
In Mac OS X 10.10 und 10.8.5 befindet sich eine Sicherheitslücke, die die Übernahme des gesamten Systems ermöglicht. Details hat ihr Entdecker noch nicht veröffentlicht - in Absprache mit Apple.

Die neuen Mac-Versionen von Microsofts Office sind schon lange überfällig. Office 2013 gibt es schließlich schon seit Ende 2012. Nun gibt es für Office-365-Abonnenten zumindest Outlook schon in einer neuen Version. 2015 soll dann das komplette neue Paket für den Mac folgen.

Der Kauf von Rechnern, auf denen Windows 7 oder Ultimate vorinstalliert ist, ist seit dem 1. November 2014 offiziell nicht mehr möglich. Microsoft verkauft damit nur noch die Pro-Variante des Betriebssystems für mindestens ein Jahr. Gleichzeitig endet der Retail-Verkauf von Windows 8.

Amazon hat die deutsche Netflix-App für die Streaming-Box Fire TV veröffentlicht. Vor der Installation der App muss eine neue Firmware auf das Fire TV installiert werden. Wer bereits die US-Version der Netflix-App genutzt hat, muss sich erneut anmelden.

Mit Osquery stellt Facebook ein Open-Source-Framework zur Systemüberwachung bereit, das SQL-basierte Suchanfragen erlaubt. Die Tabellen repräsentieren dabei Systemressourcen und die Technik läuft auf Linux und Mac OS X.

Nach einem Jahr Entwicklung ist Kdbus offiziell für die Aufnahme in den Linux-Kernel vorgeschlagen worden. Die Idee zu dieser Interprozesskommunikation stammt von Systemd-Entwicklern.

Aufbauend auf eigenen Techniken wie dem Ubuntu Server und den Tools Maas, Juju und Landscape bietet Canonical nun eine eigene Openstack-Distribution an. Diese soll eine einfache Benutzung ermöglichen. Canonical kümmert sich, falls gewünscht, auch um den kompletten Betrieb der Infrastruktur.

Eine Sicherheitslücke in dem FTP-Client von NetBSD erlaubt mit einem angepassten Server das Ausführen von Code auf dem Rechner. Betroffen davon sind wohl verschiedene BSD-Derivate, Mac OS X sowie Linux-Distributionen. Ein Patch steht bereit.

OS X Yosemite treibt die Verquickung von iOS und dem Rechnerbetriebssystem weiter voran. Wir haben Yosemite mit dem fehlerbereinigten iOS 8.1 zusammen getestet. Vieles funktioniert gut, einige nicht nachvollziehbare Fehler gerade mit Continuity haben wir während des Tests dennoch entdeckt.

Nach Red Hat setzt nun auch Suse mit seiner Enterprise-Distribution auf Systemd. Darüber hinaus werden weiter Btrfs als Standard und Wicked zur Netzwerkkonfiguration verwendet. Als Desktop kann Gnome 3.10 verwendet werden, KDE Plasma steht nicht bereit.

Microsoft hat einen Linux-ähnlichen Paketmanager in Windows 10 integriert. Mit Oneget soll sich künftig Software wie VLC oder Chrome per Kommandozeile installieren und aktualisieren lassen.

Hauptsächlich wegen des Supportendes für Windows XP ist der Absatz von Desktop-PCs und Notebooks in Deutschland 2014 wieder stark angestiegen. Im Vorjahr lag der Rückgang bei 10 Prozent.

Amazon hat den HDMI-Streaming-Stick Fire TV Stick vorgestellt und positioniert ihn als direkte Konkurrenz zu Googles Chromecast. Der Amazon-Stick punktet mit einer beiliegenden Fernbedienung und verspricht bei einem deutlich günstigeren Preis einen vergleichbaren Funktionsumfang wie das Fire TV.

Der Mozilla-Hacker Chris Jones arbeitet an einem Port von Firefox OS auf das Raspberry Pi. Für den Zugriff auf Hardware-Komponenten sollen Web-APIs entstehen, noch ist das Projekt aber in einer sehr frühen Phase.

LG will das G3 noch in diesem Jahr mit Android 5.0 alias Lollipop bestücken. Wenig später soll auch das G2 das Update auf die aktuelle Android-Version erhalten. Zudem könnte das Galaxy S5 das Update noch 2014 erhalten.

Die Entwicklungsversion Opensuse Factory ist seit wenigen Monaten ein Rolling-Release. Anfang November soll es mit dem Tumbleweed-Projekt vereinigt werden. Dessen Gründer Greg Kroah-Hartman zeigt sich darüber erfreut.

