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Gegen Pegida: Informatiker und Bitkom für Flüchtlinge und Vielfalt

Der Vorstand der Gesellschaft für Informatik setzt sich für die Aufnahme von Flüchtlingen in Deutschland ein. Wissenschaftliche Arbeit lebe von der Zusammensetzung aus unterschiedlichen Nationen. Auch der Bitkom stellte sich gegen Pegida.

Artikel veröffentlicht am ,
Demonstration in Köln am 15. Januar 2015
Demonstration in Köln am 15. Januar 2015 (Bild: Wolfgang Rattay/Reuters)

Der Vorstand der Gesellschaft für Informatik hat sich für die Zuwanderung qualifizierter Arbeitskräfte und Offenheit für Flüchtlinge in Deutschland ausgesprochen. Das erklärte der Verband am 30. Januar 2015 nach einer Sitzung. "Deutschland profitiert von der Zuwanderung aus dem Ausland auf vielerlei Weise", sagte GI-Präsident Peter Liggesmeyer. "Unsere wissenschaftliche Arbeit an den Hochschulen und Forschungsinstituten lebt davon, dass sich unsere Arbeitsgruppen aus Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern unterschiedlicher Nationen zusammensetzen."

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Die Informatiker sprachen sich ausdrücklich dafür aus, Menschen in Notsituationen aufzunehmen und zu unterstützen. Von politischen Strömungen und Einzelmeinungen, die diesen Grundsatz moralisch-ethischen Handelns in Frage stellen, distanzierte sich der GI-Vorstand offensichtlich auch mit Blick auf Pegida.

Auch der IT-Industrieverband Bitkom begrüßt die steigende Zahl qualifizierter Zuwanderer. Angesichts des seit Jahren unverändert hohen Fachkräftemangels müssten die Anstrengungen, Deutschland für Hochqualifizierte aus dem Ausland noch attraktiver zu machen, weiter verstärkt werden. Aktuell fehlten in Deutschland 41.000 IT-Spezialisten. Unternehmen, aber auch öffentliche Einrichtungen seien vor allem auf der Suche nach Software-Entwicklern.

"Neben attraktiven Arbeitsplätzen und möglichst unbürokratischen Zuwanderungsregeln müssen sich Interessenten aus dem Ausland hier auch willkommen fühlen. Die derzeit aufgeheizte, lautstarke Bewegung gegen ausländische Mitbürger und Zuwanderer ist nicht nur abstoßend, sie schadet der Wirtschaft", sagte Bitkom-Hauptgeschäftsführer Bernhard Rohleder.

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bstea 02. Feb 2015

Schau dir Köln an. Dort konnten einige ihr Auto nach einer solchen Demo beschädigt...

SelfEsteem 01. Feb 2015

_Ich_ rudere nicht - Ihr seht Gespenster. Wo sagt Liggesmeyer denn, was Ihr ihm in den...

Blackburn 01. Feb 2015

Im Grunde macht er sich da nur sorgen um das Stadtbild. Plädiert also dafür, Menschen in...

bstea 01. Feb 2015

Es sind keine 40K sondern 5K du hast den Multiplikator vergessen. Nicht alle Stellen...

DrWatson 01. Feb 2015

Das sagt sich so leicht. Dann sendet halt Russland die Waffen, was haben die Flüchtlinge...


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