Cebit 2017 Es soll weiter viele Neueinstellungen in der IT-Branche geben, doch die einzelnen Bereiche entwickeln sich stark unterschiedlich. Die Umsatzprognose für 2016 hat die IT-Branche deutlich verfehlt.
51.000 IT-Spezialisten sucht die Wirtschaft in Deutschland. Die Zahl der offenen IT-Jobs ist um 20 Prozent angestiegen. Die Nachfrage nach Anwendungsbetreuern und Administratoren geht zurück
Die Präsidentin der Kultusministerkonferenz findet, Handyverbote seien von gestern und will die Benutzung von Smartphones im Unterricht gestatten. Die Bremer Bildungssenatorin Bogedan will auf dem IT-Gipfel der Bundesregierung am 16. und 17. November in Saarbrücken werben.
Laut den Lehrern müssen an Schulen ganz andere Probleme gelöst werden, statt Wi-Fi und Tablets anzuschaffen. Whiteboards, Computer und Laptops sind meist nicht einsatzfähig, weil es kein Wartungspersonal gibt. Zudem gibt es Ängste vor WLAN.
Mehr Viren für Smartphones und finanzielle Schäden durch Betrug, Ransomware oder ausspionierte Zugangsdaten bei einem Viertel der Internetnutzer - das ist das Ergebnis einer Bitkom-Studie zum Thema Cybercrime. Sie enthält aber auch wenig glaubwürdige Angaben zu Mailverschlüsselung und Tor.
Die Schul-Cloud ist Teil vom DigitalpaktD für die Schulen. Dafür müssten "in den Schulen lediglich Tastaturen und Monitore bereitgestellt werden", erklärte das Ministerium.
Die Städte halten den Plan für schnelle Internetanbindung, WLAN-Hotspots und Computer für nicht ausreichend finanziert. Bundesbildungsministerin Wanka will einmalig 5 Milliarden Euro ausgeben, die kleineren und mittleren Städte fordern mindestens 2,5 Milliarden Euro pro Jahr.
Jahre zu spät startet die Regierung ein Programm, um die IT-Ausstattung an Schulen zu verbessern. Der Plan DigitalPaktD lässt sich zudem fünf Jahre Zeit, stellt aber immerhin viele Milliarden Euro bereit.
Eine Stadt in Nordrhein-Westfalen hat ihre eigenen Erfahrungen mit der Deutschen Telekom und deren Glasfaser. Eine Nutzung in einem Gewerbegebiet kam erst nach einem Neubau zustande.
Vodafone-Chef Ametsreiter hat den Stand des Glasfaserausbaus in Deutschland mit scharfen Worten qualifiziert. Selbst das Bundesverkehrsministerium musste danach zugeben, dass das Land zurückliegt.
Die Zahl der IT-Beschäftigten in Deutschland beträgt über eine Million - doch wie viele davon sind Informatiker? Dazu haben die Bundesagentur für Arbeit und der Bitkom jetzt Angaben gemacht.
Es werden so viele Smartphones verkauft wie noch nie in Deutschland, doch die Einnahmen sinken. Der durchschnittliche Preis fiel von 404 Euro auf 374 Euro.
Update In einer historischen Abstimmung hat Großbritannien für den Austritt aus der EU gestimmt. Zwar sind die Folgen des Brexits noch nicht abzusehen, doch die IT-Wirtschaft rechnet dauerhaft mit eher negativen Auswirkungen. Berlin als Startup-Zentrum könnte jedoch profitieren.
In zwei Wochen stimmt Großbritannien über den Austritt aus der Europäischen Union ab. Die deutsche IT-Branche rechnet bei einem Brexit mit Nachteilen für das digitale Europa.
Die Akkus in Smartphones müssen zu oft wieder aufgeladen werden. Das beklagen viele Smartphone-Besitzer und wünschen sich hier Abhilfe. Trotz dieses Nachteils verwenden bereits fast drei Viertel der Deutschen ein Smartphone.
