Face im Google-Hangout. Zehn Nutzer können teilnehmen. Aber eine Mindestteilnehmerzahl gibt es laut Gumpelmaier nicht.

Jeder Experte muss ein erstes Video kostenlos anbieten, um sich selbst darzustellen - Rabatte bekommt er bei weiteren kostenlosen Inhalten. Mit den Vergünstigungen kann der Dozent selbst zum Schüler werden und zum Beispiel an Workshops teilnehmen. "Die ganzen Features hängen natürlich maßgeblich davon ab, wie viel Geld wir einnehmen, entsprechend mehr Leistungen können wir erbringen", sagt Gumpelmaier.

Eine Businessvariante von Ununi.tv zum Beispiel könnte später noch mehr Nutzer in einem Google-Hangout zusammenführen. "Das kommt darauf an, ob uns Google als gemeinnützige Bildungseinrichtung anerkennt."

Keine Finanzierung, kein Ununi

25.000 Euro braucht Ununi.tv für den Relaunch. Auf Startnext können Beträge von 5 bis 10.000 Euro gespendet werden. Die Crowdfunding-Kampagne geht noch 17 Tage. Knapp 9.000 Euro sind bereits eingegangen. Was, wenn das Ziel nicht erreicht wird? Gumpelmaier: "Dann wird es kein Ununi.tv geben können."

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Lala Satalin... 14. Jun 2013

Ich würde meinen Sohn "'; DROP TABLE STUDENTS;" nennen.

Vollstrecker 13. Jun 2013

Und dennoch: Bei ununi bekommst du keinen Abschluß. Du bist auch nicht gleichzeitig...

Kasabian 13. Jun 2013

Die "Abfallprodukte" kannste ja herausfiltern. Du kannst dir auf jeden Fall dein eigenes...

acwagner 13. Jun 2013

Wenn wir es am Beispiel Amazon durchspielen wollen, um ununi.TV zu verstehen: Wenn es bei...



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