Abo
  • Services:

Amazons Videodienst: Prime-Markierungen fehlen auf einigen Geräten

Auf verschiedenen Streaming-Geräten fehlen derzeit die Prime-Markierungen. Betroffen sind auch Amazons eigene Fire-TV-Geräte. Im Browser und in der Android-App sind die Prime-Banderolen sichtbar. Amazon will den Fehler korrigieren.

Artikel von veröffentlicht am
Auf der Fire-TV-Oberfläche fehlen fast alle Prime-Markierungen.
Auf der Fire-TV-Oberfläche fehlen fast alle Prime-Markierungen. (Bild: Screenshot Golem.de)

Amazons Videodienst hat seit ein paar Tagen Fehler bei der Darstellung der Videoinhalte. Die meisten im Prime-Abo enthaltenen Filme und Serien werden nicht mit der typischen Prime-Banderole markiert. Das gilt allerdings nicht für alle Endgeräte. Unter anderem im Webbrowser sowie auf Android- und iOS-Geräten erscheint die Prime-Markierung wie gehabt in der linken oberen Ecke.

  • Auf einem Fire TV fehlen derzeit die Prime-Markierungen. (Screenshot: Golem.de)
  • Nur sehr vereinzelt werden Prime-Markierungen auf einem Fire TV angezeigt. (Screenshot: Golem.de)
Auf einem Fire TV fehlen derzeit die Prime-Markierungen. (Screenshot: Golem.de)
Stellenmarkt
  1. Bosch-Gruppe, Hildesheim
  2. BASF Services Europe GmbH, Berlin

Aber auf mehreren Fire-TV-Geräten fehlte die betreffende Kennzeichnung - nur bei ganz wenigen Titeln war die Markierung zu finden. Die Amazon-App auf der Playstation macht die gleichen Probleme.

Amazon will den Fehler korrigieren

Amazon sagte auf Nachfrage von Golem.de, dass dies ein Fehler sei und in Kürze behoben werde. Wir hatten Amazon bereits vor einigen Tagen darauf hingewiesen, die Prime-Markierungen fehlen allerdings immer noch. Es ist unklar, wie viele Kunden davon betroffen sind. Wir haben das Fehlen der Prime-Banderole in drei verschiedenen Prime-Konten und auf drei unterschiedlichen Fire-TV-Geräten bestätigen können.

Das Fehlen der Prime-Markierung erschwert es dem Nutzer, sich im Angebot von Amazons Videodienst zu orientieren. Nur in den Details der Filme und Serien ist ersichtlich, ob es sich um Prime-Inhalte handelt, in der Übersicht eben nicht. Wer nur im Prime-Abo enthaltene Inhalte sehen möchte, muss derzeit darauf achten, dass er nicht versehentlich kostenpflichtiges Material aufruft. Amazon hat keinen Termin genannt, bis wann der Fehler korrigiert sein wird.

Veränderte Watchlist

Anfang Juli 2016 hatte Amazon die Browser-Seite der Watchlist verändert. Kunden können sich seitdem am PC oder Notebook weniger bequem darüber informieren, wenn ein Film oder eine Serie aus dem Prime-Sortiment genommen wird. Bis zur Änderung war direkt in der Watchlist ersichtlich, wenn ein Titel bald nicht mehr in Prime enthalten sein wird - mit Ablaufdatum.

Die Informationen stehen zwar weiterhin bereit, sind aber weniger komfortabel ersichtlich. Erst wenn der Nutzer seinen Mauspfeil auf einen Titel legt, öffnet sich ein Popup mit den Informationen. Bei einer entsprechend umfangreichen Watchlist kann es entsprechend lange dauern, bis Nutzer die Daten beisammen haben - zuvor genügte ein Blick auf die Watchlist. Immer am Anfang eines jeden Monats werden diese Informationen aktualisiert. Der Kunde erfährt frühestens 30 Tage im Voraus, dass ein Film oder eine Serie bald nicht mehr verfügbar sein wird.

