Abo
  • IT-Karriere:

Algobrix: Programmieren lernen mit Bauklötzchen

Die Roboter von Algobrix werden nicht nur aus Lego-kompatiblen Klötzchen gebaut, sondern mit ihnen auch programmiert. Die Crowdfunding-Kampagne hat innerhalb eines Monats ihr Ziel bereits um das Zehnfache übertroffen.

Artikel veröffentlicht am ,
Algobrix-Roboter und Programmierbausteine
Algobrix-Roboter und Programmierbausteine (Bild: Algobrix)

Mit den Algobrix-Sets können verschiedene rollende und laufende Roboter aus lego-kompatiblen Bausteinen gebaut werden. Je nach Set gehören verschiedene Sensoren und Aktoren dazu, die Anzahl der Motoren variiert. Die Programmierung erfolgt mithilfe von kleinen Kästchen, jedes repräsentiert eine Programmieranweisung oder Kontrollstruktur. Ein Programm entsteht durch das Nebeneinanderstecken der Kästchen auf einer Lego-Grundplatte. Funktionsparameter werden ebenfalls in Form von Bausteinen aufgesteckt. Die Kommunikation zwischen den Programmierkästchen und dem Roboter erfolgt drahtlos.

Stellenmarkt
  1. LORENZ Life Sciences Goup, Frankfurt am Main
  2. Bisping & Bisping GmbH & Co. KG, Lauf an der Pegnitz

Der als Algobot Brain bezeichnete Controller der Roboter ist Arduino-kompatibel und kann auch ohne die Programmierkästchen gesteuert werden. Obwohl der Controller die gleichen Stecker wie Lego Mindstorms benutzt, sind sie nicht miteinander komptibel. Allerdings haben die Algobrix-Macher angekündigt, dass die Programmierkästchen künftig auch den EV3-Controller von Lego Mindstorms per Bluetooth ansprechen könnten.

Die Macher empfehlen die Algobrix-Sets für Kinder und Jugendliche zwischen 4 und 14 Jahren. Vorerst sollen die gedruckten Anleitungen und Tutorials zwar nur in Englisch vorliegen, aber reich bebildert sein und deshalb auch ohne Lesen verständlich sein.

Das Projekt erinnert an das Roboterset Cubetto, das Algobrix-Konzept ist allerdings deutlich flexibler und richtet sich auch an ältere Kinder.

  • Algobot (Bild: Algobrix)
  • Die Modelle (Bild: Algobrix)
  • Der Controller-Baustein (Bild: Algobrix)
  • Die Sensoren und Aktoren (Bild: Algobrix)
  • Die Programmierbausteine (Bild: Algobrix)
Algobot (Bild: Algobrix)

Die Kickstarterkampagne läuft noch bis zum 21. September 2017. Die Sets kosten im Rahmen der Kampagne zwischen 125 und 399 US-Dollar. Der reguläre Verkaufspreis soll später deutlich höher liegen. Die Auslieferung der Sets soll für Unterstützer ab Februar 2018 beginnen.



Anzeige
Top-Angebote
  1. bis zu 85% reduziert
  2. 109,00€
  3. (u. a. The Division 2 Xbox 46,99€, PSN Card 20 Euro 18,99€, PSN Card 10 Euro 9,49€)
  4. GRATIS

Lapje 26. Aug 2017

Da viele der Lego-Patente (nicht alle!) abgelaufen sind, kann da einiges gemacht werden...


Folgen Sie uns
       


Samsung Galaxy S10e - Test

Das Galaxy S10e ist das kleinste Modell von Samsungs neuer Galaxy-S10-Reihe - und für uns der Geheimtipp der Serie.

Samsung Galaxy S10e - Test Video aufrufen
P30 Pro im Kameratest: Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera
P30 Pro im Kameratest
Huawei baut die vielseitigste Smartphone-Kamera

Huawei will mit dem P30 Pro seinen Vorsprung vor den Smartphone-Kameras der Konkurrenez ausbauen - und schafft es mit einigen grundlegenden Veränderungen.
Ein Test von Tobias Költzsch

  1. CIA-Vorwürfe Huawei soll von chinesischer Regierung finanziert werden
  2. Huawei-Gründer "Warte auf Medikament von Google gegen Sterblichkeit"
  3. 5G-Ausbau Sicherheitskriterien führen nicht zu Ausschluss von Huawei

Urheberrechtsreform: Was das Internet nicht vergessen sollte
Urheberrechtsreform
Was das Internet nicht vergessen sollte

Die Reform des europäischen Urheberrechts ist eine Niederlage für viele Netzaktivisten. Zwar sind die Folgen der Richtlinie derzeit kaum absehbar. Doch es sollten die richtigen Lehren aus der jahrelangen Debatte mit den Internetgegnern gezogen werden.
Eine Analyse von Friedhelm Greis

  1. Leistungsschutzrecht VG Media will Milliarden von Google
  2. Urheberrecht Uploadfilter und Leistungsschutzrecht endgültig beschlossen
  3. Urheberrecht Merkel bekräftigt Zustimmung zu Uploadfiltern

Jobporträt: Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht
Jobporträt
Wenn die Software für den Anwalt kurzen Prozess macht

IT-Anwalt Christian Solmecke arbeitet an einer eigenen Jura-Software, die sogar automatisch auf Urheberrechtsabmahnungen antworten kann. Dass er sich damit seiner eigenen Arbeit beraubt, glaubt er nicht. Denn die KI des Programms braucht noch Betreuung.
Von Maja Hoock

  1. Struktrurwandel IT soll jetzt die Kohle nach Cottbus bringen
  2. IT-Jobporträt Spieleprogrammierer "Ich habe mehr Code gelöscht als geschrieben"
  3. Recruiting Wenn die KI passende Mitarbeiter findet

    •  /