Preisverfall: Umsätze mit Smartphones in Deutschland sinken erstmals

Es werden so viele Smartphones verkauft wie noch nie in Deutschland, doch die Einnahmen sinken. Der durchschnittliche Preis fiel von 404 Euro auf 374 Euro.

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Für viele ist ein Smartphone unverzichtbar geworden.
Für viele ist ein Smartphone unverzichtbar geworden. (Bild: Philippe Huguen/AFP/Getty Images)

In Deutschland gehen in diesem Jahr die Umsätze mit Smartphones erstmals leicht zurück. Das zeigt eine Prognose des IT-Branchenverbands Bitkom, die am 27. Juli 2016 vorgelegt wurde. Insgesamt werden voraussichtlich 27,9 Millionen Geräte verkauft, das sind 6 Prozent mehr als vor einem Jahr mit 26,2 Millionen Geräten. die Umsätze sinken verglichen mit dem Vorjahr zum ersten Mal seit Einführung der Smartphones um 2 Prozent auf 10,4 Milliarden Euro.

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"Die Nachfrage nach Smartphones erreicht jedes Jahr neue Rekordmarken", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder. "Aber die Umsätze geraten durch gleichermaßen günstige wie leistungsfähige Smartphone-Modelle unter Druck." Dies zeigt sich im durchschnittlichen Preis der verkauften Smartphones, der im Vorjahr noch bei 404 Euro lag, und im Jahr 2016 voraussichtlich um 30 Euro auf 374 Euro sinken wird.

Versuch einer Deutung

Das könnte auch bedeuten, dass hochpreisige Smartphones wie von Apple weniger nachgefragt werden. Der Bitkom bietet aber keine Marktzahlen zu einzelnen Herstellern. In der vergangenen Nacht hatte Apple zum zweiten Mal in Folge einen Rückgang bei den iPhone-Verkäufen berichtet. "Ebenso könnte es sein, dass hochpreisige Geräte genauso oder mehr nachgefragt werden, zugleich stärker als früher auch sehr günstige", sagte ein Bitkom-Sprecher Golem.de.

Die Huawei Consumer Business Group hatte am selben Tag die Finanzergebnisse für das erste Halbjahr 2016 vorgelegt: Die Verkaufserlöse wurden im Vergleich zum ersten Halbjahr 2015 um 41 Prozent auf 77,4 Milliarden Yuan (10,55 Milliarden Euro) gesteigert. Insgesamt wurden weltweit 60,56 Millionen Smartphones verkauft, dies entspricht einer Steigerung von 25 Prozent im Vergleich zum gleichen Zeitraum 2015. Gute Resultate seien in den europäischen Smartphone-Märkten Großbritannien, Deutschland und Frankreich erzielt worden.

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Die Prognosen des Bitkom basieren auf Untersuchungen des European Information Technology Observatory (EITO). EITO ist ein Projekt der Bitkom Research GmbH in Zusammenarbeit mit den Marktforschungsinstituten IDC und GfK.

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