Lehrer würden gerne mehr digitale Medien im Unterricht nutzen. Doch dies scheitert häufig an zu wenigen Geräten. Für 600 bis 800 Millionen Euro wäre das deutschlandweit zu lösen.
In Deutschland sind im vergangenen Jahr 12.363 Elektroautos neu zugelassen worden. Damit liegt ihr Marktanteil bei nur 0,4 Prozent. Auch bei Hybridfahrzeugen sieht es nicht viel besser aus. Dabei ist das Interesse an Elektroautos in der Bevölkerung hoch.
Hamburg und Berlin stehen beim Ausbau mit Breitband-Internet gut da, in Sachsen-Anhalt können nicht einmal 41 Prozent der Haushalte schnell surfen. Ein Problem für Firmen ist die ungleiche Verteilung der Kabelfernsehnetze.
In der Silvesternacht werden wie jedes Jahr wieder die Mobilfunknetze überlastet sein. Ein Branchenverband rät, lieber das Internet oder Apps für terminierte Nachrichten zu nutzen.
Die Ausstattung aller deutschen Schulen mit moderner Computertechnologie und Internet war einst das Wahlkampfversprechen der CDU. Zur Mitte der Legislaturperiode bewertet noch jeder dritte Lehrer die Verfügbarkeit von Rechnern in der Sekundarstufe als nicht gut.
Auf dem IT-Gipfel in Berlin war fast das ganze Kabinett versammelt. Bundeskanzlerin Merkel erhielt für ihre wirtschaftsfreundliche Position viel Beifall. Wirtschaftsminister Gabriel fordert mehr Anstrengungen für die digitale Transformation.
Die Geräteabgabe auf Rechner, Drucker, Scanner und Datenträger soll laut Europäischem Gerichtshof nur noch an die Autoren und nicht mehr zur Hälfte an die Verleger gehen. Diese sind verärgert und wollen das elektronische Meldesystem nicht mehr unterstützen. Die VG Wort prüft.
Kabelnetzbetreiber und Internet-Provider wollen keine Abgabe für die Filmförderung bezahlen. Stattdessen sollten geförderte Filme anders verbreitet werden, etwa über Streamingplattformen und nicht nur in den Kinos, fordert ein Gutachten.
43.000 Stellen in der IT-Branche sind unbesetzt. Asylbewerber könnten helfen, den Fachkräftemangel zu lindern - doch bis dahin sind noch große Hürden zu überwinden. Nur langsam erkennt die Regierung, wo nachgebessert werden muss.
Stellenabbau bei Globalfoundries, HP, IBM, SAP und bei der Telefónica, dennoch zählt die ITK-Branche in Deutschland erstmals mehr als 1 Million Beschäftigte. Im laufenden Jahr kommen fast 25.000 neue Jobs dazu, der Abbau der IT-Jobs erfolgt auch erst ab 2016.
In Kürze diskutiert der Bundestag über die Abschaffung der Störerhaftung für Hotspot-Betreiber. Nutzer sollen sich daher direkt an ihre Abgeordneten wenden, um den Gesetzentwurf der Regierung noch zu stoppen.
43.000 offene IT-Jobs gibt es in Deutschland. Die meisten Unternehmen suchten weiter Softwareentwickler, hat der Bitkom erfahren. Stellen für Anwendungsbetreuer und Admins bleiben dagegen immer seltener offen.
Geschäftsführer und Personalleiter wollen kaum noch Quereinsteiger für IT-Jobs einstellen. Derzeit ist noch rund jede vierte IT-Fachkraft ohne fachspezifische Ausbildung.
Update Die Bundesregierung hat den Gesetzentwurf zur Abschaffung der Störerhaftung beschlossen. Während die SPD die Hürden für WLAN-Betreiber weiter senken will, zeigt sich die CDU mit den Plänen zufrieden.
