Mathematica: Mathe anders lernen mit Raspberry Pi

Für die Entwicklungsplattform Raspberry Pi gibt es ein neues Image, in dem das Programm Mathematica zusammen mit einer neuen Programmiersprache von Wolfram Research enthalten ist. Die Beteiligten wollen damit ein anderes Verständnis von Mathematik an Schulen erreichen.

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Die drei Komponenten von Mathematica auf dem Pi
Die drei Komponenten von Mathematica auf dem Pi (Bild: Raspberry Pi)

Raspberry Pi und Wolfram Research haben eine weitreichende Zusammenarbeit beschlossen. Ziel ist es, den in der Grundausstattung nur rund 35 Euro teuren Computer als Plattform für den Schulunterricht zu etablieren. Dafür wurde ein neues Paket in das Betriebssystem des Pi integriert, das Nutzer des Rechners sich jetzt schon installieren können. 600 MByte Platz auf dem Speichermedium sind dafür allerdings erforderlich.

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In diesem Paket ist eine Spezialversion der Software Mathematica enthalten, mit der sich unter anderem Aufgaben der Algebra und Analysis lösen lassen und recht einfach auch komplexe Diagramme erstellt werden können. Das seit über 20 Jahren auf verschiedenen Plattformen etablierte Programm wurde kürzlich um eine eigene Programmiersprache erweitert, die Wolfram Language.

  • ... auch wenn Mathematica vor allem für solche Diagramme bekannt ist.
  • Auch Batmans Symbol ist eigentlich nur Mathematik... (Bilder: Raspberry-Stiftung)
Auch Batmans Symbol ist eigentlich nur Mathematik... (Bilder: Raspberry-Stiftung)

Diese Sprache, die auch komplexe Aufgaben wie Bildverarbeitung durch abstrakte mathematische Beschreibungen ermöglichen soll, ist auch der Kern der Initiative für das Pi. Unternehmensgründer Stephen Wolfram schreibt dazu in seinem Blog: "Die Wolfram Language ist wunderbar dafür geeignet, als erste Programmiersprache erlernt zu werden." Offenbar soll damit ein Standard geschaffen werden, wie es beispielsweise Basic für viele Programmiereinsteiger in den 1970er und 1980er Jahren war.

Für die Initiative gibt es auch die Webseite Computerbasedmath.org, die Bildungseinrichtungen und Industrie zusammenbringen soll, um einen eher technischen Ansatz für den Mathematikunterricht zu erreichen. Stephen Wolfram schreibt dort, und auch in der Ankündigung zur Zusammenarbeit mit der Raspberry-Stiftung, der Matheunterricht müsse dringend "repariert" werden, weil der Schwerpunkt noch immer auf Kopfrechnen liege und nicht auf dem technisch-wissenschaftlichen Einsatz der Mathematik.

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