Anniversary Update: Kindle-Reader lässt Windows 10 abstürzen

Beim Verbinden eines Kindle E-Book-Readers per USB-Kabel kann es zu einem Totalabsturz von Windows 10 kommen. Ursache ist vermutlich das Anniversary Update. Ein aktueller Patch korrigiert den Fehler wohl nicht.

Artikel veröffentlicht am ,
Auch der Kindle Oasis kann Windows 10 zum Absturz bringen.
Auch der Kindle Oasis kann Windows 10 zum Absturz bringen. (Bild: Martin Wolf/Golem.de)

Wer einen von Amazons E-Book-Readern besitzt und ein System verwendet, auf dem Windows 10 samt Anniversary Update läuft, sollte seine Daten sichern, bevor der E-Book-Reader über USB mit dem Computer verbunden wird. Besitzer verschiedener Kindle-Geräte berichten, dass Windows 10 mit einem Blue Screen abstürzt. Nicht gespeicherte Daten gehen dann verloren, weil der Computer neu gestartet werden muss.

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Betroffene Nutzer berichten, dass die Probleme nach der Installation des Anniversary Updates aufgetreten seien. Bisher ist keine zuverlässige Lösung für das Problem bekannt. Möglicherweise kann es helfen, den Computer auszuschalten und vor dem Hochfahren den Kindle an das USB-Kabel anzuschließen. Dann könnte es möglich sein, dass der Absturz des Betriebssystems umgangen werden kann. Es kann auch helfen, es an einer anderen USB-Buchse zu versuchen, eine garantierte Hilfe gibt es damit aber ebenfalls nicht.

Aktueller Sammelpatch ist fehlerhaft

Microsoft hat diese Woche einen Sammelpatch für das Anniversary Update veröffentlicht, mit dem es gleich wieder neue Probleme gibt: In der Powershell steht die Funktion 'Desired State Configuration# (DSC) nicht mehr bereit, so dass entsprechende Remote-Befehle nicht möglich sind. Mit einem für kommende Woche geplanten Update soll der Fehler korrigiert werden.

Der aktuelle Sammelpatch soll einige Fehler im Anniversary Update korrigieren, das Changelog listet diese auf. Demnach wird weder der Fehler mit den Kindle-Readern noch das Problem bei der Nutzung von Webcams korrigiert.

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Zu den korrigierten Fehlern gehört das Problem, dass sich einige Systeme mit TPM, aktiviertem Hyper-V und eingeschaltetem Bitlocker nicht mehr ohne weiteres starten ließen. Diese Schwierigkeiten soll es jetzt nicht mehr geben. Zudem wurden mehrere Fehlerkorrekturen am Internet Explorer 11 vorgenommen. Wann ein Update erscheint, das die bisher nicht korrigierten Fehler beseitigt, ist nicht bekannt.

Nachtrag vom 26. August 2016, 7:50 Uhr

Microsoft habe den Fehler im Zusammenspiel mit den Kindle-Geräten bestätigt und arbeite nach eigener Aussage an einer Fehlerkorrektur, berichtet ZDNet. Laut Unternehmen seien nur wenige Kindle-Nutzer von dem Fehler betroffen. Wann ein Patch zu erwarten ist, steht noch nicht fest.

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bombinho 29. Aug 2016

Das wird von den grossen PC-Herstellern noch einen Tick gruendlicher betrieben. Fuer...

FreiGeistler 28. Aug 2016

Oder einem MS schlechte Treiber aufzwingt, weil sie diese für besser halten. Bei Linux...

lyom 26. Aug 2016

Schöööön eine Anektote. Jetzt von mir auch eine: Bei mir läuft auf 4 Rechnern Windows 8...

Nikolai 26. Aug 2016

Welche? Beispiele? Beispiele? Glaube != Wissen. Klar geht das!

FreiGeistler 25. Aug 2016

@Chantalle47 Zum Glück macht Amazon noch keine Gesetze. DRM wird auch gerne benutzt um...



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