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2015: Umsätze mit Smartphones in Deutschland fallen

Laut Prognosen gehen im Jahr 2015 die Umsätze mit Smartphones in Deutschland zurück. Auch konnten die Umsatzrückgänge mit Sprachdiensten den Zuwachs der Datendienste nicht kompensieren.
/ Achim Sawall
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Aufnahme von der Ifa 2013 (Bild: Fabrizio Bensch/Reuters)
Aufnahme von der Ifa 2013 Bild: Fabrizio Bensch/Reuters

Der Telekommunikationsmarkt in Deutschland ist im dritten Jahr in Folge rückläufig. Umsätze mit TK-Infrastruktur, Endgeräten, Sprachtelefonie und Datenübertragung werden im Jahr 2015 voraussichtlich um 0,9 Prozent auf 64,4 Milliarden Euro zurückgehen. Das berichtet(öffnet im neuen Fenster) der IT-Branchenverband Bitkom am 5. Januar 2015 auf Grundlage von Prognosen des European Information Technology Observatory (Eito). "Zum einen sind die Umsätze mit Sprachdiensten sowohl im Festnetz wie im Mobilfunk weiterhin stark rückläufig. Zum anderen flacht die Wachstumskurve bei Smartphones nach dem rasanten Anstieg in den Vorjahren sichtbar ab", sagte Bitkom-Chef Dieter Kempf.

Die Umsätze mit TK-Endgeräten gehen mit 2,3 Prozent auf 9 Milliarden Euro am stärksten zurück. Erneut rückläufig sei auch das Geschäft mit Telekommunikationsdiensten, das um 1,2 Prozent auf 48,9 Milliarden Euro sinkt. Die Umsatzrückgänge mit Sprachdiensten könnten durch den Zuwachs der Datendienste nicht kompensiert werden. Die Betreiber würden dennoch ihre Investitionen in die Netze im Jahr 2015 voraussichtlich um 3,5 Prozent auf 6,5 Milliarden Euro anheben.

Eito ist ein Projekt des Bitkoms, das mit den Marktforschern IDC und GfK zusammenarbeitet. Laut den Marktzahlen wird auch der Absatz der Unterhaltungselektronik im Jahr 2015 rückläufig sein. Die Umsätze werden voraussichtlich um 3,3 Prozent auf 10,2 Milliarden Euro fallen.

Dagegen bleibt die Informationstechnik der Wachstumsbereich der Branche. Die Umsätze mit Software, Dienstleistungen und IT-Hardware sollen um 2,4 Prozent auf 79,7 Milliarden steigen. Der ITK-Gesamtmarkt in Deutschland wird damit voraussichtlich um 0,6 Prozent auf 154,3 Milliarden Euro wachsen und sich damit etwas schwächer entwickeln als noch im vorigen Jahr.


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