Zum zehnjährigen Jubiläum von Ubuntu gibt es in der aktuellen Version 14.10 alias Utopic Unicorn kaum Neuerungen zu feiern. Canonical arbeitet stattdessen weiterhin an seinem Desktop-Nachfolger Unity 8.

Container-Technologien unter Linux, vor allem das populäre Docker, müssen sicherer werden, meint Kernel-Hacker Matthew Garrett. Dazu brauche es aggressivere Tests und eine starke Code-Überprüfung.

Die Nexus-Geräte werden wohl die ersten Android-Smartphones und -Tablets sein, die mit der aktuellen Version versorgt werden. Android 5.0 alias Lollipop erhalten die Smartphones Nexus 4 und 5 sowie die Tablets Nexus 7 und 10 am 3. November 2014.

Für die Moto 360 von Motorola steht ein Android-Wear-Update bereit. Auch Nutzer von LGs G Watch berichten von einer neuen Softwareversion.

Google will den Anteil an Android-Geräten erhöhen, die mit den eigenen Apps laufen, und die Kontrolle über Android behalten. Dafür wurde laut einem Bericht der Zertifizierungsprozess gegenüber einigen Geräteherstellern vereinfacht.

Apple solle die Programmiersprache Swift und den Code dazu komplett freilegen, wird in der Ankündigung der freien Alternative Phoenix gefordert. Apple müsse sich auf seine Anfänge und Erfolge auf Open-Source-Basis zurückbesinnen.

Der Maintainer der Echtzeit-Patches für Linux, Thomas Gleixner, wird seine Arbeit nur noch als Hobby fortführen, da Geldgeber fehlen. Die Zukunft des Projekts bleibt damit weiter sehr ungewiss.

Das erste größere Update für die Technical Preview von Windows 10 wird derzeit verteilt und bringt erstmals das Benachrichtigungscenter für Dinge wie Chats und E-Mails mit. Zudem können Teilnehmer am Insider-Programm nun die Updates schneller erhalten, wenn sie das möchten.

Die Suchfunktion Spotlight stellt ab der aktuellen Version 10.10 von Mac OS X und iOS 8 auch Anfragen im Internet und dem App Store. Das sorgt für Aufregung. Die Konkurrenz macht das aber schon lange.

Die Pin-Abfrage in Amazons Streaming-Box Fire TV hat für mehrere Stunden nicht funktioniert. Alle Pin-Eingaben wurden abgelehnt. Wer zusätzliche Pin-Sicherungen eingerichtet hatte, konnte nicht viel mit dem Fire TV anfangen.

Anwendungen wie der Browser laufen in Qubes OS in isolierten Containern. So soll die Sicherheit erhöht werden. Das Betriebssystem nutzt dabei die Virtualisierung.

Ab Februar 2015 müssen alle neuen oder aktualisierten Apps für iOS 8 entwickelt werden. Apple fordert damit 64-Bit-Unterstützung, 32-Bit-Apps sind jedoch weiterhin gestattet.

Microsoft hat in Windows 10 neue Animationen für Programmfenster implementiert. Das Betriebssystem soll sich damit moderner geben und einen optisch angenehmeren Eindruck hinterlassen.

In einem Interview erklärt der Entwickler Thomas Voß technische Unterschiede zwischen Wayland und Mir. Er lässt sich aber auch zu der Aussage hinreißen, dass Mir relevanter als Wayland werden wird.

Sollte sich das Debian-Projekt in der kommenden Abstimmung nicht gegen Systemd entscheiden, werde Debian geforkt. Das kündigt zumindest eine Gruppe von Entwicklern über eine Webseite an. Ob dies aber tatsächlich passiert, bleibt abzuwarten.

Microsoft hat erstmals einen Grund dafür genannt, dass es kein Windows 9 auf den Markt bringt: Windows 8 ist vor allem in Unternehmen sehr unbeliebt; Microsoft will die neue Version deutlich davon abheben.

Bei einer Frage-und-Antwort-Session auf der Linuxcon Europe 2014 hat Linus Torvalds seinen Umgangston verteidigt. Bei technischen Fragen sei der Ton angebracht. Er sei sich aber bewusst, dass er damit einige Menschen abschrecke.

Der freie VLC-Player wird unter Linux den Displayserver Wayland unterstützen. Der Code dazu stammt von Rémi Denis-Courmont und erlaubt die Verwendung von OpenGL und OpenGL ES unter Wayland. Auch der Port auf Qt 5 schreitet voran.