Prime-Inhalte haben ein Ablaufdatum

In der Android- sowie iOS-App und auf den Fire-TV-Geräten hatte Amazon die Ablauftermine noch nie direkt in der Watchlist angezeigt. Diese Informationen waren Anwendern vorbehalten, die sich die Informationen im Browser ansehen.

Die in Prime enthaltenen Filme und Serien sind nicht dauerhaft kostenlos verfügbar, sondern immer nur eine begrenzte Zeit zu bekommen. Ähnlich sieht es bei Netflix aus, die allerdings in ihrer Watchlist auch nicht informieren, welche Titel demnächst aus dem Katalog verschwinden. An dieser Stelle ist Amazon transparenter, allerdings ist der Zugriff darauf für Kunden schwerer geworden.



Anzeige
Top-Angebote
  1. 15,66€

tokiox 06. Sep 2016

Gibt noch so was mit Kodi und Crome/Cromium, irgend was mit blue. Schaltet dann für die...

zyberspace 06. Sep 2016

Ich fände es anders herum noch viel interessanter. Steam sendet mir zum Beispiel eine...

Astorek 06. Sep 2016

Hab mich am FireTV-Stick auch ziemlich aufgeregt, weil ich zuerst dachte, die praktische...


Folgen Sie uns
       


WoW Battle for Azeroth - Ausbruch und Addon (Golem.de Live)

Nach dem Mitternachtsstream beginnt in Battle for Azeroth für uns der Alltag im Addon in Kul Tiras. Dank des Chats gibt es spannende Ablenkungen.

WoW Battle for Azeroth - Ausbruch und Addon (Golem.de Live) Video aufrufen
Stromversorgung: Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos
Stromversorgung
Das Märchen vom Blackout durch Elektroautos

Die massenhafte Verbreitung von Elektroautos stellt das Stromnetz vor neue Herausforderungen. Doch verschiedenen Untersuchungen zufolge sind diese längst nicht so gravierend, wie von Kritikern befürchtet.
Ein Bericht von Friedhelm Greis

  1. Ladekabel Startup Ubitricity gewinnt Klimaschutzpreis in New York
  2. TU Graz Der Roboter als E-Tankwart
  3. WLTP VW kann Elektro- und Hybridautos 2018 nicht mehr verkaufen

The Cycle angespielt: Wenn Freunde sich in den Rücken fallen
The Cycle angespielt
Wenn Freunde sich in den Rücken fallen

Unter 20 Leuten findet sich immer ein Verbündeter - und der ist bei The Cycle des Berliner Studios Yager wichtig, denn wir haben nur 20 Minuten, um Aufträge zu erfüllen und von einem Planeten zu fliehen. In der Closed Alpha klappte das nämlich nicht immer so, wie von uns beabsichtigt.
Ein Hands on von Marc Sauter

  1. Contracts Sniper Ghost Warrior 4 ohne offene Welt
  2. Human Head Studios Wikingerspiel Rune kommt in den Early Access
  3. Games Deutsche Spielentwickler verlieren weiter Marktanteile

HDR-Capture im Test: High-End-Streaming von der Couch aus
HDR-Capture im Test
High-End-Streaming von der Couch aus

Was bringen all die schönen neuen Farben auf dem 4K-HDR-TV, wenn man sie nicht speichern kann oder während des Livestreams nicht mehr selber sieht? Avermedia bietet mit den Capture-Karten Live Gamer 4K und Live Gamer Ultra erstmals bezahlbare Lösungen an. PC-Spieler sehen mit ihnen sogar bis zu 240 Bilder pro Sekunde.
Von Michael Wieczorek

  1. DisplayHDR Vesa veröffentlicht erstes Testwerkzeug für HDR-Standard
  2. HDMI 2.0 und Displayport HDR bleibt Handarbeit
  3. Intel Linux bekommt experimentelle HDR-Unterstützung

    •  /