Software: IT-Branche erwartet 21.000 neue Jobs in diesem Jahr

Es soll weiter viele Neueinstellungen in der IT-Branche geben, doch die einzelnen Bereiche entwickeln sich stark unterschiedlich. Die Umsatzprognose für 2016 hat die IT-Branche deutlich verfehlt.

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Beschäftigte bei Globalfoundries
Beschäftigte bei Globalfoundries (Bild: Globalfoundries)

Im Jahr 2017 entstehen voraussichtlich 21.000 neue Arbeitsplätze in der IT-Branche. Das teilte der Bitkom am 7. März 2017 mit. Softwarehäuser und IT-Dienstleister zeigen demnach das meiste Wachstum. Ende 2017 würden damit 1.051.000 Menschen in der Branche arbeiten. Das entspricht einem Plus von 2 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Am stärksten soll der Bereich Software mit 6,3 Prozent auf 23 Milliarden Euro wachsen. Die Umsätze mit IT-Dienstleistungen sollen um 2,3 Prozent auf 39 Milliarden Euro steigen. Die Umsätze mit IT-Hardware stagnieren mit einem leichten Plus von 0,1 Prozent bei 24 Milliarden Euro. Rückläufig ist der Markt für Server (-6,3 Prozent) und PCs sowie Laptops (-4,0 Prozent), während Workstations (+7,6 Prozent) und Tablets (+5,9 Prozent) deutlich zulegen.

In der Telekommunikation sinken die Umsätze voraussichtlich um 0,2 Prozent auf 66,2 Milliarden Euro. Die Umsätze im Festnetz (-0,7 Prozent) und Mobilfunk (-1,7 Prozent) gehen weiter zurück.

Einbruch bei Smartphones

Der Smartphone-Markt verzeichnete 2016 mit einem Minus von 6 Prozent erstmals einen deutlichen Rückgang. In diesem Jahr sollen die Umsätze wieder um 1,5 Prozent auf 10,1 Milliarden Euro steigen.

Der ITK-Markt insgesamt entwickelte sich im vergangenen Jahr schwächer als erwartet. Die Umsätze stiegen nur um 1 Prozent auf 159,3 Milliarden Euro, während die Prognose bei 1,7 Prozent lag. Die Umsätze mit Servern, Halbleitern und Smartphones erreichten nicht die Erwartungen.

Grundlage sind Angaben des European Information Technology Observatory (EITO), das zu Bitkom Research gehört, und Angaben der Marktforschungsinstitute IDC und GfK.

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