Abo
  • Services:
Anzeige
Die Farbe Fuchsia ist nach der Blumengattung der Fuchsien benannt.
Die Farbe Fuchsia ist nach der Blumengattung der Fuchsien benannt. (Bild: Ellen Levy Finch/CC-BY-SA 3.0)

Fuchsia: Google arbeitet an neuem Mini-Betriebssystem

Die Farbe Fuchsia ist nach der Blumengattung der Fuchsien benannt.
Die Farbe Fuchsia ist nach der Blumengattung der Fuchsien benannt. (Bild: Ellen Levy Finch/CC-BY-SA 3.0)

Mit Fuchsia erstellt Google ein neues Betriebssystem, das nicht auf Linux basiert. Der Code enthält Hinweise auf eine Art App-Plattform sowie auf einen Port für den Raspberry Pi und Intel-Chips. Eine Erklärung zu dem Zweck von Fuchsia steht aber noch aus.

Der Bastelrechner Raspberry Pi 3, Intel Nuc mit Broadwell- und Skylake-Chips sowie das Detachable Acer Switch Alpha 12 sind die Zielgeräte, auf denen das Betriebssystem Fuchsia beziehungsweise dessen Kern Magenta der Dokumentation auf Github zufolge laufen soll. Neben einigen technischen Details finden sich allerdings nicht viel mehr Informationen zu Fuchsia, außer dass es von Google-Angestellten erstellt wird.

Anzeige

Es ist zudem noch völlig unklar, zu welchem Zweck Fuchsia erstellt wird oder ob Google damit überhaupt ein unternehmerisches Ziel verfolgt. Möglich ist, dass es lediglich ein Experiment bleiben wird. Auch aus der sehr spärlichen Dokumentation lässt sich zurzeit nur sehr wenig schließen, ein vollständiger Ersatz für die auf dem Linux-Kernel basierenden Systeme Android und Chrome OS wird Fuchsia vermutlich vorerst aber nicht.

Kleine Kern-Plattform mit App-Framework

So wird etwa der Magenta-Kernel als "mittelgroßer Mikrokernel" mit nur wenigen Dutzend Systemaufrufen beschrieben. Magenta selbst basiert auf dem Little Kernel, der maßgeblich von dem Betriebssystem-Experten Travis Geiselbrecht sowie Brian Swetland und anderen erstellt worden ist. Little Kernel ist für die Verwendung in Embedded-Geräten gedacht und wird von Qualcomm oder auch Mediatek als eine Art Bootloader für Android genutzt.

Magenta erweitert den Little Kernel um einige Konzepte und Funktionen wie Prozesse, einen ausgereiften User-Mode, ein Objektsystem sowie ein Sicherheitsmodell für ausgeführten Code. Zusätzlich zum Kernel besteht Magenta aus "Diensten, Treibern und Bibliotheken im Userspace, die notwendig sind, um mit der Hardware zu kommunizieren und Prozesse zu starten".

Fuchsia selbst vereint das Kernsystem Magenta mit einigen typischen Bestandteilen für ein vollständiges Betriebssystem für Smartphones oder Laptops. So verfügt Fuchsia über das Anwendungsframework Mojo mit einigen Sprachanbindungen, den Renderer Escher und kann zudem Anwendungen in der Sprache Dart ausführen. Für GUIs soll wohl Flutter genutzt werden, das ebenfalls Dart nutzt und zumindest teilweise schon auf Fuchsia läuft.


eye home zur Startseite
lars.vorherr 16. Aug 2016

Android basiert auf Linux und ist somit kein komplett neues OS...

Pjörn 15. Aug 2016

Fuchsia ist übrigens insgesamt größer als Linux. Historisch betrachtet ist das OS sogar...

FreiGeistler 15. Aug 2016

Da können sie lange Hoffen. Das wird schon kommen, aber eher als Entwicklung über die...



Anzeige

Stellenmarkt
  1. Daimler AG, Kirchheim unter Teck
  2. über Ratbacher GmbH, Hamburg
  3. Bertrandt Services GmbH, Freiburg
  4. Springer Nature, Berlin


Anzeige
Spiele-Angebote
  1. 6,99€
  2. 69,99€
  3. 6,99€

Folgen Sie uns
       


  1. All Walls Must Fall

    Strategie und Zeitreisen in Berlin

  2. Breitbandmessung

    Nutzer erhalten meist nicht versprochene Datenrate

  3. Azure Service Fabric

    Microsoft legt wichtige Cloud-Werkzeuge offen

  4. Internet of Things

    Fehler in Geschirrspüler ermöglicht Zugriff auf Webserver

  5. Vikings im Kurztest

    Tiefgekühlt kämpfen

  6. Deep Sea Mining

    Nautilus Minerals will Gold auf dem Meeresgrund abbauen

  7. Festplatten zerstören

    Wie man in 60 Sekunden ein Datencenter auslöscht

  8. Supercomputer

    HPE und BASF kooperieren für die industrielle Chemie

  9. Lufthansa

    Hyperloop könnte innerdeutsche Flüge ersetzen

  10. Blitzkrieg 3

    Neuronale-Netzwerke-KI für Echtzeit-Strategiespiel verfügbar



Haben wir etwas übersehen?

E-Mail an news@golem.de


Anzeige
D-Wave: Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
D-Wave
Quantencomputer oder Computer mit Quanteneffekten?
  1. IBM Q Qubits as a Service
  2. Rechentechnik Ein Bauplan für einen Quantencomputer

Nier Automata im Test: Stilvolle Action mit Überraschungen
Nier Automata im Test
Stilvolle Action mit Überraschungen
  1. Nvidia "KI wird die Computergrafik revolutionieren"
  2. The Avengers Project Marvel und Square Enix arbeiten an Superheldenoffensive
  3. Nintendo Switch erscheint am 3. März

Hannover: Die Sommer-Cebit wird teuer
Hannover
Die Sommer-Cebit wird teuer
  1. Hannover Pavillons für die Sommer-Cebit sind schon ausgebucht
  2. Ab 2018 Cebit findet künftig im Sommer statt
  3. Modell 32UD99 LGs erster HDR-Monitor mit USB-C kommt nach Deutschland

  1. Re: Zerstörung von beweisen?

    der_wahre_hannes | 16:29

  2. Re: Wie wär's der guten alten Verschlüsselung?

    _Winux_ | 16:28

  3. Re: inb4 Diskussion

    Ovaron | 16:27

  4. Re: Hoffentlich verlangt jemand von denen eine...

    lear | 16:26

  5. Re: Mit dem Transrapid hätte man...

    M.P. | 16:25


  1. 16:20

  2. 16:04

  3. 15:18

  4. 14:15

  5. 14:00

  6. 13:30

  7. 12:00

  8. 11:03


  1. Themen
  2. A
  3. B
  4. C
  5. D
  6. E
  7. F
  8. G
  9. H
  10. I
  11. J
  12. K
  13. L
  14. M
  15. N
  16. O
  17. P
  18. Q
  19. R
  20. S
  21. T
  22. U
  23. V
  24. W
  25. X
  26. Y
  27. Z
  28. #
 
    •  / 
    Zum Artikel