MacOS 10.12 Sierra: OS-X-Nachfolger erscheint am 20. September 2016
MacOS 10.12 alias Sierra wird am 20. September 2016(öffnet im neuen Fenster) als kostenloses Update freigegeben. Damit folgt das Mac-Betriebssystem nur eine Woche nach dem Mobilbetriebssystem. Im Vergleich zum letzten Jahr verkürzt damit Apple den Abstand. Das ist durchaus sinnvoll, da die Betriebssysteme mittlerweile stark voneinander abhängen. 2015 gab es deswegen einige Probleme durch notwendige iCloud-Konvertierungen, die dann auf Notebooks und Desktops von Apple nicht sichtbar waren.

Die oberflächliche Änderung ist der erneute Wechsel des Namensschemas. Was zunächst als Mac OS X bis einschließlich Version 10.7 auf den Markt kam, wurde später OS X und wird jetzt mit der Version 10.12 in MacOS umbenannt. Damit soll das Namensschema vereinheitlicht werden. Natürlich bietet das neue Betriebssystem auch Neuerungen. Signifikant dürfte das Einführen des Sprachassistenten Siri mit Sierra sein. Zudem gibt es eine gemeinsame Zwischenablage mit iOS-Geräten und wer eine Apple Watch hat, wird den Rechner damit entsperren können.
Anwender mit wenig Speicherplatz können Sierra zudem nutzen, um Dateiduplikate aufzuspüren. Aufgegebene Dateien soll das System ebenfalls leicht auffindbar machen und sie teils in die iCloud bewegen.
Apple unterstüzt mit Sierra in vielen Fällen noch Rechner, die Anfang oder Mitte 2010 angeschafft wurden. In einigen Fällen (Macbook, iMac) ist es sogar möglich, das System auf 2009er-Systeme zu installieren. Einzelne Funktionen sind aber neueren Generationen vorbehalten. Etwa weil die Hardware für Bluetooth Smart fehlt.
Entwickler können MacOS Sierra bereits über das Entwickler-Programm herunterladen. Alle anderen müssen sich bis zum 20. September 2016 gedulden.
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