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In Deutschland fehlt es an weiblichen Fachkräften im MINT-Bereich
In Deutschland fehlt es an weiblichen Fachkräften im MINT-Bereich (Bild: Microsoft)

Microsoft: "Es gilt, die Potenziale von Mädchen zu fördern"

In Deutschland fehlt es an weiblichen Fachkräften im MINT-Bereich
In Deutschland fehlt es an weiblichen Fachkräften im MINT-Bereich (Bild: Microsoft)

Es beginnt bereits in der Schule: Microsoft untersucht die Gründe für das Desinteresse vieler Frauen an technischen Berufen. Die europaweite Studie kommt zu dem Ergebnis, dass Mädchen in Deutschland weibliche Vorbilder und Lehrer vermissen.

Warum Frauen oft schon in jungen Jahren das Interesse an IT und anderer Technik verlieren, hat der Softwarekonzern Microsoft in einer Studie zum Thema Gender Gap in MINT-Fächern und -Berufen - also Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik - untersucht. Demnach werden Mädchen in Deutschland weniger gefördert als in anderen europäischen Ländern und sind damit weniger motiviert, sich für diesen Bereich zu begeistern. Die Studie umfasst zwölf europäische Länder. Hierzulande wurden 1.000 Mädchen und junge Frauen im Alter von 11 bis 30 Jahren befragt.

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Deutsche Eltern seien wenig an technischen Gesprächsthemen interessiert. Nur 28,9 Prozent der Töchter könnten sich mit ihren Eltern über Computer, Mathematik, und Technik unterhalten, heißt es. Ganz anders sieht es etwa in Russland aus: Knapp zwei Drittel aller befragten Russinnen (62 Prozent) tauschen sich mit Elternteilen zum MINT-Bereich aus.

  • Das Interesse von jungen Mädchen für MINT-Fächer ist im Alter von elf Jahren am größten. (Grafik: Microsoft)
Das Interesse von jungen Mädchen für MINT-Fächer ist im Alter von elf Jahren am größten. (Grafik: Microsoft)

Doch seien Eltern hierzulande ohnehin ein weniger gewünschter Ansprechpartner. Mädchen wünschen sich gerade von weiblichen Vorbildern (46,1 Prozent) und Lehrern (43,4 Prozent) mehr Impulse zu technischen Themen.

Die "Jungs-Perspektive" in Schulen schreckt viele Mädchen ab

Das Desinteresse erklärt Microsoft auch mit der Schulbildung von Mädchen in Deutschland: Etwa jedes dritte (33,1 Prozent) der befragten Mädchen kritisiere die Erklärweise naturwissenschaftlicher Themen in Schulen und speziell im Informatikunterricht.

Die "Jungs-Perspektive", nach der in diesen Fächern gelehrt werde, sei ein großes Problem. Das könnte beispielsweise daran liegen, dass MINT-Fächer laut 54,9 Prozent der Befragten ausschließlich von Männern unterrichtet werden. Auch hier nennt Microsoft Russland als positives Beispiel. Nur 16,9 Prozent aller russischen Befragten werden in Informatik, Mathematik und Physik ausschließlich von männlichen Lehrern unterrichtet.

Im Schulalter besteht das größte Interesse an Technik

Das Problem: Zwischen 11 und 16 Jahren bestehe bei Mädchen das größte Interesse an technischen Themen. Daher sei es wichtig, die Ausrichtung und Lehrthemen gerade an deutschen Schulen für Mädchen attraktiver zu machen, um den momentan immer noch stark männerdominierten MINT-Arbeitsmarkt nachhaltig auszugleichen.

"Es gilt, die Potenziale von Mädchen zu fördern", sagt Sabine Bendiek, Chefin von Microsoft Deutschland, und spricht gleichzeitig die IT-Branche an: "Es ist an der Zeit, mit geschlechterspezifischen Vorurteilen in der Branche aufzuräumen und Transparenz zu schaffen, damit mehr junge Frauen diesen Karriereweg einschlagen".


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Clown 28. Apr 2017

Vorsicht mit solchen Aussagen, sonst gibts schnell mal Hetzjagden a la Eva Herman.

FreiGeistler 27. Apr 2017

Lies dich bitte wenigstens in den Wikipedia-Artikel übers menschiche Gehirn ein, bevor...

FreiGeistler 27. Apr 2017

Was ist das? Willst du dich damit aufspielen oder wie?! Sei nicht päpstlicher als der...

Hotohori 27. Apr 2017

Ich würden nicht Jungs und Mädchen trennen, ich würde Schüler danach trennen wie sie am...

Nirduna 27. Apr 2017

Wat für ein Quark. Wo bleiben dann die Förderprogramme für die anderen 58...



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  1. Re: Und damit soll man dann vernünftig schreiben...

    plutoniumsulfat | 23:17

  2. mache ich auch so in etwa

    triplekiller | 23:15

  3. Re: Fehler

    plutoniumsulfat | 23:12

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