Nach einer Entscheidung des technischen Komitees stand die Verwendung von Systemd in Debian eigentlich fest. Eine Abstimmung aller Entwickler wenige Wochen vor dem Freeze von Debian Jessie könnte das nun aber ändern.

Apple hat mit iTunes 12.0.1 die neue Version seiner Multimedia-Verwaltungssoftware für OS X und Windows vorgestellt. Optisch ist die Software überarbeitet worden und bietet nun das abgeflachte Design wie OS X 10.10 alias Yosemite. Auch nützliche Funktionen wie die Familienfreigabe wurden aktiviert.

Apple hat mit OS X 10.10 alias Yosemite die neue Version seines Betriebssystems veröffentlicht. Optisch ähnelt es stark iOS 8, doch auch die Verzahnung der beiden Betriebssysteme wurde vorangetrieben. Wer will, kann es ab sofort kostenlos herunterladen.

Black Hat Europe 2014 Sicherheitslücken in USB-Treibern können eine einfache Möglichkeit darstellen, um Systeme zu übernehmen. Mittels Fuzzing-Technologien fanden zwei Sicherheitsforscher zahlreiche potenzielle Lücken in Linux-Treibern.

Ein chinesischer Hersteller hat auf Basis von Intels Bay-Trail-T einen kompletten PC in ein Gehäuse gesetzt, das sich in Form eines HDMI-Sticks in Fernseher einstecken lässt. Größter Nachteil bisher: Man kann das Gerät nicht einzeln kaufen.

Motorola hat angekündigt, ältere wie aktuelle Moto-Smartphones mit Android 5.0 zu aktualisieren. Auch die Verizon-Modelle Droid Ultra, Droid Maxx und Droid Mini erhalten das Lollipop-Betriebssystem.

Google hat Android 5.0 alias Lollipop vorgestellt. Die neue Android-Hauptversion bringt ein flaches Design und einige sinnvolle Verbesserungen.

Das auf Qt5 aufbauende Unity 8 soll erst mit Ubuntu 16.04 Standard werden, bestätigt der neue Desktop-Chef. Bis dahin werden alte und neue Version parallel entwickelt, der neue Desktop steht zum Testen bereit.

Auf der Linuxcon 2014 in Düsseldorf sehen sich viele OpenSSL-Entwickler zum ersten Mal persönlich. Es ist nur eine der vielen Initiativen, die die Linux Foundation fördert, auch mit Geldern von großen Unternehmen. Ihr Chef Jim Zemlin erklärte uns die Aufgaben der Stiftung.

Die Stadt München würde die Rückkehr zu Windows mehrere Millionen Euro kosten, bestätigt eine Stadtratsanfrage. Dort heißt es, dass die genannten Probleme nicht primär mit Limux oder Open Source in Verbindung ständen. Die städtische IT ist weiter von dem Projekt überzeugt.

Wegen einiger Probleme mit dem Linux-Dateisystemen Ext sollte die Unterstützung dafür im Dateimanager von ChromeOS entfernt werden. Nach sehr großem Protest von Linux-Nutzern suchen die Entwickler nun nach möglichen Lösungen.

Ein Nvidia-Entwickler bestätigt offiziell, dass das Unternehmen Wayland und Mir mit dem proprietären Linux-Treiber unterstützen werde. Dazu müssen aber große Teile des Treiber-Codes umgebaut werden.

Linux-Nutzer können das HTML5-Streaming von Netflix nun ohne Einschränkungen mit dem Chrome-Browser nutzen. Eine Ankündigung dazu gibt es bisher nicht, die Unterstützung ist aber seit längerem in Vorbereitung.

Der proprietäre Catalyst-Treiber soll künftig das gleiche Kernel-Modul wie der freie Linux-Treiber von AMD verwenden. Teile des Userspace sollten aber weiterhin unfrei bleiben, berichtet der US-Dienst Phoronix und beruft sich auf AMD-Entwickler.

In der Technical Preview von Windows 10 finden sich erste Hinweise auf die Entwicklung eines Desktop-Benachrichtigungszentrums (Notification Center). Dieses lässt sich schon aktivieren und gäbe Microsoft die Möglichkeit, die beiden bisherigen Benachrichtigungssysteme zu vereinen.

45 Prozent aller Android-Smartphones sind noch immer von einer vor wenigen Wochen entdeckten Sicherheitslücke im Smartphone-Browser betroffen. In Deutschland liegt die Zahl sogar deutlich höher.