Die Regierung will am Mittwoch den Entwurf zur Abschaffung der WLAN-Störerhaftung beschließen. Nun warnt die IT-Branche vor den Auswirkungen des Gesetzes auf zigtausende Anbieter von Cloud-Diensten.
Die Verschmelzung von Auto und Handy ist nach Ansicht der Autoindustrie der große Trend bei der Digitalisierung. Von der Politik erwarten sich die Unternehmen mehr Unterstützung für das autonome Fahren.
Die Welthandelsorganisation will die Zölle auf viele Elektronikprodukte abschaffen. Verbraucherschützer fordern, dass die Konzerne dies in Preissenkungen an die Kunden weitergeben und nicht als zusätzliche Gewinne einstecken.
Bitkom und die Verwertungsgesellschaften haben einen alten Streit durch einen Kompromiss gelöst. Für Drucker werden rückwirkend Abgaben von rund 200 Millionen Euro fällig. Der Bitkom findet die Forderungen übertrieben.
Der IT-Branchenverband Bitkom hat den Unternehmer Bernd Liske ausgeschlossen, der auch im Hauptvorstand war. Liske will Cyberaufrüstung in Deutschland gegen die NSA. Er fürchte, dass ein Update auf eine große Anzahl deutscher PCs und Server gespielt werde, das am Tag X alles löscht.
Rund 40 Prozent der Internetnutzer in Deutschland hören laut einer Studie Musik über Streaming-Dienste wie Spotify, Deezer und Soundcloud. Nicht bei allen Altersgruppen ist das Musikstreaming gleich beliebt.
Der Bitkom schlägt nationale Töne gegen die USA und China an: Deutschland müsse bei Kerntechnologien unabhängiger von IT-Produkten aus dem Ausland werden. Der Staat müsse seine Kommunikation optimal schützen.
Die Zahl der versandten SMS hat sich in Deutschland mehr als halbiert. Die überlegene und preiswertere Technik des Messagings setzt sich durch. Bald werden nur noch TANs für Banking und Nachrichten an die Oma per SMS verschickt.
Update Oettingers netzpolitisches Kuriositätenkabinett: In einem Interview hat sich der EU-Digitalkommissar zu wichtigen Themen geäußert. Und Kritiker erneut des Extremismus bezichtigt.
Viel mehr junge Frauen studieren Informatik. Aber der Frauenanteil bei den IT-Spezialisten in Unternehmen liegt weiter bei nur rund 15 Prozent. 40.000 offene Stellen gibt es gegenwärtig in Deutschland in dem Bereich.
Die Zahl der Menschen, die ein Smartphone nutzen, ist in den vergangenen sechs Monaten um rund 2 Millionen gestiegen. 70 Prozent greifen per Smartphone auf soziale Netzwerke zu.
Die Telekom-Konkurrenz sieht in Deutschland keinen Bedarf für eine strikte Netzneutralität. Anders als in den USA gebe es genug Wettbewerb, um die Anbieter zu kontrollieren.
Der Vorstand der Gesellschaft für Informatik setzt sich für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland ein. Wissenschaftliche Arbeit lebe von der Zusammensetzung aus unterschiedlichen Nationen. Auch der Bitkom stellte sich gegen Pegida.
EU-Digitalkommissar Oettinger laviert weiter in Sachen Leistungsschutzrecht. Zudem soll das laufende Wettbewerbsverfahren gegen Google bis zum Sommer entschieden werden.
Wegen Bedenken zu Datensicherheit und Datenschutz wird die Cloud in Deutschland oft nicht genutzt. Bei den 16- bis 24-Jährigen verwenden 33 Prozent Cloud-Speicher. Im europäischen Vergleich liegt die Altersgruppe damit auf Platz 20.
Laut Prognosen gehen im Jahr 2015 die Umsätze mit Smartphones in Deutschland zurück. Auch konnten die Umsatzrückgänge mit Sprachdiensten den Zuwachs der Datendienste nicht kompensieren.