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Instant Messaging: Die SMS stirbt aus

Die Zahl der versandten SMS hat sich in Deutschland mehr als halbiert. Die überlegene und preiswertere Technik des Messagings setzt sich durch. Bald werden nur noch TANs für Banking und Nachrichten an die Oma per SMS verschickt.

Artikel veröffentlicht am ,
Nutzer an Smartphone und Handy
Nutzer an Smartphone und Handy (Bild: Peter Parks/AFP/Getty Images)

Die Zahl der in Deutschland verschickten SMS ist das zweite Jahr in Folge deutlich von 37,9 Milliarden im Jahr 2013 auf 22,5 Milliarden im Jahr 2014 gesunken. Das ist ein Minus von 41 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Das teilt der IT-Branchenverband Bitkom unter Berufung auf aktuelle Angaben der Bundesnetzagentur am 7. Mai 2015 mit. Innerhalb von nur zwei Jahren hat sich damit die Zahl der versandten SMS mehr als halbiert.

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Seit Einführung der SMS Anfang der 90er Jahre war die Zahl der versandten Kurznachrichten lange Zeit relativ kontinuierlich angestiegen. Seit dem Jahr 2013 gab es erstmals einen deutlichen Rückgang um 37 Prozent im Jahresvergleich.

Hauptgründe für die für die Nutzer positive Entwicklung ist die Verbreitung von internetfähigen Smartphones, Datenpaketen und Messenger-Diensten wie Whatsapp oder iMessage, die der SMS technisch und preislich weit überlegen sind. "Wer heute vom Mobiltelefon eine Nachricht schreibt oder ein Bild verschickt, verwendet in sehr vielen Fällen internetbasierte Dienste", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Die Messenger-Dienste werden die SMS auch mittelfristig nicht vollkommen verdrängen, aber sie haben den Markt für mobile Kurznachrichten grundlegend verändert", meinte Rohleder.

Sieben von zehn Smartphone-Nutzern (71 Prozent) verschicken SMS oder andere Arten von Kurznachrichten, wie eine aktuelle Aris-Umfrage im Auftrag des Bitkom ergeben hat. Dabei verwenden 20 Prozent der Smartphone-Nutzer beide Arten von Kurznachrichten. 35 Prozent verschicken ausschließlich SMS, 16 Prozent ausschließlich Messenger-Nachrichten. "Gerade junge Menschen, die oft mit ihren Freunden innerhalb kurzer Zeit viele Nachrichten austauschen, nutzen in der Regel eher einen Messenger-Dienst als die SMS. Eine TAN fürs Onlinebanking oder die Nachricht an die Großmutter wird dagegen eher per SMS verschickt", erklärte Rohleder.



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Mr Miyagi 27. Jul 2015

Ja das war einer der Gründe warum ich mich strikt gegen SMS gesträubt und diese fast nie...

Slowdance 28. Mai 2015

Auf meinem Nokia 808 (Symbian Belle) funktioniert es seit mindestens einem Monat nicht...

Slowdance 28. Mai 2015

Wenn es jetzt noch auf allen Handys funktionieren würde, nicht nur auf Android, dann...

magnatx 09. Mai 2015

Bei Netzclub gibt es kostenlos Internet. Man muss nichts aufladen, höchstens ne Spam...

RaZZE 09. Mai 2015

Was aber nicht immer zu 100% funktional sein muss. Ich habe selbst ein großen monitoring...


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