US-Universitäten: Python ist beliebteste Programmiersprache bei Einsteigern
Die Programmiersprache Python hat sich endgültig im Bildungsbereich etabliert. An den wichtigsten Hochschulen der USA ist die Programmiersprache inzwischen die beliebteste Sprache für Einsteiger, wie Philipp Guo, Forscher an der University of Rochester, in einem Blog der Association for Computing Machinery (ACM)(öffnet im neuen Fenster) vorrechnet. Demnach wird die Programmiersprache in den ersten beiden Anfängerkursen des Informatikstudiums inzwischen am häufigsten verwendet.
Für seine Erhebung hat Guo die laut U.S. News Grad Compass(öffnet im neuen Fenster) 39 besten computerwissenschaftlichen Fakultäten untersucht. Unter anderem wird Python demnach inzwischen auch am Elite-Institut MIT, an der Ivy-League-Hochschule Stanford und der University of Berkely eingesetzt, um Neulingen das Programmieren beizubringen. Insgesamt setzen 27 der 39 überprüften Fakultäten bei Anfängerkursen auf Python. Von den zehn angesehensten computerwissenschaftlichen Fakultäten bevorzugen acht die junge Programmiersprache.
Java auf dem zweiten Platz
Noch vor wenigen Jahren hatte Java die Spitzenposition inne. Jetzt kommt die Programmiersprache nur noch an 22 Standorten zum Einsatz in Anfängerkursen und liegt damit auf dem zweiten Platz. Deutlich abgeschlagen finden sich MATLAB (8) sowie C und C++ (je 6).
Allerdings haben einige der Institute noch nicht komplett auf Python gewechselt. Viele Fakultäten setzen auf ein hybrides Modell, bei dem etwa im Aufbaukurs auf Java gewechselt wird. Eine aktuelle Befragung deutscher Hochschulen gibt es nicht. Laut Heise.de(öffnet im neuen Fenster) ergab eine Befragung vor fünf Jahren, dass rund 70 Prozent der Lehrstühle auf Java als Einführungssprache setzen. C++ kam demnach auf einen Anteil von 15,4 Prozent. Python war damals noch ohne Bedeutung im Hochschulbereich.
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