Abo
  • Services:
Anzeige
Deutsche Kinder liegen im internationalen Vergleich bei der Computerkompetenz zurück.
Deutsche Kinder liegen im internationalen Vergleich bei der Computerkompetenz zurück. (Bild: Matt Cardy/Getty Images)

Pisa-Studie: Deutsche Schüler können zu wenig am Computer

Deutsche Kinder liegen im internationalen Vergleich bei der Computerkompetenz zurück.
Deutsche Kinder liegen im internationalen Vergleich bei der Computerkompetenz zurück. (Bild: Matt Cardy/Getty Images)

Deutschen Schülern fehlen digitale Kompetenzen, das zeigt der erste Pisa-Report zum Thema. Er enthüllt aber auch: Computer allein machen den Unterricht nicht besser.
Von Peter Thelen

Bei der Vermittlung digitaler Kompetenz liegen deutsche Schulen weit hinter Ländern wie Singapur, Hongkong oder Australien zurück. Das enthüllt der erste Pisa-Report zu digitalen Kompetenzen, den die Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) heute vorlegt.

Anzeige

Vier Schüler, ein Computer - so sah es demnach im Schnitt an deutschen Schulen im Jahr 2012 aus. Mit einem Schüler-Computer-Verhältnis von 4,2 zu 1 liegt Deutschland auf Platz 28 unter den 34 OECD-Ländern.

Computer allein machen Schüler nicht besser

Aus der Pisa-Erhebung Students, Computers and Learning geht allerdings auch hervor: Diejenigen Länder, die stärker in die digitale Ausstattung im Bildungsbereich investiert haben, konnten in den vergangenen zehn Jahren dennoch keine nennenswerten Verbesserungen der Schülerleistungen in den Bereichen Lesekompetenz, Mathematik oder Naturwissenschaften erzielen. Dieses Teilergebnis legt nahe: Digitale Vernetzung ist vielleicht eine notwendige Bedingung für den Schulerfolg, aber sicher nicht die einzige.

Für die Untersuchung testeten die Wissenschaftler in einem simulierten Büro mit einem standardisierten Computerangebot die Schüler daraufhin, wie sie Onlinetexte lesen und Informationen im Internet finden. Beim Onlinelesen schnitten dabei Schüler in Singapur, Korea, Hongkong, Japan, Kanada und Schanghai-China am besten ab.

Nicht so leicht verzetteln

Die besten Ergebnisse beim Browsen im Internet erreichten Schüler aus Singapur, Australien, Korea, Kanada und den USA sowie Irland. Sie waren besonders hartnäckig dabei, die richtigen Links zu finden, um eine bestimmte Aufgabe zu lösen. Sie verzettelten sich auch nicht so leicht durch wahlloses Anklicken von Webseiten, die irgendwie zum gestellten Thema gehörten.

Sehr geringe Fähigkeiten im Umgang mit dem Internet zeigte nur einer von zehn Schülern in den OECD-Ländern. Zu dieser Gruppe der Schlecht-Performer gehört in Ländern wie Brasilien, Kolumbien, Ungarn, Israel und den Vereinigten Arabischen Emiraten einer von sechs Schülern, dagegen liegt in den Ländern Ostasiens die Quote deutlich unter dem Durchschnitt.

Die Studie findet mehrere Gründe dafür, warum manche Schüler mit der Technik des 21. Jahrhunderts wenig Lernerfolg erzielen: wenig Gelegenheit zum Üben in der Familie, das Fehlen von Grundfertigkeiten im Umgang mit Computern - aber auch fehlende Motivation. Zudem gibt es der Studie zufolge einen engen Zusammenhang zwischen dem sozialen Status und der Art und Weise, wie Schüler ihre Zeit am Computer nutzen.

Privilegierte Schüler nutzen das Internet anders als Benachteiligte 

eye home zur Startseite
deadeye 21. Sep 2015

Da ich ein Mensch bin, mache ich auch Fehler. Ich bin voll Berufstätig in einem...

backdoor.trojan 18. Sep 2015

Die meisten meiner Bekannten haben sogar einen, die wenigsten kennen sich damit aber...

backdoor.trojan 18. Sep 2015

+1 ging mir genau so

deadeye 17. Sep 2015

Ganz einfach. So wie du ohne Smartphone klar kommst. Die Motorik der Smartphone-Nutzer...

Hotohori 16. Sep 2015

Ich denke schon, dass man einem Lehrer beibringen kann wie er Wissen auch vermitteln...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Stadt Frankfurt am Main, Frankfurt am Main
  2. ETAS GmbH, Stuttgart
  3. VPV Versicherungen, Stuttgart
  4. symmedia GmbH, Bielefeld


Anzeige
Top-Angebote
  1. 199€ (Normalpreis 250€)
  2. für 699€ statt 799€
  3. 158€ (Vergleichspreis 202€)

Folgen Sie uns
       


  1. Fraunhofer Fokus

    Metaminer soll datensammelnde Apps aufdecken

  2. Onlinehandel

    Bundesgerichtshof greift Paypal-Käuferschutz an

  3. Verbraucherschutz

    Sportuhr-Hersteller gehen unsportlich mit Daten um

  4. Core-i-Prozessoren

    Intel bestätigt gravierende Sicherheitsprobleme in ME

  5. Augmented Reality

    Apple kauft Vrvana für 30 Millionen US-Dollar

  6. Lootboxen

    "Battlefront 2 ist ein Star-Wars-Onlinecasino für Kids"

  7. Stadtnetzbetreiber

    Von 55 Tiefbauunternehmen hat keines geantwortet

  8. Steuerstreit

    Irland fordert Milliardenzahlung von Apple ein

  9. Zensur

    Skype ist in chinesischen Appstores blockiert

  10. Eizo Flexscan EV2785

    Neuer USB-C-Monitor mit 4K und mehr Watt für Notebooks



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
Gaming-Smartphone im Test: Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
Gaming-Smartphone im Test
Man muss kein Gamer sein, um das Razer Phone zu mögen
  1. Razer Phone im Hands on Razers 120-Hertz-Smartphone für Gamer kostet 750 Euro
  2. Kiyo und Seiren X Razer bringt Ringlicht-Webcam für Streamer
  3. Razer-CEO Tan Gaming-Gerät für mobile Spiele soll noch dieses Jahr kommen

Firefox 57: Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
Firefox 57
Viel mehr als nur ein Quäntchen schneller
  1. Mozilla Wenn Experimente besser sind als Produkte
  2. Firefox 57 Firebug wird nicht mehr weiterentwickelt
  3. Mozilla Firefox 56 macht Hintergrund-Tabs stumm

Fire TV (2017) im Test: Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
Fire TV (2017) im Test
Das Streaminggerät, das kaum einer braucht
  1. Neuer Fire TV Amazons Streaming-Gerät bietet HDR für 80 Euro
  2. Streaming Update für Fire TV bringt Lupenfunktion
  3. Streaming Amazon will Fire TV und Echo Dot vereinen

  1. Re: EA und battlefront 2

    marcelpape | 23:06

  2. Re: Weltweites Geoblocking sollte verboten werden

    DAUVersteher | 23:05

  3. Re: Kaum einer will Glasfaser

    bombinho | 23:04

  4. Re: Der Artikel macht es unverständlich. Das...

    ML82 | 23:02

  5. Re: Sollen sie halt ihre eigenen Tiefbaufirmen...

    gr0m | 22:59


  1. 17:45

  2. 17:20

  3. 17:06

  4. 16:21

  5. 15:51

  6. 15:29

  7. 14:59

  8. 14:11


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel