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Autonomes Fahren: Industrie setzt auf das rollende Smartphone

Die Verschmelzung von Auto und Handy ist nach Ansicht der Autoindustrie der große Trend bei der Digitalisierung. Von der Politik erwarten sich die Unternehmen mehr Unterstützung für das autonome Fahren.

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Smartphones und Autos sollen stark miteinander verschmelzen.
Smartphones und Autos sollen stark miteinander verschmelzen. (Bild: Nir Elias/Reuters)

Autofahren und Handynutzung werden nach Ansicht der Autoindustrie in Zukunft stark miteinander verbunden sein. Wie aus einer Umfrage des IT-Branchenverbandes Bitkom hervorgeht, rechnen 92 von 100 befragten Unternehmen der Autobranche damit, dass Autos und Smartphones technisch miteinander verschmelzen werden. 91 Prozent gehen davon aus, dass Autos ein Teil des digitalen Lebensgefühls werden. Alle befragten Firmen erwarten, dass der Internetzugang als Entscheidungskriterium für den Autokauf wichtiger wird. "Das Auto ist nicht mehr nur ein Transport- und Fortbewegungsmittel, es wird zum mobilen Rechenzentrum, das viele Aufgaben für uns übernimmt", sagte Bitkom-Präsident Thorsten Dirks am Dienstag.

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Zu diesen Aufgaben soll in absehbarer Zeit auch das Fahren selbst gehören. Knapp die Hälfte der befragten Unternehmen geht davon aus, dass sich im Jahr 2030 das autonome Fahren "in der Breite" durchgesetzt haben wird. 15 Prozent der Befragten erwarten, dass dieser Prozess fünf Jahre länger dauern wird. Knapp 30 Prozent rechnen mit einem Zeitraum von 25 Jahren. Nur sechs Prozent gaben an, dass sich das autonome Fahren nie in der Breite durchsetzen werde.

Datennutzung gesetzlich vorschreiben

Damit dies überhaupt möglich wird, müssen noch einige Hürden überwunden werden. Dabei sehen 83 Prozent der Unternehmen ein Hemmnis im Fehlen einer Haftungsregulierung. Zudem müsse die öffentliche Hand mehr in die Infrastruktur investieren, sagten 82 Prozent. Zwei Drittel der Firmen gaben an, dass die Autoindustrie zu stark an traditionellen Geschäftsmodellen hänge. Dass die meisten Autofahrer solche Entwicklungen skeptisch sähen, meinten 44 Prozent der Befragten. Dies deckt sich ungefähr mit einer anderen Umfrage des Bitkom, wonach nur jeder dritte Deutsche sich vorstellen kann, ein selbstfahrendes Auto zu nutzen.

Erstaunlich wenig Probleme haben die Unternehmen mit der Auswertung von Fahrzeugdaten. 85 Prozent waren der Meinung, dass die Autofahrer gesetzlich verpflichtet werden sollten, ihre Daten für eine "intelligente Verkehrslenkung" bereitzustellen. Während 55 Prozent sich dafür aussprachen, nur anonymisierte Daten dafür zu verwenden, plädierten 30 Prozent für die Nutzung aller Verkehrsdaten. Fast 90 Prozent der Befragten gaben an, dass es dank der Vernetzung von Verkehrsteilnehmern in zehn Jahren deutlich weniger Unfälle geben werde und Systeme wie eCall gesetzlich verpflichtend würden.

"Die Digitalisierung wird die Mobilität und damit die Autobranche stark verändern", sagte Dirks. Die offenen Fragen rund um Zulässigkeit, Haftung, Datenschutz und Versicherung müssten aber "schnellstmöglich" geklärt werden.

Für die repräsentative Umfrage wurden nach Angaben des Bitkom 100 Geschäftsführer oder Vorstandsmitglieder von Unternehmen der Automobilbranche mit mehr als 20 Mitarbeitern befragt.



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Jasmin26 09. Sep 2015

hat ein Fahrlehrer/in einen Schüler am Steuer darf er mitnichten telefonieren, er gilt...

Vincent-VEC 09. Sep 2015

Er möchte nicht, dass das Auto während der Fahrt Daten mit der Welt austauscht, weil es...

Zockmock 09. Sep 2015

+1 BGE für alle!

Bouncy 08. Sep 2015

ok, ja interessante Richtung, da würde aber praktisch eher der (noch längst nicht...


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