Zuwachs: 63 Prozent in Deutschland nutzen ein Smartphone

63 Prozent der Bundesbürger ab 14 Jahren nutzen ein Smartphone. Das entspricht 44 Millionen Menschen. Das hat eine Umfrage von Bitkom Research in Zusammenarbeit mit Aris Umfrageforschung ergeben, die am 25. März 2015 veröffentlicht wurde(öffnet im neuen Fenster) . Danach ist die Zahl der Smartphone-Nutzer in den vergangenen sechs Monaten um rund 2 Millionen gestiegen.
Neben der Telefonie (100 Prozent) verwenden acht von zehn Smartphone-Nutzern den Kalender- oder Terminplaner (83 Prozent). 74 Prozent laden Apps herunter. 71 Prozent der Befragten versenden oder empfangen Kurznachrichten; hier wird von der Studie nicht zwischen SMS und Messaging unterschieden. 70 Prozent greifen per Smartphone auf soziale Netzwerke zu.
68 Prozent hören mit dem Smartphone Musik und 67 Prozent lesen darauf Nachrichten. 64 Prozent nutzen Spiele und 58 Prozent die Weckfunktion.
Das Smartphone ersetze dabei eine Vielzahl von Geräten, die zuvor notwendig seien, wie zum Beispiel die Digitalkamera oder den Wecker, sagt Johannes Weicksel vom IT-Branchenverband. "Künftig wird man auch mit dem Smartphone bezahlen, sich ausweisen oder auf seine Elektronische Gesundheitsakte zugreifen."
In Deutschland wird der mobile Datenverkehr voraussichtlich von 2014 bis 2019 um das Siebenfache steigen. Dies ergab der Global Mobile Data Traffic Forecast des Router-Herstellers Cisco. Im gleichen Zeitraum soll sich der Anteil des Video-Traffics am mobilen Datenaufkommen von 53 auf 73 Prozent erhöhen. Damit soll das Volumen dreimal schneller wachsen als der Verkehr über feste Leitungen.
Der Datentransfer über LTE steigt demnach um das 23-Fache und wird 2019 für 81 Prozent des gesamten Mobilverkehrs verantwortlich sein. Ende 2014 wurde durch LTE erst ein Volumen von 26 Prozent der Daten generiert. In vier Jahren werden 39 Prozent aller mobilen Verbindungen in Deutschland 4G-fähig sein, in Westeuropa 38 Prozent und weltweit 26 Prozent.



