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Bei der Netzallianz. Von links: Jens Schulte-Bockum, Dorothee Bär, Timo Höttges, Alexander Dobrindt und Norbert Westfal.
Bei der Netzallianz. Von links: Jens Schulte-Bockum, Dorothee Bär, Timo Höttges, Alexander Dobrindt und Norbert Westfal. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Bitkom: Deutsche IT-Branche will zentrale Technologie selbst bauen

Bei der Netzallianz. Von links: Jens Schulte-Bockum, Dorothee Bär, Timo Höttges, Alexander Dobrindt und Norbert Westfal.
Bei der Netzallianz. Von links: Jens Schulte-Bockum, Dorothee Bär, Timo Höttges, Alexander Dobrindt und Norbert Westfal. (Bild: Friedhelm Greis/Golem.de)

Der Bitkom schlägt nationale Töne gegen die USA und China an: Deutschland müsse bei Kerntechnologien unabhängiger von IT-Produkten aus dem Ausland werden. Der Staat müsse seine Kommunikation optimal schützen.

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Die Mitglieder des Branchenverbands Bitkom wollen, dass Deutschland und Europa unabhängiger von IT-Produkten aus dem Ausland werden. Deutschland müsse zentrale Technologien selbst erstellen und am Weltmarkt mithalten können, sagte Bitkom-Präsident Dieter Kempf am 12. Mai 2015 in Berlin. Besonders bei Produkten für Endkunden sei das heute "nur sehr eingeschränkt" verwirklicht.

Kempf: "Im globalen Maßstab führen andere Unternehmen, aber nicht solche aus Europa und schon gar nicht solche aus Deutschland." Von den hundert im globalen Maßstab führenden Unternehmen aus den Kernbereichen der Informations- und Telekommunikationstechnik (ITK) hätten nur neun ihren Sitz in Europa, gerade einmal zwei von ihnen in Deutschland. Mit der Fusion von Nokia und Alcatel-Lucent seien es demnächst nur noch acht.

Deutschland müsse bei digitalen Schlüsseltechnologien, Diensten und Plattformen internationales Spitzenniveau erreichen und "gleichzeitig in der Lage sein, selbstbestimmt und selbstbewusst zwischen Alternativen vertrauenswürdiger Partner zu entscheiden", betonte Kempf.

Das sei auch aus Sicherheitsgründen wichtig. Hiesige Unternehmen, Behörden und Privatleute sollten frei entscheiden können, welche Programme und Geräte sie nutzen wollen.

Unabhängigkeit von einzelnen Staaten und Unternehmen

Man dürfe Souveränität jedoch nicht mit Autarkie verwechseln. Alles selbst machen zu wollen, mit eigenen Ressourcen und mit entsprechenden Wohlfahrtsverlusten, wäre in einer globalisierten Welt ein regelrechter Irrsinn und für eine exportorientierte Volkswirtschaft wie die deutsche verheerend.

"Es geht uns dabei auch darum", betonte Kempf, "Unabhängigkeit von einzelnen Wirtschaftsräumen, Staaten und Unternehmen bei digitalen Technologien, Diensten und Plattformen herzustellen."

Datenschutzfreundliche Anonymisierungs- und Pseudonymisierungstechnologien seien zu fördern. Deutschland müsse seine Kommunikation optimal schützen. Europas Wirtschaft, Staat und Bürger müssten in die Lage versetzt werden, absolut vertraulich und geschützt in digitalen Netzen zu kommunizieren. Hierzu brauchten sie einschlägiges Know-how, zuverlässige Orientierungshilfen und vertrauenswürdige Partner.


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Menplant 13. Mai 2015

Dir ist schon klar, dass Open Source Wettbewerbstechnisch Murks ist Immerhin kann...

CharleyBildertanz 13. Mai 2015

... sondern nur den Ruf nach Subventionen, die sich - wohl nur notdürftig versteckt...

ruedigerr 13. Mai 2015

hab ich noch ein Buzzword vergessen?

Moe479 13. Mai 2015

würde ich nicht so sagen, im einzelfällen passiert das sicher, aber die entscheider...

firstwastheblub 12. Mai 2015

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